Niehaus Knüwer and friends entdeckt für Sie Themen, Trends und Tipps rund um
Marken, Menschen und Märkte in einer vernetzten Welt.
Im Oktober: Einkauf
per Knopfdruck, das große Quaken und
bitte mal Danke
Was wir gerade lesen
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Süchtig nach Vollkorn-Himbeer-Ricotta-Scones

Deb Perelman ist eine der erfolgreichsten Foodbloggerinnen der Welt und natürlich kocht sie für ihr Leben gern. Aber in ihrer winzigen Küche in New York ist das gar nicht so einfach. In den Backöfen Manhattans bewahren Menschen nämlich eher Pullis als Soufflés auf.

Deb Perelman machte aus der Not eine Tugend und teilt seit 2006 auf ihrem Food-Blog „Smitten Kitchen“ ihre Rezepte und Fotos aus der Mini-Küche mit immerhin fünf Millionen Besuchern. Jetzt ist das passende Kochbuch „Eine kleine Küche in New York“ erschienen. Mit informativen Texten und natürlich mouthwatering Fotos – für jeden Anlass, zu jeder Jahreszeit und immer frisch und einfach in der Zubereitung. Eben mit „größtem Lustfaktor und maximalem Erfolg“, so der Berlin Verlag.

Aus der Küche des Lichtkünstlers

Jeden Tag strömen die bis zu 90 Teammitglieder des Studios Olafur Eliasson zusammen, um an einem langen Tisch Mittag zu essen – darunter Künstler, Architekten, Handwerker, Techniker, Kunsthistoriker und Archivare. Das gemeinsame Essen ist dabei zentraler Bestandteil für den Austausch über aktuelle Projekte, eine Quelle kreativer Inspiration und gemeinschaftlicher Gespräche des Teams und mit Gästen des Ateliers. Zubereitet wird das Essen in der studioeigenen Küche mit frischen, saisonalen Zutaten aus regionalem, nachhaltigem Anbau – einiges wird sogar auf dem Dachgarten des Studios kultiviert.
 
Bis vor Kurzem leitete Köchin und Food-Aktivistin Asako Iwama die Küche gemeinsam mit Lauren Maurer, die jetzt mit Christine Bopp, Montse Torredà Martí und Nora Wulff kocht. Vom Belugalinsensalat mit Fenchel über Palmkohl-Risotto mit Champignons und Rosmarin bis zum Maisbrot oder Karottenkuchen versammelt The Kitchen die 100 liebsten vegetarischen Gerichte des Studios, darunter auch Rezepte der Teammitglieder selbst und ihrer Freunde. Da im Studio zumeist für große Gruppen gekocht wird, liefert das Buch Angaben für 60 Personen, aber ebenso für kleinere Runden von sechs bis acht Gästen. The Kitchen ist weit mehr als ein Kochbuch. Es versammelt Ideen rund um das Essen und ist zugleich ein Porträt des Studios Olafur Eliasson. Das Buch gewährt einen Einblick in die Arbeitsprozesse, einen Rückblick auf die Geschichte des Studios und auf Veranstaltungen, bei denen das Essen eine wichtige Rolle spielt. Begegnungen mit Besuchern – darunter René Redzepi (noma, Kopenhagen) und die amerikanische Slow-Food-Pionierin Alice Waters, die für die Gemeinschaft gekocht haben – machen aus dem Buch ein Porträt des Studiokosmos und zugleich eine Einladung, über gemeinsames Arbeiten und Essen neu nachzudenken.

Lust auf Lettering

Dass Unternehmen wie Faber-Castell, Stabilo-Schwan und Staedtler in diesem Jahr in Sonder-
schichten Stifte produziert haben, um den weltweiten Trend Malen, Ausmalen & Handlettering zu decken, freut uns sehr. Die Branche beschäftigte sich in den letzten Jahren doch vor allem mit der Herausforderung der Digitalisierung. Den Gegentrend zum Digitalen – wir möchten alle wieder mehr selber machen, egal ob ausmalen, nähen, stempeln, stanzen, häkeln oder eben Lettering mit Stiften – machen wir gern mit.
 
