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Im Oktober: Macht, Reichtum und Signale der Zukunft
#newkram
Was wir gerade lesen
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Menschen, hört die Signale

Noam Chomsky, einer der einflussreichsten Denker Amerikas, Wissenschaftler und Rebell, erklärt in seinem neu erschienen Buch Requiem für den amerikanischen Traum schonungslos die Ursachen extremer Verteilung von Macht und Reichtum in der amerikanischen Gesellschaft.
 
Der amerikanische Traum „Jeder kann es mit harter Arbeit zu einem kleinen Vermögen schaffen“ ist definitiv ausgeträumt. Anhand von 10 Prinzipien der Konzentration von Reichtum und Macht legt Noam Chomsky dar, wie in den letzten Jahrzehnten ein beispielloses System sozialer Ungerechtigkeit erschaffen wurde. Aber Chomsky zeigt auch Wege auf, gegen die 0,1 %-Kapital-Elite aufzubegehren und aktiv für eine gerechtere Verteilung einzutreten. Denn die Welt gehört allen!
 
Sehr empfehlenswert darüber hinaus ist der über vier Jahre entstandene Film über Noam Chomsky zur sozialen Ungleichheit – das große Thema unserer Zeit.

Fiktion oder Blick in die Zukunft?

Der neue Science Fiction Change Agent von Daniel Suarez, der im Jahr 2045 spielt, beginnt mit einer Razzia in einem Schwarzmarkt-Labor, in dem künftige Eltern ihre genetischen Wunschanforderungen an ihren Embryo stellen. Von der Augenfarbe bis zum Intelligenzquotienten können hier wohlhabende Paare die Bestellungen für das perfekt designte Kind aufgeben.
 
Kenneth Durand, der Interpols bestes Team zur Bekämpfung genetischer Verbrechen anführt, versucht, diese illegalen Labors auszulöschen und den Anführer dingfest zu machen. Doch Marcus Demang Wickes, Leiter des mächtigen Kartells der Huli-Jing, macht den Jäger zum Gejagten. Seine Flucht in autonomen Fahrzeugen, überwacht von Drohnen und allgegenwärtigen Kameras, erscheint so realitätsnah, dass die Fiktion erschreckend realistisch wirkt. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Ab 17. November auch auf Deutsch mit dem Titel Bios erhältlich.
 

Size Matters – irgendwie doch …

Wer weiß schon, dass das Herz eines Blauwals so groß ist wie ein VW Käfer? Oder dass der römische Circus Maximus vor 2000 Jahren vier Mal so viele Menschen fasste wie das Fußballstadion Camp Nou in Barcelona heute? Und wie viele Fußballfelder groß ist gleich nochmal der Central Park?
 
Diese und viele weitere überraschend kombinierte Größenunterschiede zeigt mit minimalistischen Illustrationen und kurzweiligen Texten das Buch Size Matters. Ob Katzen, Wolkenkratzer, Monster oder abstrakte Dinge wie Gefahr, manchmal kommt es einfach auf den Vergleich an!

Sitzen ist das neue Rauchen

In ihrem Buch Sitzen ist fürn Arsch beschäftigt sich die junge Diplom-Psychologin Vivien Suchert mit dem Thema Sitzen. Evolutionär betrachtet ist der Mensch eigentlich zum Laufen gemacht, aber mittlerweile bewegt er sich nur noch von einer Sitzgelegenheit zur nächsten.
 
Dass das ungesund ist, ist keine bahnbrechende Neuigkeit, aber die mit Illustrationen angereicherte, lockere und unterhaltsame Erzählweise, die sowohl medizinische Aspekte vermittelt als auch Tipps für das Durchbrechen der Sitzblockade im Alltag gibt, macht das Buch sehr lesenswert.
 

Let’s start something new

Wie kommt es eigentlich, dass große Erfindungen selten in Meetings oder bei Konferenzen entstehen? Eine Antwort darauf hat Adam Grant, Professor für Organisationspsychologie an der Wharton School of Business. In seinem Buch Nonkonformisten zeigt er an, wie es möglich ist, ungewöhnliche Ideen zu fördern und daraus erfolgreiche Innovationen zu machen.
 
