Niehaus Knüwer and friends entdeckt für Sie Themen, Trends und Tipps rund um
Marken, Menschen und Märkte in einer vernetzten Welt.
Im März: Kante zeigen, Welt entdecken und entschleunigen im Dorf
Was wir gerade lesen
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Kreative Deko selbstgemacht – fernab vom Mainstream

Papier, Beton, Stoff, Holz, Kupfer, Pflanzen … Die Vielfalt an Materialien, mit denen man schöne Dinge selbst gestalten und herstellen kann, ist groß.

Das findet auch die französische Bastel- und Styling-Queen Émilie Guelpa und stellt in ihrem neuen Buch „Das große Buch vom DIY“ zahlreiche Ideen für handgemachte Dinge vor, die das Leben schöner machen. Übersichtlich gestaltet und nach Materialien und Techniken sortiert, zeigt die Pariser Designerin in verständlichen Anleitungen, wie es geht.

Die kreativen Köpfe hinter den Marken

Das Online-Magazin „The Brander“ stellt uns schon seit 6 Jahren Menschen vor, die mit viel Herzblut, Energie und tollen Ideen ihre Marken ins Leben gerufen haben und erfolgreich führen.

Wie schon in den beiden ersten Büchern „The brander – Marken und ihre Macher“ und „The brander – Food Edition“ lesen wir ausführliche und spannende Interviews und genießen wunderschöne Fotostrecken. In „Marken und ihre Macher – Creators of Brands – The Brander“ gewinnen wir Einblicke in die Welt von Hermès, McLaren oder Aesop – um nur einige zu nennen – und spüren dank ihrer Kreativen viel vom Spirit und der Leidenschaft, die diese Marken so erfolgreich gemacht haben. 17 spannende Persönlichkeiten berichten, wie sie aus einem konventionellen Produkt eine einzigartige Marke geschaffen haben.
 

Geschichtsbuch mit Suchtfaktor

Schon immer waren wir fasziniert von Dingen, die Menschen entwickelten und die unsere Welt nachhaltig prägten. Wer sich für Geschichte begeistert, wird dieses Buch lieben: „Eine Geschichte der Welt in 100 Objekten“.

Neil MacGregor, britischer Kunsthistoriker, war bis 2015 Direktor des British Museum in London. Aus dessen Sammlung wählte er 100 Dinge und erzählt in 100 Kapiteln, wie diese Objekte die letzten zwei Millionen Jahre Menschheitsgeschichte geprägt haben. Was ist das Geheimnis hinter dem koreanischen Dachziegel, Dürers „Rhinocerus“ oder der Kreditkarte? Lesen Sie selbst!
 
PS: Dieses Buch ist dick. 816 Seiten schwer. Darum empfehlen wir die eBook Ausgabe. Kaufen Sie zusätzlich das gedruckte Buch, denn nur hier sehen Sie alle Objekte auf Farbfotografien. Und danach empfiehlt sich ein Besuch im British Museum, denn die Geschichte geht weiter.

Aktueller denn je

Philip Roth hat seinen fantastischen Roman „Verschwörung gegen Amerika“ bereits 2004 geschrieben. Anlässlich der aktuellen politischen Ereignisse erscheint er jedoch aktueller denn je.

In der fiktiven Geschichte, erzählt aus Sicht des 8-jährigen Philip, schildert der Autor, was passiert wäre, wenn ...
 
Nachdem Charles Lindberg nach Roosevelt im Jahr 1940 zum 33. Präsidenten der USA gewählt wurde, entwickelte sich ein faschistisches Amerika. Die Politik Lindbergs, der von den Nazis instrumentalisiert wird, ist voll Willkür und es kommt zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen. Bei Roth ist das Ende ein Ende des Schreckens. Beim Leser bleibt die Frage: Was passiert heute und jetzt?
Was uns zum Denken anregt
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Wir sind die Roboter

„Wir sind auf alles programmiert und was du willst, wird ausgeführt“ sangen Kraftwerk schon vor 39 Jahren. Wie weitsichtig ihr Lied war, konnten die Düsseldorfer sich wahrscheinlich in ihren kühnsten Träumen nicht ausmalen.