Lettering ist die Kunst des Buchstaben-Zeichnens. Es geht nicht um gekritzelte, handgemachte Schreibschriften, sondern um wohlgeformte und ansprechend in Szene gesetzte Buchstabenbilder. Lust auf Lettering zeigt in 10 Kapiteln, wie aus Worten Kunstwerke werden, und liefert Tipps für eigene Skizzen, Entwürfe und typografische Umsetzungen. Alphabet-Vorlagen zum Abzeichnen und Step-by-Step-Dekoprojekte findet man in diesem Buch nicht, die gibt es massenhaft im Netz und in anderen Übungsbüchern. Vielmehr ist dieses Buch eine fundierte Einführung ins zeitgenössische Handlettering: Es unterscheidet Lettering von Kalligrafie und Typografie, erklärt typografische Regeln, schult typografisches Sehen anhand von Fassadenschriften und führt in typografische Grundlagen ein. Danach geht es um Lettering-Werkzeuge, die Vielfalt gestalterischer Stile, die Komposition der Lettering-Entwürfe und die Übertragung und Weiterbearbeitung einer Bleistiftskizze in eine digitale Vorlage. Zu guter Letzt gibt die Autorin Martina Flor, selbst eine der bekanntesten Letterer weltweit, noch jede Menge Praxistipps für die Arbeit als professioneller Lettering Artist. Ein durchaus ambitionierter Einstieg ins Lettering!
Was uns zum Denken anregt
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Für Zahnpasta bitte hier drücken

Bislang kannten wir diese simple Art des Einkaufens von Automaten: Getränk auswählen, Geld einwerfen, auf einen Knopf drücken und schon landet die Cola-Flasche im Automatenfach. Jetzt bringt Amazon mit seinem Ende August auf den deutschen Markt gebrachten „Dash Button“ dieses herrlich einfache Verhalten in unser heimisches Leben. Überall in unserer Wohnung sollen wir die mobilen, türklingelgroßen Knöpfe festkleben, die mit nur einem Knopfdruck nachordern, was leer ist oder fehlt.
 
Das Ganze funktioniert so: Als Amazon Prime Kunde kauft man einen Dash-Button für jeweils eine Marke (z.B. Persil, Play-Doh, Kleenex, Durex, Whiskas oder Sagrotan) bei Amazon für 4,99€ (die man aber beim ersten Einkauf als Rabatt erstattet bekommt). Bei Erhalt des Buttons legt man über eine Smartphone-App fest, welches Produkt der jeweiligen Marke damit gekauft werden soll, verbindet den Dash Button mit dem heimischen WLAN und platziert ihn an einer beliebigen Stelle im Haus. Drückt man den Knopf nun, werden Produkte wie Zahnpasta, Waschmittel oder Kaffee automatisch bestellt und schon am nächsten Tag nach Hause geliefert. Will man jedoch die Marke seiner Zahnpasta oder seines Katzenfutters ändern, muss man einen neuen Dash-Button kaufen.
 
Um Fehl- oder Mehrfachbestellungen – beispielsweise durch spielende Kinder – zu vermeiden, wird nach dem Drücken des Dash Buttons eine Benachrichtigung ans Smartphone versendet. 30 Minuten lang hat man nun die Möglichkeit, die Bestellung zu stornieren. Außerdem können neue Bestellungen erst aufgegeben werden, wenn die vorherige ausgeliefert wurde – egal, wie oft der Knopf gedrückt wurde.
 