So ist es zum Beispiel förderlich, Teams mit „Andersdenkenden“ anzureichern, denn außergewöhnliche Vorschläge können nur entstehen, wenn auch außergewöhnlich gedacht wird – gegen die Mehrheitsmeinung. Aber auch die Prokrastination – wozu sich der Autor auch erst zwingen musste, was aber seinem Buch sehr gut getan hat – erscheint in einem sehr positiven Licht. Grants Tipp lautet: schnell anfangen und langsam aufhören. So hält man die Tür für neue Ideen möglichst lange offen. Grant mixt aktuelle Forschungsergebnisse mit der Vorgehensweise berühmter Prokrastinierer und Querdenker wie Leonardo da Vinci, der für seine Mona Lisa fünfzehn Jahre brauchte. Auch „Das letzte Abendmahl“ war erst nach zwölf Jahren fertig.
 
Die Idee zu dem Buch hatte Grant übrigens, nachdem er es abgelehnt hatte, in ein kleines Start-up zu investieren. Die Arbeitsweise der „herumbummelnden“ Betreiber – es waren übrigens seine Studenten – war ihm zu skurril und er hatte wenig Vertrauen in ihren etwas anderen Unternehmerstil. Diese kleine Firma, sie heißt Warby Parker wurde ein riesiger Erfolg und zu einer der innovativsten Firmen der Welt gekürt. Ihr Unternehmenswert wird heute auf mehr als eine Milliarde Dollar beziffert.
#hirnfutter
Was uns zum Denken anregt
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Ist die Quote überflüssig?

Die Schweizerin Iris Bohnet erforscht als Direktorin des „Women and Policy Program“ in Harvard wie Stereotype unser Denken beeinflussen. Ihrer Meinung nach bringen anonyme Stellengesuche mehr als teure Förderprogramme. Denn die Macht des kategorischen Denkens wird unterschätzt.
 
Dadurch, dass wir gern in Schubladen stecken, können wir Situationen zwar schneller einschätzen, jedoch sind viele dieser Stereotypen falsch. Somit werden sowohl Jobanwärtern als Unternehmen große Chancen verbaut. Bohnet plädiert dafür, dass weder Herkunft, Geschlecht noch Aussehen eine Rolle spielen, sondern allein die Leistung, die durch unterschiedlichste Tests anonymisiert abgefragt wird. Bei der Suche nach einer eigenen Assistenzstelle hat sie das Verfahren angewendet und ist dabei selbst überrascht worden. Denn am Ende ist es nicht die Person geworden, die ihr im Gespräch am sympathischsten war, die eingestellte Person führt ihren Job aber hervorragend aus.

Wer mehr dazu erfahren möchte, kann ihr Buch What Works. Wie Verhaltensdesign die Gleichstellung revolutionieren kann lesen.
In den Personalabteilungen von US-Unternehmen sorgte es im vergangen Jahr für Aufregung. Und auch deutsche Konzerne greifen inzwischen Bohnets Ideen auf. So entwickelt SAP derzeit eine Software, die Bewerbungsverfahren von Stereotypen befreien soll. Ob dies dazu beiträgt, dass es in naher Zukunft mehr Frauen in die männerdominierten Berufe und Positionen schaffen? Auf jeden Fall ist es eine neutrale und gerechte Art, Positionen bestmöglich zu besetzen. In der ewigen Diskussion um die Quote ein, wie wir finden, guter Ansatz.
#lostinspace
Wo wir gerne hinsurfen
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Was ist wahr?

In Zeiten wie diesen empfehlen wir diese sehr sehenswerte Reportage zu Thema Fake News, die dokumentiert, wie wir uns manipulieren lassen und welche Auswirkungen Filterblasen auf unser Denken haben.
 
Informieren wir uns wirklich unvoreingenommen? Für alle, die ohne Aluhut durchs Leben gehen wollen: Im Netz der Falschmeldungen.
 

Raus aus der Blase

Wie gut, dass es Mittel und Wege gibt, die Algorithmen zu unterbrechen, die unser Verhalten im Internet ständig analysieren, vorhersagen und somit steuern. Damit wir in Zukunft nicht nur gefilterte Google-Suchergebnisse und Facebook-Feeds angezeigt bekommen, hat die Grafikdesignerin Lisa Jasch einen Filterbubble-Test entwickelt.
 
