Niehaus Knüwer and friends entdeckt für Sie Themen, Trends und Tipps rund um
Marken, Menschen und Märkte in einer vernetzten Welt.
Im Mai: High-Luxury-Icon-Pieces, e-Sport und der Hobbit in Solingen
Was wir gerade lesen
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Heiße Digitaltrends aus Texas

In Deutschland entdeckt die Marketing-Szene erst langsam die SXSW, die mit 38.000 Teilnehmern größte Digitalkonferenz der Welt.

Für unseren Büronachbarn und Kooperationspartner kpunktnull, der Beratung für das Digitale Zeitalter, gehört sie dagegen zum festen Jahresablauf: Zum sechsten Mal flog die Geschäftsführung bereits nach Austin. In diesem Jahr dominierten Chatbots, Künstliche Intelligenz und Innovationen in der Food-Industrie die über 1.200 Vorträge, Diskussionen und Workshops. Die Top-Trends der SXSW fasst kpunktnull in einem Whitepaper zusammen. Dieses erhalten Sie kostenlos mit einer
Mail an remix@kpunktnull.de.

Penguin Bloom – ein Buch von Liebe und Freundschaft

Nach dem tragischen Unfall der Mutter Sam, die nun im Rollstuhl sitzt, droht die Familie Bloom beinahe daran zu zerbrechen. Aber dann taucht ein kleiner frecher Vogel auf ...
 
Familie Bloom findet das aus dem Nest gefallene, stark ramponierte australische Elsterküken, pflegt es gesund, nennt es „Penguin und nimmt es in ihre Familie auf. Die lustigen, einfach zauberhaften Fotos der frechen Elster und ihrer australischen Adoptivfamilie erzählen eine wunderbare und wahre Geschichte von Freundschaft und Liebe und erinnern uns daran, dass diese aus ganz unerwarteten Richtungen kommen können.

Politik, Sex & Lametta

Braucht die Welt wirklich ein neues Frauenmagazin? Wenn es so gemacht ist wie das soeben
unter dem Brigitte Dach bei Gruner & Jahr erschienene F Mag, dann ja.

Die Redaktion ist durchgehend mit jungen, spannenden Frauen besetzt. Die Älteste ist 32. Sie stehen auf gründliche Analysen und kluge Unterhaltung. Heißt, es gibt immer ein kämpferisches Titelthema und die Rubriken Politik, Sex und Lametta. Das Leitthema der ersten Ausgabe ruft dazu auf, sich politisch einzubringen und endlich zu kapieren, dass gerade die junge Generation richtig
viel bewegen kann: „Heul nicht, mach doch!“ Ein gutes Motto, nicht nur für Frauen!

Drei Dimensionen sind zu wenig

In seinem Buch „Die Physik der unsichtbaren Dimensionen: Eine Reise durch Zeittunnel und Paralleluniversen“ erläutert Michio Kaku, einer der bekanntesten Quantenphysiker unserer Zeit,
die sogenannte Hyperraumtheorie, die besagt, dass es statt drei Dimensionen ganze zehn gibt,
und somit versucht, uns alle von den Naturgesetzen abweichenden Vorgänge des Universums zu erklären. Die vier Kräfte werden, wie er sagt, in eine „elegante“ ganzheitliche Theorie zusammen-
getragen, und das auf eine Art und Weise, die in einem dreidimensionalen Universum nicht möglich wäre.

Michio Kakus Werk erschien bereits 1993 und es gibt mittlerweile einige neue Erkenntnisse
in der Physik (beispielsweise das Nachweisen des Higgs-Bosons), doch als Einstieg in die Welt
von Zeittunneln, Paralleluniversen, höheren Dimensionen und schwarzen Löchern ist das Buch hervorragend geeignet. Ganz besonders in Verbindung mit den Büchern von Stephen Hawking.
Was uns zum Denken anregt
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Die neue Realität