Roboter führen nicht nur Mechaniken wie „selbstfahrende“ Autosteuerung, raffinierte Sexpraktiken, Börsenspekulationen oder Umbettung von Pflegefällen aus, auch im „zwischenmenschlichen“ Bereich haben sie stark aufgeholt. So sind sie z.B. für Demenzkranke da, indem sie in der Form eines putzigen Robbenbabys auf die Patienten reagieren und so eine enge Bindung und absurderweise viel Menschlichkeit entstehen lassen. Wie eng die Beziehung zu einem Roboter werden kann, weiß jeder, der einmal sein Handy verloren hat. Oder Pflegeroboter können in Krankenhäusern tröstende Worte finden und den Patienten Mut zusprechen, und das bestimmt besser als so mancher menschliche, gestresste Arzt. Die Grenze zwischen Mensch und Maschine wird immer weicher. Werden wir nicht nur in Fabriken, im OP und im Haushalt ersetzt, sondern auch bald im „Gefühls- und Seelensektor“?

Spannende Einblicke bietet die Ausstellung „Hello, Robot“ im Vitra Design Museum, die eine ganz andere Zukunftsmusik als die von Kraftwerk vorspielt.

Kante zeigen

Immer mehr Marken verändern ihre Kommunikation von der reinen Produktbotschaft hin zu politisch motivierten Sichtweisen, hinter denen die Marke steht. In der Kommunikation stehen differenzierte Ansichten, Einordnungen von geschichtlichen und aktuellen Ereignissen, das Einnehmen einer klaren Haltung – Kante zeigen – im Fokus.

Beim Super Bowl, dem einschaltquotenhöchsten TV-Ereignis der USA, waren so viele politisch motivierte Spots zu sehen wie nie zuvor. Budweiser erzählt die Geschichte ihres Gründers Adolphus Busch, der als Immigrant aus Deutschland in die USA kam. Coca Cola lässt in ihrem Spot das patriotische Lied „America the Beautiful“ in verschiedenen Sprachen singen und zeigt dazu die bunte Vielfalt amerikanischen (Einwanderer-)Lebens. Airbnb hat eine klare Botschaft, die als Textsuper über Gesichter von Menschen unterschiedlicher Herkunft läuft: „We believe no matter who you are, where you’re from, who you love, or who you worship, we all belong. The world is more beautiful the more you accept“. Und Audi ruft in seinem Spot zu gleichberechtigter Bezahlung von Frauen und Männern auf.

Die aktuelle Kampagne von Diesel sagt „Make love not Walls“. Wir sagen: Weiter so! Vielleicht schaffen Marken es, mit emotional ansprechenden Botschaften auch diejenigen zu erreichen, bei denen die Politik nicht mehr ankommt. Wir wünschen uns bis zum September noch klare Kante von: P&G, Ferrero, L'Oréal, allen deutschen Automarken, Fußballvereinen, Lidl, Aldi ... und neben Marken können wir alle selbst zu klaren Botschaftern werden. Haltung einnehmen, Stellung beziehen – digital und analog.
Wo wir gerne hinsurfen
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Freund der Tiere

Norbert Hüttermann, einer unserer liebsten Fotografen, fotografiert Tiere. Vielleicht die konsequente Weiterentwicklung seiner Arbeit, denn Norbert Hüttermann begleitete mit seiner Kamera viele Jahre Politiker. Entstanden ist die Serie „Animale“. Dunkle, bedrückende und faszinierende Porträts von Tieren in ihrer unnatürlichen Umgebung.