Hier kann jeder testen, wie tief er schon in der Blase steckt und wie er der Bubble wieder entkommen kann.

Clarify dir deine Meinung!

Um auch junge Menschen für die für sie relevanten Themen zur Bundestagswahl 2017 zu sensibilisieren, hat Spotify in Kooperation mit funk, dem Content-Netzwerk von ARD und ZDF (Zielgruppe 14 bis 29 Jahre), ein tolles Konzept entwickelt.
 
Unter dem Namen #Clarify wurde ein Podcast ins Leben gerufen, in dem die Rapperin Visa Vie vom 1. August bis zum 19. September im Wochenrhythmus unterschiedliche Musiker über ihre Standpunkte zu politischen Fragen interviewte. Begleitet wurde das Ganze von Videoportraits zum jeweiligen Talkgast auf YouTube sowie kurzen „Explainer-Videos“ mit Fakten zu den diskutierten Themen. Die Themen reichten von Gleichberechtigung über Cybermobbing, Bildung und Soziale Gerechtigkeit bis hin zu Nachhaltigkeit oder Migration und kamen nicht etwa von Spotify oder der ARD/dem ZDF – sie wurden anhand einer Nutzerumfrage ausgewählt, bei der Erstwähler zu ihren Interessen im Hinblick auf die Bundestagswahl befragt wurden.
 
Der Podcast ist super gemacht und es macht Spaß, zuzuhören: Locker interviewt Visa Vie unter dem Motto „Große Themen, klare Worte“ Musiker wie Eunique, Zuna, die Lochis, Kontra K oder Clueso über ihre Standpunkte zu politischen Fragen und spricht mit ihnen über persönliche Berührungspunkte. Der Hörer erfährt so etwas über die einzelnen Künstler und informiert sich nebenher über gesellschaftlich relevante Themen – ein toller Ansatz, um vor allem junge Menschen auf die Wahlen und die damit verbundenen wichtigsten Themen aufmerksam zu machen und ihnen Lust zu machen, sich aktiv am Geschehen zu beteiligen.
 

Tinder fürs Essen

Jeder fünfte Erwachsene hat laut einer Studie der Techniker Krankenkasse schon mal sein Essen gepostet. Haben Sie schon mal Ihr Essen getindert? Nein? Aber sie haben bestimmt schon mal Essen im Restaurant fotografiert oder sich tolle Foodfotos auf Instagram angeguckt?
 
In der App Foodguide stöbert man zunächst (ähnlich wie bei der Mobile-Dating-App Tinder) visuell durch das Angebot: Authentische Food-Fotos von anderen Usern zeigen Gerichte der Restaurants in der Nähe oder einer ausgewählten Stadt. Ein Wisch nach rechts speichert das Gericht bzw. Restaurant als Favorit, ein Wisch nach links sortiert das Gericht aus. Ein neuartiger Algorithmus empfiehlt individuelle Gerichte und macht so die richtige Restaurantwahl noch einfacher. Und da die Community ständig neue Fotos hochlädt, wird jedes Profil immer wieder frisch aktualisiert. Natürlich kann man sich im integrierten Newsfeed auch mit seinen Freunden verbinden oder Food-Bloggern folgen. Zur Zeit ist Foodguide ist in allen großen europäischen Metropolen sowie in New York, Sydney, Vancouver, Chicago und San Francisco verfügbar.
 
#kolumbustaggedyou
Wo wir auftanken
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Brügge sehen und genießen

Die wundervolle belgische Stadt Brügge wollten wir schon besuchen, seitdem wir den Film „Brügge sehen und sterben“ gesehen haben. Die Hauptorte des Films, der Glockenturm Belfried, der Marktplatz und die Grachten fallen uns auch sofort ins Auge, aber die Atmosphäre der Stadt überzeugt „live“ noch viel mehr: Die vielen Chocolaterien, gefühlt kommt in Brügge kommt auf jeden Touristen eine, die vorzügliche Küche und das mittelalterliche Stadtzentrum, welches man am besten mit einer Bootstour besichtigt.
 