Wir leben in einem Zeitalter, in dem die Grenzen zwischen der Realität und einer virtuellen Welt langsam zu verschwimmen beginnen. Oculus VR HAT mit der „Oculus Rift“, einer Virtual Reality Brille (mittlerweile von Facebook aufgekauft), den Grundstein für eine Reform der Realität gelegt. Mit „Pokémon“ Go hat Niantic eine neue Ära der Augmented Reality angeschlagen. Augmented Reality und Virtual Reality sind zwar nicht ein und dasselbe, entspringen aber der selben Idee: Sie ergänzen respektive ersetzen unsere jetzige Welt. Während sich immer mehr Entwickler der Herstellung von VR Brillen widmen, beispielsweise die HTC mit der „Vive" oder Sony mit der „Playstation 4 VR“, verfolgen soziale Netzwerke wie Facebook den Plan, ein neues Konzept der Kommunikation und Vernetzung mit Hilfe von Augmented Reality zu verwirklichen. In Ländern wie Korea oder Singapur ist gerade der e-Sport im Anmarsch. Wird unser Leben immer mehr auf eine virtuelle Ebene verlagert?
 
Die Vielfalt an Möglichkeiten ist fast erschlagend: In der virtuellen Realität sind kaum Grenzen gesetzt. Du möchtest am Strand liegen? Kein Problem. Auf dem Mount Everest stehen? Dann rauf mit dir. In einem gruseligen, verlassenen Haus gegen Geister kämpfen? Bitte sehr. Dafür musst du nicht einmal rausgehen. Das gefällt bereits so vielen Leuten derart gut, dass sie sich von der greifbaren Realität gerne entfernen, und das, obwohl die Technik erst in den Kinderschuhen steckt. 
 
Der stärkste Trend des digitalen Lebens geht von Asien aus, wo die Elite der Computerspieler zu Hause ist. Computerspiele waren eigentlich immer nur ein netter Zeitvertreib, doch mit den Jahren entwickelte sich schon ein gewisser Ehrgeiz und Konkurrenzdenken unter den Spielern. Onlinegaming stand schnell auf vielen Tagesordnungen und man konnte sich daheim kinderleicht mit anderen Spielern weltweit messen oder mit ihnen kooperieren. Das Netzwerk wuchs stetig, Onlinegamer, Fans und Zuschauer füllen mittlerweile ganze Hallen, wenn sie sich öffentlich auf das virtuelle Schlachtfeld begeben. Schnell kristallisierten sich die besten Spieler der Welt heraus und treten heutzutage bei großen Turnieren gegeneinander an. Preisgelder, Sponsorenverträge und Ruhm in der Szene sind das Ergebnis. Daraus entwickelte sich schließlich der e-Sport. In Asien gab es im Jahre 2000 die ersten offiziellen Pokalwettkämpfe (World Cyber Games), die seitdem jährlich stattfinden. Organisierte Teams und Mannschaften sollen nun ein weiteres Türchen für den eSport öffnen. Olympia, eigentlich nur durch klassische Sportarten bekannt, wird den Computerspielern die Chance auf Medaillen geben. Bei den Asiaspielen 2018 soll es erstmals getestet, 2022 dann offiziell eine Disziplin werden. Spiele wie League of Legends oder auch Fifa sind im Gespräch, welche es genau werden, weiß man derzeit noch nicht. Der Stellenwert in Asien ist sehr hoch, so wird den koreanischen Teilnehmern bei Gewinn einer Medaille sogar die Befreiung vom Wehrdienst in Aussicht gestellt.

So schön kann Geldanlage sein

Wohin mit dem Geld? Aktien – zu volatil? Immobilien – was ist, wenn die nächste Blase kommt? Sparen auf dem Konto und statt Zinsen zu erhalten künftig Strafzinsen zahlen? Sicher nicht. Gar nicht so einfach, wenn man Luxusprobleme hat. Auf der Condé Nast Luxury Conferenz, die im April in Muscat im Oman stattfand, hat Matthew Rubinger, Senior Vice President von Christie's, eine Alternative vorgestellt: Handtaschen. Ok, absolute High-Luxury-Icon-Pieces-Handtaschen. Wer bereit und in der Lage ist (so eine Tasche bekommt ja nicht jeder, egal wie viel Geld vorhanden ist), einen gut fünfstelligen Betrag, am besten in eine limitierte Sonderedition einer Hermès Birkin Bag zu investieren, kann dafür satte Gewinne erzielen.