Die Checkliste Deines Lebens

Die Tour de France mitfahren, Fallschirmspringen, einen Pilotenschein machen, mit dem Rauchen aufhören, einmal mit Haien schwimmen – die Liste menschlicher Lebensträume ist lang. Um nichts davon zu vergessen oder sogar noch den einen oder anderen Wunsch zu seiner persönlichen Liste hinzuzufügen, lohnt sich ein Besuch der Webseite bucketlist.org. Sie ist eine der größten Plattformen für die Bucket List im Netz und hat gut 530.000 Nutzer mit rund 6 Millionen Lebenszielen. Jeder teilt hier seine persönliche Liste öffentlich, was die Erkenntnis ermöglicht, dass das Abhaken möglichst vieler Reiseziele bei den meisten ganz oben steht. Wer hier keine eigene Liste erstellen mag, findet beim Stöbern auf der Webseite durchaus auch Anregungen für seine Freizeitgestaltung oder den nächsten Urlaub.

Zurück in die Zukunft

Die Webseite futureme.org funktioniert ganz einfach: Man schreibt eine E-Mail, terminiert sie in die Zukunft und schickt sie an sich selbst. So machen sich Träume, Wünsche, Erinnerungen oder gute Vorsätze auf den Weg zu seinem „zukünftigen Ich“. Wenn alles klappt, kann man somit in zwanzig Jahren mal bei sich nachfragen, ob man seine Ziele erreicht hat oder einfach nur nachhören, wie es einem so geht. Ein Blick in die öffentlich zugänglichen (anonymen) Nachrichten, die andere verschickt haben, lohnt sich auch. Hier gibt es alles – von langen Briefen bis zu lustigen, kurzen Ermahnungen: „Dear FutureMe, God, I hope you're still single and not planning your wedding.“
(Sent 4 years into the future, to Today).

Wer kennt die Welt?

Einen schönen Zeitvertreib bietet die Seite geoguessr.com. Über einen Klick zeigt sich ein Ort via Google Maps, der sich irgendwo auf dieser Erde befindet. Man kann sich dort in Ruhe umschauen, digital durch die Straßen oder Gebäude schlendern und nach kleinen Hinweisen dafür suchen, wo man denn gerade gelandet ist. Anschließend rät man mit einem Klick auf eine Weltkarte, wo man den Ort vermutet … und sieht prompt, um wie viele Kilometer man sich verschätzt hat. Schön, um die Welt ein bisschen besser kennenzulernen und einfach mal andere Gegenden zu entdecken – und das, ohne sich vom Schreibtisch wegzubewegen.

Who wants to be second?

Nach dem „Netherlands wants to be second“-Video der niederländischen Satiresendung „Sonntag mit Lubach“ hat sich Jan Böhmermann an die Satiriker Europas gewandt und alle aufgefordert, ihr Landesvideo auf eine gemeinsame Internetseite zu stellen. Aus der europäischen Seite ist inzwischen die weltweite Seite Who wants to be second geworden. Eat this, Mr. President!
Wo wir auftanken
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Entschleunigen im langsamen Dorf „Liebesgrün“

Einmal so richtig ausspannen und dem Stress der Stadt entkommen? Und das auch gern noch familienfreundlich? Das geht wunderbar in einem kleinen Bergdorf im Schmallenberger Sauerland, gute 2 Autostunden von Düsseldorf entfernt.

Im „LiebesGrün“ warten 10 wunderschöne, ursprüngliche Holzhütten mit einem hochwertig liebevoll-heimeligen Einrichtungsstil, inkl. Kamin und Infrarot-Wärme-Kabine. Morgens gibt’s ein leckeres Frühstück direkt auf die Hütte und abends verwöhnt der Koch und Inhaber Ralf Blümer mit SlowFood. Im Sommer lädt die herrliche Landschaft zum Wandern, Mountainbiken oder auch einfach zum Genießen und Seele-baumeln-lassen ein. Im Winter steht sogar ein kleiner Skilift am Haus zur Verfügung. Perfekt für die ersten Skiversuche kleiner Skifahrer.

Galerie oder Hotel? Beides.