Begeistert hat uns das B&B La Maison de Nathalie: neu renovierte, sehr geschmackvoll eingerichtete, moderne Zimmer in einem historischen Altstadtgebäude. Brügge ist ja eine Hochburg der Haute Cuisine, aber auch abseits der Sterne-Gastronomie finden wir im Bistro Refter, einer Brasserie des Drei-Sterne-Kochs Geert Van Hecke, kreative, sehr leckere Küche und faire Preise. Im kleinen, aber feinen Restaurant Kurt’s Pan genießen wir mit besonderer Leichtigkeit: Gekocht wird mit möglichst wenig Butter und Sahne, dafür mit besonderen Vinaigretten und vielen frischen Kräutern. Außergewöhnliche Pralinen kann man bei The Chocolate Line probieren: Dominic Persoones, der belgische Rockstar unter den Chocolatiers, kombiniert seine Schokolade mit Speck, Zwiebeln, Wasabi oder Cannabis-Aroma. Unbedingt probieren!
Zuletzt haben wir die Geschichte Brügges – im Mittelalter eine der bedeutendsten Handelsmetropolen in Europa – im Historium Bruegge interaktiv erlebt. Sieben historisch ausgestattete Themenräume mit Filmen, Spezialeffekten und Virtual-Reality versetzten uns zurück in einen Tag des Jahres 1435 – so geht moderne Geschichtsvermittlung heute.
 

Pony und Gewächshaus in Kopenhagen

Das Pony, ein neuer Ableger des Edel-Restaurants Kadeau, zeigt, dass man in Kopenhagen Gourmetniveau auch auf simplere Art und Weise genießen kann. Die besten lokalen und saisonalen Zutaten aus Dänemark und Bornholm werden mit Leidenschaft zubereitet, die Atmosphäre ist herrlich authentisch und locker und das vier Gänge Menü „Pony Kick“ absolut bezahlbar. Besonders schön ist es, vorne an der Bar den Köchen beim Zaubern zuzugucken!
 
Das 2016 eröffnete Restaurant Väkst überzeugt schon allein durch sein Interieur: mitten im Restaurant steht nämlich ein Gewächshaus. Die Designer ließen sich von einer Gartenparty inspirieren – es gibt sogar Schaukeln im Restaurant. Die Küche ist frisch und durch und durch vom Garten geprägt: Kräuter dominieren jeden Gang, auch gebratene Mehlwürmer dürfen nicht fehlen.
 
 

Hoch hinaus

Nicht nur für Kinder sind Baumhäuser ein ganz besonderes Erlebnis, auch bei Erwachsenen erwachen Erinnerungen. Dazu bieten die modernen Baumhäuser im Resort Baumgeflüster eine grandiose Aussicht durch die Baumkronen und laden zum Entspannen und Entdecken ein. Durch die exklusive Ausstattung mit Fußbodenheizung und begehbarer Dusche muss hier heute niemand mehr auf Komfort verzichten. Beim Geruch von unbehandeltem Lärchenholz konnten wir wunderbar schlafen. Wer es lieber urig und gemütlich mag, der ist im Baumhaushotel Solling genau richtig! Nur knapp drei Stunden von Düsseldorf entfernt, gibt es neun wunderschöne Baumhäuser, die durch ihre besondere Gemütlichkeit bestechen und sich somit ideal auch für die kalte Jahreszeit eignen. Ein leckeres Frühstück im Baumhaus mit Kaffee und allem, was das Herz begehrt hat uns perfekt in den Tag starten lassen.
 
Spannend wird es beim Übernachten zwischen den Bäumen und zwar in schwebenden Zelten. Mit Platz für zwei Erwachsene und zwei Kinder ist der Familienspaß garantiert. Isomatten und Schlafsäcke einpacken und das Abenteuer kann beginnen.

Frontcooking mit Basilikum-Limonade

Gemütliche Sofaecken, wilder Stuhl-Mix, gekachelte Theke mit den schaukelnden Brot-Säckchen und schummriges Licht – an der Restaurantdecke ergänzen Widersprüche die Atmosphäre dieser stylischen, urban eingerichteten Location in München. Einzeln von der Decke hängende Glühbirnen neben metallummantelten Nutzungsrohren: willkommen im Theresa Grill Restaurant.
 