Im Jahr 2007 startete die neue Ära der Handtaschenverkäufe. Mit 31.700 £ wurde zu diesem Zeitpunkt ein neuer Rekord in Europa für eine Hermès Kelly Bag erzielt. Und so steigerten sich die Rekordsummen: 79.250 £ in 2012 für eine Passe-Guide! Und 2015 versteigerte Christie’s eine im Jahr 2009 für 29.600 € erworbene Hermès Birkin Himalaya aus weißem Krokoleder für 157.500 €. 2016 lag der Rekord für eine Himalaya Diamond Birkin mit Diamantbesatz bei 267.000 €. Weitere Steigerungen werden erwartet. Wenn sich die Gelegenheit ergibt, eine äußerst seltene limitierte Sonderedition zu erstehen: greifen Sie zu.
Wo wir gerne hinsurfen
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Sag es mit Blumen!

Es gibt viele Gründe, um Blumen und Pflanzen zu verschenken oder sich selbst damit eine Freude zu machen. Mit der Initiative „Blumen – 1000 gute Gründe“ hat die Erzeugergenossenschaft Landgard, mit der wir auf der IPM ESSEN 2017 sprechen konnten, eine bundesweite Blumen-
und Pflanzen-Community gegründet, bei der jeder mitmachen kann.

Unter dem Hashtag #1000gutegruende werden alle Ideen in den sozialen Netzwerken gesammelt: Ob Blumengrüße zum Geburtstag, für bestimmte Feiertage oder um einfach mal Danke zu sagen. Die Ideenwerkstatt und der Gründe-Kalender auf 1000gutegruende.de geben viel Inspiration für die nächste Blumenaktion.

Prokrastinieren mal anders

Der „Procatinator“ lädt alle Liebhaber von Katzen-Content zum kurzweiligen Aufschieben des Alltags ein. Hier werden Katzen-Animationen unterhaltsam mit passenden Songs aus allen Genres kombiniert. Gemacht von zwei Entwicklern aus Barcelona, mit dem alleinigen Ziel „euch zum
Lachen zu bringen“. Ein kurzweilig-spaßiger Zeitvertreib für alle, die etwas Ablenkung nötig haben.

Suche im Web und pflanze Bäume!

Mit der Suchmaschine Ecosia fließen bei jeder Suche 80% der Werbeerlöse in Aufforstungs-
programme. Das Berliner Social Business, das 2009 nach einer Weltreise gegründet wurde, hat mit seinen Partnern bisher über sieben Millionen Bäume auf der ganzen Welt gepflanzt, alle fünf Sekunden kommt ein neuer Baum hinzu.

Die Projekte vor Ort werden den lokalen Gegebenheiten angepasst und sorgen für nachhaltige ökologische Perspektiven, Artenvielfalt, Regulierung des Wasserhaushaltes und natürlich saubere Luft! So unterstützt man einfach nebenbei die Aufforstung der Gebiete der Coca-Produktion in Peru, fördert die Begrünung der Wüste in Burkina Faso oder sorgt für die Befestigung der Küsten Madagaskars durch Mangrovenbäume.

Kennen Sie Vera F. Birkenbihl?

Wenn nicht, dann klicken Sie sich mal durch
Ihre vielen Vorträge auf YouTube, z. B. „Von Nix kommt Nix“. Die bereits verstorbene Motivations-
trainerin Birkenbihl erklärt überzeugend, humorvoll, einzigartig und vor allen Dingen „brain-friendly“ die besten Strategien unter anderem für erfolgreiches Lernen, analytisches und kreatives Denken oder Persönlichkeits-
entwicklung. Dafür bezog sie immer neueste Forschungen aus den Bereichen der Psycho-
logie, Neuroforschung, und Wirtschaft mit ein. Besser geht’s nicht!