Sollten Sie, liebe Leser, einmal nach Lima kommen, so buchen Sie Ihr Zimmer in dem einmalig wunderschönen Hotel B im Galerien-Viertel Barranco. Die sanierte Belle Époque Villa ist ein Kunstwerk gefüllt mit Kunstwerken und Ausgangspunkt für Spaziergänge durch eine Streetart-Galery zum Museum von Mario Testino oder zum Malecón nach Miraflores.

Zu Gast beim heiligen Geist

In Mainz ist das Heiliggeist immer einen Besuch wert. Das spätromanische, an eine Kirche erinnernde Gebäude liegt zentral in einer Seitenstraße in der Nähe des Doms. In den altehrwürdigen Gemäuern eines ehemaligen Alten- und Pflegeheims (in Betrieb genommen wurde dieses bereits im Jahr 1236 n. Chr.) befindet sich ein Restaurant der etwas anderen Art. Denn beim Betreten empfängt einen ein außergewöhnliches Ambiente unter meterhohen Gewölbedecken. Da probiert man sich gerne durch die abwechslungsreiche Speisekarte und genießt seinen Aufenthalt, auch wenn es recht voll und laut werden kann. Selbst die Toiletten in der 1. Etage warten mit außergewöhnlichem Charme: Vogelgezwitscher im Hintergrund sorgt für eine stilvolle Atmosphäre. Und da nun die warme Jahreszeit naht: Der angrenzende Biergarten lädt zum Verweilen an lauen Sommerabenden ein.

TAO New York

Hohe Backsteinwände, gedämpftes Licht und eine riesige Buddha-Statue: Welcome to TAO Uptown!

Durch die magische Tempel-Stimmung im Inneren des Restaurants ist von der New Yorker Hektik draußen nichts mehr zu spüren.

Mit einem Service auf dem Niveau eines Sternerestaurants wird das Essen hier zu einem besonderen Erlebnis. Unsere Lieblinge: Hong Kong XO Shrimps, scharfes Thunfisch Tartar und köstliches Sushi, gekrönt von unserem absoluten Highlight: Zitronengras Crème Brûlée, Frühlingsrollen mit Schokoladenfüllung und „Sugar Dusted Doughnuts“ mit drei unterschiedlichen Schokoladendips. Who is ready for dinner?

Polnischer Hüttenzauber zwischen Kitsch und Klimbim

Wer in Krakau die traditionelle polnische Küche erleben möchte, sollte Großmutter Malina in der „Kuchnia Staropolska u Baby Maliny“ einen Besuch abstatten.
Es gibt mehrere Standorte des Restaurants – wir empfehlen den in der Slawkowska 17, ganz in der Nähe des Stadtzentrums. Erst einmal muss man den versteckt gelegenen Eingang finden, der sich hinter den schweren Holztüren einer polnischen Akademie befindet. Von der Straße aus kaum gekennzeichnet, geht es durch das Holztor, dann einen langen von Statuen gesäumten Gang entlang, am Ende links in den Innenhof und dort wieder links in einen anderen Gebäudeteil, wo es ein paar Stufen hinabgeht, um endlich am Restaurant anzukommen. Dort herrscht eine schräge Atmosphäre – eine Mischung aus Berghütte (holzvertäfelt, mit langen Holztischen und Bänken) und Trödelmarkt (hier ein Kissen, da ein Puppenbett, dort alte Steinkrüge, in der Mitte ein großes Aquarium und zwischendrin mal eine bunt bemalte lebensgroße Figur) – in welcher man sich direkt wohlig fühlt. Bestellt werden die frisch zubereiteten Speisen am Tresen. Mit einer Nummer ausgerüstet wird auf das Essen gewartet, das fertig ist und entgegengenommen werden kann, sobald die Ziffer auf einem Display aufleuchtet. Das geht meist sehr schnell. Die Preise sind wirklich niedrig, die Portionen riesig und das Ambiente ist einfach unbezahlbar. Empfehlen können wir auf jeden Fall die Pilzsuppe oder das Gulasch im Brotlaib – aber am besten probieren Sie sich selbst durch die Karte, lehnen sich zurück und genießen Großmutter Malinas Hüttenzauber.
Termine, die wir nicht verpassen
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Hello, Robot … Macht ihr unsere Welt besser?