Die kosmopolitische Küche bietet perfekt gereiftes Fleisch und frischen Fisch vom Buchenholzkohlegrill an. Dabei kann jeder Gast zusehen, wie gekocht und gegrillt wird. Aus der Karte konnten wir entnehmen, dass auch ein umfangreiches Frühstück angeboten wird.
Unsere Wahl: Rinderfilet vom Grill mit Kartoffelstampf und selbstgemachtem Ketchup, dazu Basilikum-Limonade. Einfach yummy! Ein besonderes Highlight ist das Private Dining in der Kegelbahn.
#thisistoll
Termine, die wir nicht verpassen
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Was ist, was kommt, was bleibt?

Den Kommunikationskongress 2017 in Berlin haben wir ein weiteres Mal nicht verpasst – und das war gut so. Zwei Tage Inspiration pur zum Fokus-Thema „Relevanz“. Highlight war eine „Comms Safari“, eine geführte Tour zum Deutsche Bank Innovation Lab und zum H&M Starting House in den Hackeschen Höfen, wo die Unternehmen Insights zu ihren Strategien verrieten.
 
Der Kongress gab intensive Einblicke, wie sich Unternehmen weltweit für die Zukunft rüsten, sich permanent neu erfinden und versuchen, disruptive Tendenzen vorauszuahnen und Strategien zu entwickeln. So packt zum Beispiel Philip Morris sein gesamtes Out of Home Werbebudget in die Bekanntmachung von „Iqos“, der „neuen Form des Konsumierens von Nikotin“ – wie das neue Konsumieren heißt – „rauchen“ ist es auf jeden Fall nicht – weiß Philip Morris selbst noch nicht. Der Konzern möchte jedenfalls nicht einfach warten, bis sein Produkt, die Zigarette, in wichtigen Märkten verboten wird, so wie es Herstellern von Glühbirnen ergangen ist und Herstellern von Dieselmotoren ergehen könnte.
 
Auch das Thema „Fake News“ wurde in fast allen Keynotes, Diskussionen und Vorträgen behandelt. Medienwissenschaftler Prof. Dr. Bernhard Pörsken von der Universität Tübingen hielt die Galarede bei der Speakersnight. Seine Lösung gegen Falschinformationen ist, Meldungen mit einem Beipackzettel zu versehen und damit Quellen sichtbar zu machen. Julian Reichelt, Vorsitzender der Bild-Chefredaktion, sieht Fake News als Angriff auf das Konzept der Wahrheit. Darum ist für ihn das Konzept Fakten mehr denn je relevant. Wir sind gespannt, was er daraus macht. Dass es eine Wahrheit gibt, die man nicht diskutieren oder deuten kann, darin waren sich alle einig – „Realität ist das, was bleibt, auch wenn man selber nicht daran glaubt“ so Prof. Pörsken.
 
Unser Lieblingszitat zum Thema Strategie aus der Keynote von Dr. Frank Mastiaux, Vorsitzender des Vorstands EnBW ist von Mike Tyson: „Everyone has a plan until they get punched in the face.“
 
Save the date: Wir sehen uns beim nächsten Kommunikationkongress am 27./28. September 2018 in Berlin!

Night and Day

Bilder aus der afrikanischen Wüste, Nachtbilder von Megacities, Dschungel in Brasilien – in der Ausstellung Axel Hütte. Night and Day wird mit ca. 70 großformatigen Nacht- und Tagbildern aus den Jahren 1995 bis 2017, darunter bislang unveröffentlichte Arbeiten aus Kanada und USA, die bislang umfassendste Werkschau des Düsseldorfer Fotografen präsentiert. Der Fotokünstler Axel Hütte gehört zu den wichtigsten Vertretern der Düsseldorfer Fotoschule. Für seine Aufnahmen, die insbesondere die Wahrnehmung von Landschaft oder Architektur thematisieren, bereist er alle Kontinente. Seine Aufnahmen überraschen den Betrachter mit ungewöhnlichen Bildstrukturen und Wahrnehmungsphänomenen, die seine Fotoarbeiten weit jenseits des Dokumentarischen verorten.

Am 07. Dezember um 19.00 Uhr findet im Rahmen der Ausstellung ein Künstlergespräch zwischen dem niederländischen Schriftsteller Cees Nooteboom und Alex Hütte statt.
 