Wer die Wahl hat: Mus oder Crunch?

Allein bei den Namen Marcona-Mandelmus, Röstmandel-Crunch oder Rauchmandelmus läuft uns schon das Wasser im Mund zusammen. Mit der Gründung von „Stories of Almond“ haben sich die beiden Inhaber Stephanie und Nils einen Traum erfüllt und kreieren hochwertiges Mandelmus und Mandelcrunch in Bio-Qualität und mit eigens ausgesuchten Mandeln, die schonend und traditionell geräuchert werden.

Die verschiedenen Variationen gibt es im SOA-Onlineshop, Rezepte und Inspiration findet man auf dem gleichnamigen Blog.
Wo wir auftanken
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Tischlein, wandle dich!

In Köln bereits ein Erfolg und in Düsseldorf nun ganz frisch angekommen, ist das Pop-Up-Restaurant-Sharing-Konzept von Till Riekenbrauk.

Im ehemaligen Postverteilungszentrum „postPOST in der Nähe des Düsseldorfer Hauptbahnhofs können wir seit Ende März alle zwei Wochen neue spannende, kulinarische Erfahrungen sammeln. Weder Inhaber Till Riekenbrauk noch seine Mitarbeiter kochen selbst. Stattdessen stellt das „Laden Ein“-Team anderen Gastronomen zur Verfügung, was sie zum Führen eines Restaurants brauchen: zum Beispiel die Inneneinrichtung, Geschirr und eine professionelle Küchenausstattung. Es wird nie langweilig, denn im Zweiwochenrhythmus wechseln die Köche, die Gerichte und das Interieur. So haben alle, die sich ihren Traum von der Selbstständigkeit erfüllen wollen – ob Hobby-Koch, Food-Blogger oder Street-Food-Händler – eine Plattform, um ihre Rezepte zu testen, Gäste zu bewirten und als Team zu arbeiten. Und wir als Gäste profitieren von der Vielseitigkeit der internationalen, regional zubereiteten Speisen. Qualität und Kreativität stehen im „Laden Ein“ im Vordergrund und das merkt man: Es gibt keine Convenience-Produkte und kein Essen von der Stange. Getestet haben wir im April bereits „Maria Maria Arepas“ und fanden die frisch zubereiteten, glutenfreien lateinamerikanischen Maisfladen superlecker!

Aktuell, also vom 8.5. bis zum 20.5.17, können wir den „Kimbap Spot“ ausprobieren. Es gibt veganes Soulfood aus Korea: von koreanischen Tapas bis hin zu bunten Sushi-Variationen, den sogenannten „Kimbaps“.

Übrigens: Im September rollen die Bagger an, reißen die leerstehenden Hallen der „postPOST“
ab und es werden über 1.000 Wohnungen entstehen. Doch bis dahin ist das gesamte Gelände zur Zwischennutzung freigegeben. Wir sind gespannt, wie es danach mit dem „Laden Ein“ weitergeht!

Kleines Food-Juwel in charmantem Ambiente

Unser neuer Geheimtipp für alle Barcelona-Liebhaber ist das „Casa Lolea“. Betritt man den liebevoll gestalteten Laden im Herzen der Stadt, wird man vom Personal freundlich empfangen und fühlt sich direkt wie zu Hause. Die Speisekarte bietet etwas für jeden Geschmack: Serviert werden hervor-
ragend zubereitete spanische Klassiker wie die „Patatas Bravas“, aber auch ausgefallenere, modern interpretierte Tapas wie das Pasta-Risotto mit schwarzem Trüffel oder der „Bluefin Red Tuna“ mit Orange, Zwiebeln und Mandeln, welche uns restlos überzeugt haben. Am besten bestellt man gemeinsam mehrere Gerichte und testet sich so quer durch die Karte.

Was die Getränke angeht, empfehlen wir, den restauranteigenen, stylish gepunktet verpackten Sangria „Lolea“ zu probieren – den sich übrigens jeder, der dies liest und jetzt gerade nicht in Barcelona weilt, auch nach Hause bestellen kann. Wichtig: Unbedingt vorher reservieren,
denn das Lokal ist immer ausgebucht!