Roboter bauen nicht mehr nur Autos und Waschmaschinen oder transportieren uns in selbstfahrenden Zügen von einem Flughafenterminal zum anderen, sondern sind Lieferdrohnen, intelligente Sensoren, kommunizierende Haushaltsgeräte oder selbstlernende Algorithmen in Computerprogrammen (Bots). Kommt es bald zu einer besseren, technisierten Welt oder werden wir durch künstliche Intelligenz zunehmend entmündigt?
Diese Fragen und der zunehmende Boom der Robotik werden erstmals umfassend in einer Ausstellung untersucht: Das Vitra Design Museum im Weil am Rhein zeigt bis zum 14. Mai 2017 mehr als 200 Exponate aus Design und Kunst, darunter Roboter aus dem Wohn- und Pflegebereich und der Industrie, aber auch Computerspiele, Medieninstallationen sowie Beispiele aus Film und Literatur.
Die Ausstellung zeigt die Vielfalt und Entwicklung der Robotik: von der alten Begeisterung der Moderne für den künstlichen Menschen über den klassischen Industrieroboter bis zum Roboter als „Freund und Helfer“ im Alltag, im Haushalt, in der Pflege, als digitaler Kamerad oder beim Cybersex. Keine Zukunftsutopie mehr ist auch die zunehmende Verschmelzung von Mensch und Robotik – wir lassen uns intelligente Sensoren einpflanzen oder leben in einem „lernenden“ Gebäude oder einer Smart City. Schöne neue Welt!

Ceci n’est pas une pipe

Magritte ist anders. Nicht nur, dass er statt in einem Atelier lieber in seinem Wohnzimmer malte, sondern auch damit, dass er nicht nur zum Betrachten seiner Bilder sondern auch zum Rätselraten einlädt. Dem Belgier gelang es, übliche Erfahrungs-, Denk- und Sehgewohnheiten zu erschüttern, indem er seine sehr naturalistischen Darstellungen durch ungewöhnliche Zusammenstellungen verfremdete. In seinen Bildern beschäftigt sich Magritte mit der Beziehung von Bild und Sprache sowie den Legenden und Mythen der Malerei. So vermischt er Wirklichkeit mit Traum und fasziniert uns noch 50 Jahre nach seinem Tod. Bis zum 5. Juni können wir in Frankfurt die erste umfassende Ausstellung in Deutschland seit 20 Jahren sehen und die rund 70 hochkomplexen Rätselbilder aus aller Welt lösen. Wobei aber immer noch das große Geheimnis bleibt: Wie schaffte es Magritte, sie zu malen, ohne den Wohnzimmerteppich zu bekleckern?

Mindful Luxury

Die bedeutendste Konferenz für die Luxus- und Modeindustrie, die Condé Nast international Luxury Conference, findet in diesem Jahr vom 5.–6. April in Muscat statt. Hier treffen sich Entscheider, Influencer und Innovatoren aus Wirtschaft und Kreativszene zum konstruktiven Austausch. Wir freuen uns unter anderem auf Elie Saab, Gambatitsta Valli, Pierre Denis, den CEO von Jimmy Choo und Gastgeberin Suzy Menkes.

Angst vor dem, was wir lieben

Noch bis zum 23. April zeigt das Design Museum London die Ausstellung „Fear and Love: Reactions to a complex world“. Elf Installationen von innovativen und zum Nachdenken anregenden Designern und Architekten lassen den Besucher über Fragen, die unsere Zeit bestimmen, nachdenken. Von vernetzter Sexualität über Robotik bis zum PanEuropäischen Wohnzimmer, das die von Rem Koolhaas gegründete Architektur-Praxis als Antwort auf den Brexit zeigt.