100 Jahre – zeitlos

In diesem Jahr wäre Irving Penn – einer der besten Fotografen – 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass zeigt das Grand Palais zusammen mit dem New Yorker Metropolitan Museum eine Retrospektive seiner sensationellen Werke. Wir können bis zum 29. Januar 2018 eine 70 Jahre anhaltende Karriere und 240 Fotos bestaunen. Penn hat nicht nur die Modefotografie der 50er Jahre mit einer unglaublichen Darstellung von Eleganz geprägt, sondern auch sehr einfühlsame Porträts von Künstlern wie Pablo Picasso, Yves Saint Laurent, Audrey Hepburn und Alfred Hitchcock geschossen. Auch wenn die Fotografie-Ikone jetzt ein Jahrhundert alt geworden wäre: seine Fotos sind absolut zeitlos.

40 Jahre Gruselspaß!

Seit 40 Jahren ist die sagenumwobene Burg Frankenstein bei Darmstadt das Ziel von Horror- und Halloween-Fans. Über die Jahre hinweg entwickelte sich das dort stattfindende Event zu einem deutschlandweit einzigartigen Erlebnis, das jedes Jahr ca. 30.000 Besucher in seinen Bann zieht. 99 Monster stehen in den Startlöchern, um den Gästen einen unvergesslichen Gruselabend zu bescheren. Horrorklassiker wie der Clown aus ES, Freddy Krüger oder Michael Myers, sowie Werwölfe, Zombies, Vampire und viele mehr warten auf die Besucher. Gekrönt wird das Ganze von einer Show im Innenhof, wo auch der legendäre Thrillertanz von Michael Jackson aufgeführt wird. Meiden Sie dunkle Ecken und kommen Sie besser nicht vom Weg ab! Aber keine Angst: wenn Sie sich im Dunkeln nicht trauen, dann besuchen Sie die Burg doch an einem Kindersonntag. Da geht es etwas harmloser zu und die Monster setzen gern auch mal ihre Masken ab. Vom 20.10. bis zum 6.11. hat man die Chance auf ein schauriges Vergnügen.
#nicekreis
Niehaus Knüwer Inside
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Herzlich willkommen

Marie Renard organisiert leidenschaftlich gern und ist immer diejenige, die „hier“ schreit, wenn es in der Familie oder im Freundeskreis etwas ansteht. Damit hat sie die perfekte Voraussetzung für die Ausbildung zur Kauffrau für Marketingkommunikation, die sie im August bei uns gestartet hat. Nach zwei Semestern BWL in Trier, hat sie bei einem Praktikum in einer Werbeagentur ihre Leidenschaft für Kommunikation und praktisches Arbeiten entdeckt. Wir freuen uns über die Bereicherung unseres Teams.

ACHTUNG NEU!!
ausgezeichtet! nk real estate marketing + pr

Pünktlich zur expo real ist die Immobilienszene um eine kreative Vermarktungseinheit reicher: Zwei Agenturen für Immobilien- und Lifestyle-Kommunikation, wir und die PR + Presseagentur textschwester haben sich zu einem Joint Venture zusammengeschlossen. Damit entsteht in Düsseldorf eine der führenden Spezialagenturen für Immobilienkommunikation in der deutschen Agenturlandschaft. Unseren Mandanten aus der Immobilienwirtschaft bieten wir ein auf Vermarktung und Storytelling fokussiertes Leistungsportfolio rund um Marketing und PR – in dieser Kombination für die Immobilienbranche einzigartig in Deutschland.
 
Das Joint Venture real estate marketing + pr verfügt zusammen über mehr als 20 Jahre Kompetenz und Erfahrung in der Immobilienkommunikation – und das über alle Assetklassen hinweg. Unser Leistungsportfolio deckt sämtliche Bereiche der Immobilienvermarktung über die gesamte Wertschöpfungskette ab: von der Marken- und Adressbildung bis zur erfolgreichen Vermarktungsstory über alle online- und offline-Kommunikationskanäle. Ein Schwerpunkt ist die strategische Kommunikationsberatung für private und öffentliche Immobilienakteure. Wir bieten unsere Expertise in Teilleistungen oder als Full-Service-Angebot an und können dabei auf ein Team von 30 erfahrenen Kommunikationsspezialisten/Innen zurückgreifen.
 