Leckere Überraschungen

Die Osterferien auf Mallorca hatten neben schönstem Frühlingswetter auch drei tolle Restaurants im Nordosten zu bieten. Sensationell gut ist das „Es Pati“ in Sant Llorenc. Hier gibt es keine Speise-
karte, sondern es wird gegessen, was auf den Tisch kommt. Und was das ist, entscheidet sich erst am Morgen, wenn die Zutaten frisch auf dem Markt gekauft werden. Gezaubert wird daraus ein 5-Gänge-Menü auf höchstem Niveau, das mit einer unglaublichen Herzlichkeit und zu einem noch unglaublicheren Preis (38,– €) serviert wird.

Ebenfalls in Sant Llorenc befindet sich das „Il Cantone“, in einer der verwinkelten Gassen. Supergemütlich, netter Service und mit seinen köstlichen Fischgerichten und der tollen Tageskarte viel, viel mehr als eine Pizzeria.

In Son Severa begeisterte uns das „Peperoncino“ nicht nur mit hervorragendem Essen, schönem Ambiente und supernettem Service sondern auch mit dem Geheimnis, wie ein Zitronenbäumchen im Patio aus dem Betonboden wachsen kann. Einfach lecker!

Nicht Mallorca, Barcelona oder Madrid – sondern Neuss

Auf der anderen Rheinseite, versteckt im Neusser Hafen, befindet sich die BOHAI Hafenbrasserie Neuss. Der Nüsser sagt: „Mach kinn Bohai“ und das ist es, wie die Hafenbrasserie ihr Handwerk versteht. Die Küche verspricht ehrliche, frische Zutaten, Gegrilltes vom Land oder aus dem Meer sowie raffinierte Teigwaren und vielfältige Beilagen.

Im BOHAI kann man köstlich speisen, in einem spektakulären Ambiente umsorgt von dem auf-
merksamen und sympathischen Personal. Ein Tipp für Dessertliebhaber: „Dat Schokoladeninferno“ für 2 Personen – reicht aber auch für 4. ;-) Bitte fürs Wochenende unbedingt frühzeitig reservieren.
Termine, die wir nicht verpassen
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Editionen in Essen

„Manchmal denke ich, ich sollte mich nicht Maler nennen, sondern Bildermacher. Ich bin mehr an Bildern interessiert als an Malerei.“ Der Künstler, der sein Licht so unter den Scheffel stellt, ist kein geringerer als Gerhard Richter und diese Bilder sind die gefragteste Kunst weltweit. Bis zum 30. Juli kommen wir im Museum Folkwang in Essen in den Genuss, sämtliche der seit 1965 entstandenen Editionen sehen zu dürfen. Diese 170 Editionen – Drucke, Fotografien, Objekte, Gemälde etc. – nutzte Richter, um seine Kunst neu zu interpretieren und auch zu verbreiten. Absolut begeisternd!

Freutag

Nicht den Muttertag haben wir uns am 14. Mai vorgemerkt – wir freuen uns auf die nächste Ausgabe der NRWselect! Als Beilage der Welt am Sonntag NRW erfreut sie eine breite Leserschaft und uns – und das, obwohl wir schon lange daran gearbeitet haben und die Druckdaten längst in der Druckerei sind.

Polis Convention

Über aktuelle Themen rund um Stadtentwicklung und Immobilienprojekte informieren wir uns am
17. und 18. Mai auf der Polis Convention in Düsseldorf.

Beim diesjährigen Kongressteil bilden vier Hauptpanels zu den Themen „Stadt & Region“,
„Stadt & Bildung“, „Wie wollen wir wohnen?“ sowie „Wie wollen wir arbeiten?“ die zentralen Diskussions- und Repräsentationsplattformen. Eine „Polit-Runde“ mit hochkarätigen Akteuren
aus dem Bereich der Stadtentwicklung beschließt die polis Convention.