Baden in Inspiration

Am 22. April wird es einen Großteil unseres Teams nach Wiesbaden verschlagen. Auf der
„see – die Konferenz zur Visualisierung von Information“ werden wir uns von Sprechern aus den unterschiedlichsten Bereichen begeistern lassen. Wir freuen uns schon auf den Erfinder Dave Hakkens, der das Bewusstsein für Recycling mit selbstgebauten Maschinen wecken will, auf Mario Lombardo, der uns seine Arbeiten aus dem Bereich Kommunikationsdesign vorstellen wird und auf die vielen anderen Redner, die uns auf dem Gelände des Kulturzentrums „Schlachthof Wiesbaden“ den Kopf mit spannenden und inspirierenden Vorträgen durcheinanderwirbeln werden.

Kreativ in Barcelona!

Wir freuen uns, auch dieses Jahr wieder die Kreativ-Konferenz OFFF in Barcelona zu besuchen. Vom 6.–8. April tanken wir uns nicht nur mit Sonne sondern auch mit den neuesten Trends, Inspirationen und Themen auf.
Niehaus Knüwer inside
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Herzlichen Glückwunsch 1

Viven Krebs ist im Januar 2017 zum Senior Consultant befördert worden. Sie verantwortet neben ihren Kunden Secusmart, Aqua Alta, Industrial Building und Construct IT auch
New Business-Aktivitäten der Agentur.

Herzlichen Glückwunsch 2

Yasmine Weber hat im Januar ihre Ausbildung zur Kauffrau für Marketing-Kommunikation erfolgreich abgeschlossen. Wir freuen uns über den Abschluss und darüber, dass Yasmine uns und unsere Kunden noch bis September unterstützen wird. Dann schließt sie ein Studium an und wer weiß – man sieht sich im Leben ja bekanntlich immer zweimal.

Auf den Spuren der grünen Branche

Seit 2014 sind wir Headagentur der IPM ESSEN, der Weltleitmesse des Gartenbaus. Zur letzten Ausgabe im Januar waren wir eingeladen, uns als Teil eines Blogger Walks über die neuesten Pflanzenkreationen und Floristiktrends zu informieren. Die IPM ESSEN bildet die gesamte Wertschöpfungskette ab: von der Produktion über zukunftsweisende Technik und Ausstattung am POS bis zu verkaufsstarken Marketingkonzepten. Im Rahmen des GaLaBau Zukunftskongresses verriet Blogger, Autor und Strategieberater Sascha Lobo, wie der Gartenbau vom Megathema Digitalisierung profitieren kann. Die Botschaft an die grüne Branche: „Digitalisierung nicht abwehren und kleinhoffen – mitgestalten!“.
Die IPM ESSEN hat erneut bewiesen, dass sie eine unverzichtbare Inspirationsquelle und Kommunikations- und Orderplattform für die internationale grüne Branche ist.
Visuelle Eindrücke des Blogger Walks gibt es hier.

We feel good mit Weight Watchers

Weight Watchers hat sein ganzheitliches Ernährungskonzept für 2017 strategisch und inhaltlich weiterentwickelt. Für das Programm der Teilnehmer in den Treffen haben wir den Gestaltungsrelaunch verantwortet. Starterbox, wöchentliche Broschüren „WW Woche“ und Poster motivieren die Teilnehmer nun noch besser zu ihrem Abnahmeerfolg. Wir haben großartiges Feedback von den Weight Watchers Coaches und Teilnehmern erhalten. So macht Abnehmen Spaß!
Was bewegt Sven Weiss?
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Ein Europa, das wir (ver-)ändern können. Wenn wir mutig sind und es anpacken.

Ich war schon immer jemand, der gerne reist. Peru, Vietnam und vor zwei Jahren Iran. Letzteres ein Land, welches mich unglaublich fasziniert hat. Vor allem die bedingungslose Gastfreundschaft. Das war weit vor „Wir schaffen das“ – dem mittlerweile berühmten Merkel-Satz zur sogenannten Flüchtlingskrise.