Unsere neue Website ist bereits ausgezeichtet worden. Wir freuen uns riesig über Silber beim Annual Multimedia Award2018. Insgesamt zeichnete die Expertenjury 19 Websites, 17 Microsites 12 Terminals/installationen 10 Mobile Apps, 8 Web-TV/-Videos und 6 Web-/Crossmediale Kampagnen aus. Seit seiner Gründung 1996 zeigt und unterstützt der Wettbewerb die Lebendigkeit digitaler Markenkommunikation. Er dokumentiert den State of the Art, stellt die Trends heraus und illustriert das digitale Werbejahr.

Vollgas bei Immobilientrends

Mit autobahn, dem dynamisch innovativen online-Magazin für Immobilien & modernen Lifestyle, einer Kollaboration der Kommunikations- und Marketingexperten von Niehaus Knüwer and friends real estate marketing + PR und textschwester entsteht ein neues „Must Read“ für die Immobilien-Szene. Hier finden Sie exklusive Insights zu nationalen und internationalen Immobilienmarkt-Trends, spannende Stadtentwicklungs- und Refurbishment-Stories, atemberaubende Zukunftsvisionen sowie die besten Kultur- und Lifestylestopps in den urbanen Hotspots diesseits und jenseits des Rheins.

STRABAG Real Estate

STRABAG Real Estate ist einer der führenden Immobilien-Projektentwickler in Deutschland und Europa. Ab sofort bietet das Unternehmen im Rahmen der DEVELOPMENT SERVICES die Kompetenz aus fünf Jahrzehnten Entwicklertätigkeit auch als eigenständigen Service für Dritte an.

Zum Launch des neuen Services auf der EXPO REAL haben wir zusammen mit der PR + Presseagentur textschwester das Kommunikationskonzept entwickelt. Es beinhaltet unter anderem Anzeigen und Onlinebanner in Fachmedien eine Imagebroschüre sowie strategische Pressearbeit.

Neu im Internet

Für SCHUBART haben wir eine neue Website entwickelt, auf der die einzigartigen Schmuckstücke inszeniert werden.

           

upel Ladeneinrichtungen ist ein umfassender Dienstleister für die Lebensmittelbranche. Mit einem Team von 24 Mitarbeitern wird das Unternehmen in zweiter Generation der Familie Heger Richtung Zukunft geführt. Die neue Website stellt das Unternehmen zeitgemäß vor.
#insights
Was bewegt Miriam Beul?
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Der Turmbau zu Stuttgart? Wer erinnert sich? Es ist jetzt 17 Jahre her, als eine TD Trump Deutschland AG auf dem Stuttgarter Pragsattel einen Trump Tower bauen wollte. Ein neues Wahrzeichen. 50 Stockwerke und 220 Meter hoch, 250 Millionen Euro teuer. Sehr früh und sehr weit lehnte sich der damalige Oberbürgermeister Wolfgang Schuster für das Projekt aus dem Fenster. Eingelullt vom Glitter und Glanz der Investorentruppe, hinter der ein Pflegeheimbetreiber aus Hamburg stand. Der schillernde Unternehmer mit Nähe zu einer rechtspopulistischen Partei hatte sich das Namensrecht „Trump Tower“ für fünf Jahre gesichert.
Der Milliardär und heutige US-Präsident war in der Schwabenmetropole nie gewesen.
Am Ende war der Turm nichts als eine Luftnummer, die dem Oberbürgermeister den tiefsten Punkt seiner Amtszeit bescherte. Und noch etwas, in Deutschland bis dahin einmaliges, war passiert: Nicht nur die Bürger liefen Sturm. Auch die beiden größten Tageszeitungen stellten sich öffentlich gegen die Pläne und damit auch gegen ihr Stadtoberhaupt. 2003 setzte der Gemeinderat dem Vorhaben ein Ende.