Der Hobbit kommt nach Solingen

Am 26. und 27. August kommen Fantasy-Fans wieder voll auf ihre Kosten. Die Medievel Fantasy Convention II mit Filmstars z. B. aus „Herr der Ringe“, „Game of Thrones“ oder „Der Hobbit“ kommt in die Klingenstadt.

Man trifft sich auf Schloss Burg zu einem großen Spektakel – genau der richtige Ort mit Charme für ein solches Event – und man rechnet nicht nur deshalb mit vielen Besuchern. Denn schon im letzten Jahr fand die erste Fantasy-Convention in Solingen statt und war ein voller Erfolg mit tausenden angereisten Fans. Welche Stars anwesend sein werden, wie das Rahmenprogramm für das Wochenende aussieht und weitere Informationen kann man direkt auf der Veranstaltungsseite einsehen.

Immer wieder sonntags

2017 ist das Wahljahr – in mehreren europäischen Ländern fanden und finden wegweisende Wahlen statt. Nachdem die Stimmen in den einzelnen Ländern Europas für einen „Exit“ immer lauter werden und die Fürstimmen kaum zu hören sind, haben engagierte Bürger Anfang des Jahres die Vereinigung Pulse of Europe ins Leben gerufen.

Aktuell treffen sich jeden ersten Sonntag im Monat, um 14 Uhr, in mittlerweile über 85 europäischen Städten die Menschen auf öffentlichen Plätzen, um für die Grundidee eines vereinten, demo-
kratischen Europas und deren Weiterentwicklung öffentlich einzustehen. So sind auch letzten Sonntag am Tag der Präsidentschaftswahl in Frankreich die Europa-Befürworter in über 100 Städten Europas auf die Straßen gegangen und haben sich am Ende sehr über das Wahlergebnis gefreut. 

Auch der weltbekannte deutsche Fotokünstler Wolfgang Tillmann, der in London lebt und sich bereits gegen den Brexit öffentlich engagiert hat, unterstützt die Pro-Europa-Initiative. Neben seiner Beteiligung als Redner auf Kundgebungen hat Tillmann auch verschiedene Pro-Europa-Plakate entworfen und stellt diese der Öffentlichkeit kostenfrei zum Download und zur Verbreitung zur Verfügung. Aktuell gibt es die Plakate in 11 Sprachen und bald mit Sicherheit in allen offiziellen Sprachen der Europäischen Union.

Total Eclipse from the heart

Der in Frankreich lebende Künstler Tom Fecht (unten im Bild bei der Vernissage der Ausstellung „Tiefenzeit“.) zeigt in diesem Jahr gleich dreimal Werke aus seinem beeindruckenden Oeuvre im Rheinland. Fecht studierte Kybernetik, Ingenieurswissenschaften und Kunstgeschichte in Amerika und in Berlin. Sein Ingenieurwissen versetzt ihn in die Lage, weit über eine normale fotografische Abbildung Bewegung und somit das Verstreichen von Zeit festzuhalten.
 
Bis 13. Mai: »GRAVITY FIELDS« Setareh Gallery, Düsseldorf
Hohe Straße 53, 40213 Düsseldorf
 
5. Mai – 5. Dezember: »TiefenZeit« Museum DKM, Duisburg
Güntherstr. 13 – 15, 47051 Duisburg
 
6. Oktober – 25. November: »DARK MATTERs« Setareh Gallery, Düsseldorf
Königsallee 27 – 31,40212 Düsseldorf
 
Wir sind seit vielen Jahren Fan und konnten ihn 2001 für den
BMW Corporate Kalender gewinnen.
Niehaus Knüwer inside
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Herzlich willkommen Kristina

Seit dem 1. April ist Kristina Kister Friend bei Niehaus Knüwer and friends. Während ihres Studiums hat sie besonders in den Bereichen Typographie, Editorial Design, Illustration und Marketing Erfahrungen gesammelt. Nach ihrem Abschluss (Bachelor of Arts) in Kommunikations-
design mit der Note 1,4 an der FH Dortmund kommen jetzt viele weitere Erfahrungen in ihrem einjährigen Trainee-Programm bei uns dazu. Und nach den ersten Wochen können wir schon sagen: Wir sind sehr begeistert, dass sie unser Team bereichert. Ihr erster Job: Postkarten im Retrostil für die Deutsche Post, die gerade auf der re:publica in Berlin verteilt werden.