Ich hatte dennoch aufgrund dieser Reise das Gefühl, etwas zurückgeben zu wollen. Ohne zu wissen, was und wie genau. In Düsseldorf waren die ersten Flüchtlinge schon angekommen, eine Landeserstaufnahme entstand und durch Zufall las ich auf Facebook, dass ehrenamtliche Helfer gesucht werden. Jegliche Illusionen verschwanden, als sich bei einem ersten Helfertreffen mit fast 100 Düsseldorfern herauskristallisierte, dass es vor allem um eins ging: Kleidung sortieren, Kisten schleppen, Menschen mit allem Notwendigen versorgen.
Die eine Hälfte potenzieller Helfer ist sofort gegangen, die andere ist geblieben. Spaß hörte sich anders an, dachte ich damals. Aber ich wollte ja etwas zurückgeben. Und das tat ich auch: Die von Ehrenamtlichen geführte Kleiderkammer entstand, deren Leitung ich mittlerweile innehabe. Ein interkulturelles Begegnungscafe ebenso, welches ich zwischenzeitlich ebenfalls organisiert habe. Ich wurde gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, in meiner Freizeit Deutsch zu unterrichten. Ja, das tat ich auch. Die ersten Fragen zur beruflichen Orientierung kamen, also gab ich Bewerbungsworkshops. Aus Flüchtlingen wurden Freunde.
 
Beruflich war 2016 sehr erfolgreich, privat eher durchwachsen bis äußerst turbulent und so habe ich mich nach mehreren Monaten des Überlegens entschlossen, für ein Jahr nach Griechenland zu gehen. Dort sitzen immer noch mehrere Zehntausende Flüchtlinge fest – kommen weder vor noch zurück. Sie leben in Zelten, sind zum Teil unterernährt oder schauen in eine völlig perspektivlose Zukunft. Die EU pumpt Milliarden in ein sowieso schon sehr gebeuteltes Land. Bei den Menschen kommt dies jedoch kaum an. Sachspendenlager sind voll, aber der mediale Fokus hat sich nach der Evakuierung von Idomeni auf andere Dinge konzentriert und so fehlen vor allem eins: Helfer. Hier und da findet man im Internet noch einen Bericht zur aktuellen Situation vor Ort. Vor allem, wenn Menschen sterben, so wie erst kürzlich wieder auf den griechischen Inseln. Ich konnte mich selbst von den Umständen vor Ort überzeugen, als ich kurzentschlossen nach Thessaloniki geflogen bin. Und mir war klar: Ich muss etwas tun. Hier braucht es keine große Politik, hier braucht es Menschen, die nicht reden, sondern machen.
 
Deshalb habe ich die Initiative „Helping Hands 4 Greece“ gegründet, die zum Ziel hat, Freiwillige wie mich zu unterstützen, damit diese wiederum direkt vor Ort unterstützen können. Ohne Umwege. Völlig unkompliziert. Denn jeder sollte wissen, dass auch ein Auslandsjahr ohne Einkünfte nicht einfach zu stemmen ist. Daher wurde meine Geburtstagsparty kurzerhand zur Charityparty. Viele Freunde, Bekannte und Weggefährten unterstützen. Sie glauben an mich. An die Vision eines besseren Europas. Sie werden selbst zu einer „Helping Hand“, auch oder gerade weil sie eben nicht einfach vor Ort etwas tun können.
 
Im April geht’s nun los nach Griechenland. Es wird sicherlich eine meiner größten persönlichen Herausforderungen. Aber ich mache es einfach und werde über meinen Blog berichten. Jeder kann irgendetwas tun – man muss nur ein wenig Mut haben.
 
Sven Weiss ist Senior Crossmedia Manager bei der Axel Springer SE, mit dem Niehaus Knüwer and friends für das Magazin NRWselect der WELT AM SONNTAG zusammenarbeitet.
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www.niehausknuewer.de


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