Eine olle Kamelle? Kein Stück! Die märchenhafte Geschichte vom Aufstieg und Fall eines „Leuchtturm-Projekts“ wiederholt sich in schöner Regelmäßigkeit. Vor allem hat die schwäbische Widerstandsgesinnung wenige Jahre nach dem Trump Tower mit dem Bahnhofsumbau „Stuttgart 21“ ein noch größeres Projekt torpediert. Und damit auch einen Paradigmenwechsel in der Bewertung von Großprojekten evoziert: Die verantwortlichen Akteure haben „den Bürger“ entdeckt. In weiten Teilen der Immobilienwirtschaft herrscht Einigkeit – und zum Teil auch Bedauern – darüber, dass man die Menschen, die man mit einem neuen Bahnhof, Büroturm, Konzerthaus oder Flughafen beglücken will, auch zu fragen hat. Neutral moderierte Bürgerbeteiligungen sind allemal besser – und preiswerter – als medienwirksame Bürgerbegehren, so die Erkenntnis.
Doch der Lernprozess schreitet nicht überall gleich schnell voran. Gerade haben sich die Duisburger Bürger mit knapper Mehrheit gegen den Bau des größten deutschen Factory Outlet Centers auf dem Love-Parade-Gelände entschieden. Was war passiert? 17 Jahre nach dem gefloppten Turmbau zu Stuttgart? Oberbürgermeister Sören Link hatte sich sehr früh und sehr weit für das Projekt des spanischen Investors aus dem Fenster gelehnt. Nun hat er den Salat. Eine politische Pleite, die nicht mal unterhaltsam ist, weil 1:1 aus Stuttgart abgekupfert.

„Die Sprachlosigkeit zwischen Wirtschaft und Politik ist ohne Worte“, berichtete mir neulich der Sprecher eines großen Unternehmerverbandes. Ohne zu merken, wie wahr seine Äußerung im doppelten Sinne ist. Als Immobilienjournalistin und Moderatorin habe ich diese und andere Debatten um neue Bauprojekte über 20 Jahre lang begleitet. Und stelle fest: Kommunikation ist der Schmierstoff, der über das Aussehen unserer Städte, Politikerkarrieren und unternehmerische Erfolge oder Misserfolge mitentscheidet. Wer nicht spricht, dem kann nicht geholfen werden. Wer verheimlicht und ausgrenzt, wird fallen. Wer strauchelt, muss zu seinem Stolpern stehen. Ohne wenn und aber. Krisenkommunikation für die Immobilienwirtschaft – darauf verstehen sich nur wenige.
Zusammen mit der Kommunikationsexpertin Alexandra Iwan von der PR + Lifestyle Agentur Textschwester in Düsseldorf habe ich eine kleine, feine Beratungseinheit mit dem Fokus Immobilienwirtschaft gegründet. Wir vermitteln zwischen Medien, Politik und Bürgern sowie einer Branche, die gerne mit Tieren – Haie, Heuschrecken, Zecken – in Verbindung gebracht wird. Tatsächlich arbeiten in dem Wirtschaftszweig vier Millionen Menschen mit einer jährlichen Wertschöpfung von 434 Milliarden Euro (Stand 2011). Die Immobilienwirtschaft vereinigt damit 24,5 Prozent aller Unternehmen und zehn Prozent aller Beschäftigten in Deutschland auf sich – mehr als zum Beispiel die Automobilindustrie. Abgesehen von ihrer Größe steht die Branche einfach deshalb so im Fokus der Medien und der Politik, weil ihre Produkte (Kindergärten, Schulen, Wohnungen, Büros, Hotels, Shoppingcenter, Pflegeheime) uns durch unser gesamtes Leben begleiten. Die Immobilienentwickler, Investoren, Architekten, Wohnungs- und Vermögensverwalter tragen eine enorme wirtschaftliche, soziale und eine baukulturelle Verantwortung. An der Schnittstelle zwischen allen Interessen und Stakeholdern arbeiten wir – als große Immobilienmarketing- und PR-Unit seit Oktober 2017 in Kooperation mit Niehaus, Knüwer and friends. Mit unserem geballten Kommunikations- und Vermarktungs-Knowhow sorgen wir dafür, dass Projekte zum Erfolg für alle Beteiligten werden und nicht zu einem Desaster. Sprechen Sie mit uns!
 
Miriam Beul, Moderatorin und Fachjournalistin für Immobilien, leitet den Autorenpool Real Estate bei der PR + Presseagentur Textschwester. Sie wurde gerade mit dem Journalistenpreis der deutschen Immobilienwirtschaft ausgezeichnet.
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