Die neue Imagekampage für die Lifestyle-Ikone

Für den Kö-Bogen Düsseldorf haben wir eine Imagekampagne entwickelt, die die Lifestyle- und Architektur-Ikone emotional inszeniert. Die „Island of Life and Style“ setzt die Architektur des Stararchitekten Daniel Libeskind in einen Fashion- und Lifestyle-Kontext. Die Kampagne findet man aktuell unter anderem im Bord Magazin von airberlin oder in der NRWSelect, dem Supplement der Welt am Sonntag NRW.

secusmart.com im neuen Look

Secusmart bietet Regierungen, Behörden sowie Unternehmen weltweit die Möglichkeit der hochsicheren mobilen, verschlüsselten Sprach- und Datenkommunikation. Beim aktuellen Re-Design der Secusmart Website standen Internationalität, die zielgruppengerechte sowie emotionale Kundenansprache im Fokus.

Unter Berücksichtigung von SEO-Aspekten wurde für den Relaunch der Website unter anderem der Content überarbeitet und Mikro-Interaktionen programmiert. Pünktlich zur CeBIT 2017 – einer der wichtigsten Messe für Secusmart – ging die Site online.

Unique Urban Living

Wie schaffen wir Begehrlichkeit für eine einzigartige, denkmalgeschützte Immobilie im Herzen der Düsseldorfer Altstadt? Wie erreichen wir die potenziellen Käufer für dieses Objekt? Mit einer Positionierung, die potenzielle Käufer emotional in ihrer Lebenswelt erreicht, Aufmerksamkeit
schafft und einen ersten Kaufimpuls setzt. Darum haben wir die DNA des Objektes analysiert,
spitze Käufertypen herauskristallisiert und ein Vermarktungskonzept entwickelt, mit dem wir Paare,
die das städtische Leben lieben, intellektuelle Urbanisten sowie moderne Familien, die dem Leben offen gegenüber stehen, erreichen.

Mit drei unterschiedlichen Einzelkonzepten für drei Wohnungstypen in der Immobilie LambertusEins haben wir eine gezielte Zielgruppenansprache entwickelt, die in Exposés und im Web die Vermarktung unterstützen.

See you on Facebook

Wir haben lange gehadert – jetzt haben wir uns für eine Facebookpage entschieden. Warum?
Weil es so viele spannende Themen gibt, dass sie nicht alle in unseren Kolumbus passen. So finden Sie auf unserer page Themen, auf die wir bei den Recherchen für unseren Newsletter stoßen und Neuigkeiten von uns. Also eigentlich einen tagesaktuellen Kolumbus-Beitrag.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

#ausgesetzt

Im Vorfeld der Landtagswahlen NRW entwickelte der WDR für die Aktuelle Stunde ein neues Format, bei dem SpitzenpolitikerInnen unvor-
bereitet mit Menschen zusammentreffen, mit denen sie in ihrem politischen Alltag eher nicht sprechen. Auftakt machte die Linken-Chefin Özlem Demirel, die im Düsseldorfer Wirtschafts-
club auf drei Unternehmerinnen traf – eine von ihnen Silke Niehaus.

Aus über einer Stunde Gespräch wurden am Ende dann sechs Minuten. Eigentlich schade, denn die Diskussion war differenziert und freundschaftlich, was in dem Filmbeitrag nicht ganz so rüberkommt. #ausgesetzt ist noch bis zum nächsten Jahr in der WDR Mediathek sichtbar.

„Small change, big difference“

Dies ist nur eine der Aussagen, die wir von der see conference im April mitgenommen haben. Wir haben uns unter anderem begeistern lassen von Mario Lombardo, der uns einen Blick in seine Arbeit als Kommunikationsdesigner werfen ließ, von Designer und Erfinder Dave Hakkens, der uns gezeigt hat, wie aus Plastikmüll mit selbstgebauten Maschinen neue Produkte entstehen. Die Konferenz zur Visualisierung von Information hatte jede Menge Inspiration für uns im Gepäck und wir freuen uns auf die Umsetzung der vielen spannenden Ideen in unseren Köpfen. Hier eine kreative Zusammen-
fassung der Konferenz in Form von Sketchnotes von Sabine Zimmermann:
Was bewegt Martin Bury?
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Was bewegt Martin Bury?

Man mag über die Globalisierung unterschiedlicher Meinung sein, dass wir heute
mehr denn je zuvor mit den Folgen globaler Entwicklungen konfrontiert werden, ist un-
bestreitbar. Umso mehr bedarf es der politischen Gestaltung, die über den nationalen Tellerrand hinaus denkt. Über Jahrzehnte hinweg schien diese Erkenntnis das Handeln in Politik, Wirt-
schaft und Gesellschaft zu leiten. Doch mit atemberaubender Geschwindigkeit wenden sich sowohl Gruppen, die vorgeben „das Volk“ zu sein oder für dieses zu sprechen, als auch selbst-
ernannte „Eliten“ einem neuen Trend zu.
Wenn auf den Finanzmärkten die Kurse nur noch eine Richtung zu kennen glaubten, hielt man den Skeptikern gerne entgegen, dass „dieses Mal alles anders“ sei. Das hat sich immer wieder als Illusion erwiesen, und nichts spricht dafür, dass die politischen Konzepte finsterer Vergangenheit in eine leuchtende Zukunft führen.
 
Auch wenn der erste Wahlgang der französischen Präsidentschaftswahlen weniger erschreckend ausfiel als lange befürchtet, beobachten wir nicht nur in den USA sondern auch in Europa von Polen über Ungarn bis in die Türkei einen Trend zu autoritären, mitunter autokratischen Regierungen. Vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte fällt es besonders schwer zu begreifen, dass so unterschiedliche Gesellschaften sich von Liberalität und Pluralismus abwenden und ihr Heil in Nationalismus und Protektionismus suchen.
 
Das Scheitern der Weimarer Republik war nicht zuletzt dem Umstand geschuldet, dass sich zu wenige aufrechte Demokraten fanden, sie zu verteidigen; dass ihre Institutionen und Prinzipien systematisch verächtlich gemacht worden waren; dass die linken Kräfte mehr gegeneinander als gemeinsam gegen die Feinde der Demokratie kämpften. Das Zögern der radikalen Linken in Frankreich, sich klar gegen die Nationalisten zu stellen und ihre Anhänger zur Unterstützung des demokratischen Kandidaten zu mobilisieren, erinnert fatal an die Unentschiedenheit der britischen Labour Party in der Brexit-Kampagne (und darüber hinaus).
 
Was das alles mit uns zu tun hat? Es mag pathetisch klingen, aber seit dem Ausgang des Referendums in UK geistert mir der Gedanke durch den Kopf, dass man unsere Zeit einmal als Vorkriegszeit bezeichnen könnte. Geschichte wiederholt sich nicht? Mag sein. Aber nur, wenn man aus ihr lernt.
 
Wir mögen auf die Entwicklungen in anderen Ländern nur begrenzt Einfluss haben, aber wir alle können und müssen Kant/e zeigen für eine offene, freiheitliche Gesellschaft, für ein demokratisches und friedliches Europa. Wer morgen sicher leben will, muss heute für die Freiheit streiten. Haltung zeigen, wenn Menschen ausgegrenzt, Position beziehen, wenn Politiker oder Journalisten diffamiert werden. Deutschland hat die historische Chance – gemeinsam mit Frankreich – Europa in diesem Sinne zu einem Leuchtturm zu machen, an dem sich auch andere (wieder) orientieren.
 
Martin Bury, Managing Partner,
Hering Schuppener Consulting
 Corporate Affairs & Public Strategies GmbH
© 2017 Niehaus Knüwer and friends GmbH Werbeagentur

www.niehausknuewer.de


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