Die kleinen, bunt gebrandeten Buttons sind sicherlich ein interessanter neuer Verkaufsansatz – vereinfachen sie das Einkaufen doch aufs Absurdeste. Nutzt man so oder so regelmäßig das gleiche Produkt seiner Stammmarke, sind sie sicherlich interessant – man erspart sich den Bestellweg im Internet oder den Weg zum Supermarkt. Jedoch lässt sich nachvollziehen, dass der Dash Button derzeit gerade bei Verbraucher- und Datenschützern unter Beschuss steht. Sie bemängeln unter anderem, dass die Preise intransparent sind (Amazon behält sich vor, Preise jederzeit zu ändern und die Kunden nur bei Aufschlägen um mehr als 10% darüber zu informieren), Kundendaten gesammelt werden (Amazon kann analysieren, wie oft man ein bestimmtes Produkt kauft), Vergleichsmöglichkeiten fehlen (man bindet sich schließlich an eine einzige Marke und ein einziges Produkt) und nicht zuletzt, dass das Widerrufsrecht nicht eindeutig ist. Zentraler Kritikpunkt ist der fehlende Hinweis auf die Schaltfläche des Buttons, dass per Knopfdruck unmittelbar eine kostenpflichtige Bestellung ausgelöst wird. Die Verbraucherzentrale NRW zieht daher jetzt sogar gegen Amazon vor Gericht, um klären zu lassen, ob der Dash Button weiterhin so wie aktuell verwendet werden darf.
 
Auch erste Tests einiger Online-Plattformen gingen nicht unbedingt positiv aus. Über den Dash Button bestellte Produkte waren im Schnitt um 27% teurer als normal bestellte Produkte und man fand es nicht sonderlich schön, dass man mit den Buttons den eigenen Haushalt „zukleistern“ soll.
 
Amazon geht bald noch einen Schritt weiter: Der Logistik-Riese hat angekündigt, künftig die Technik „Dash Replenishment Service“ in Geräten zu verbauen, die mit dem Internet verbunden sind. Wenn die Druckertinte beispielsweise aufgebraucht ist, bestellt der Drucker automatisch die nächste Patrone, und wenn die Waschmaschine von Bauknecht gereinigt werden will, bestellt sie eigenständig das gewünschte Reinigungsmittel. Unser Leben scheint einerseits immer einfacher, andererseits aber auch immer fremdbestimmter zu werden – die Frage ist wohl, wie wir damit umgehen und inwiefern wir bereit sind, uns in die Hände der Technik zu begeben.

Schlaflos im App-Dschungel

Smartphones, Smartphones überall. In der Bahn, im Stadtpark, im Stadion, auf Konzerten, vor dem Fernseher, im Bett und auf dem Klo. Inzwischen sind Menschen mit scheinbar festgetackerten Devices, den Blick fest darauf gerichtet, ein völlig normales Bild für uns. Im Urlaub ist WLAN das erste, was man sucht, erst danach geht es zum Strand. Wir lieben unsere Apps und nutzen sie in jeder Lebenslage.
 
Wenn Eltern ihrem Kind sagen, es soll doch mal draußen spielen, dann ernten sie oft nur ein müdes Lächeln. Wenn die Pokemon go-App allerdings einen 10 Kilometermarsch für das Ausbrüten eines Monsters von dem Kind verlangt, dann sind Wind und Wetter egal – es wird marschiert. Andere Programme achten auf die Ernährung des Handybesitzers, es wird sogar erinnert, wann man etwas trinken soll. Runtastic zeichnet die Strecke des Joggers auf, sagt, wenn man zu schnell oder zu langsam ist, und wertet die gelaufene Zeit aus. Wenn man durch solche „Hilfen im Alltag“ den Tag dann abgeschlossen hat, um zu schlafen, war meistens Feierabend für beide Parteien, natürlich nachdem man noch zum Abschluss fix bei Facebook die letzten Aktivitäten seiner Freunde gecheckt hat. Das Smartphone und der Besitzer legten sich schlafen. Doch selbst das ist nicht mehr überall der Fall. Die Schlaf-Apps kapern unsere Betten. Die Sleep better-App zeichnet über Mikrofon und Bewegungssensoren die Schlafgewohnheiten auf. Auch hier muss man sich an Pläne halten, welche von der App ausgewertet werden, um seinen Schlaf zu verbessern. Sie bestimmt, wann man schlafen sollte, überwacht die Tiefschlafphasen und weckt zur rechten Zeit, um gut in den Tag zu starten. Ein Tagebuch muss auch geführt werden. Was man erlebt hat, was man gegessen hat, was heute vielleicht anders war als gestern. Und an diesem Punkt sollten wir vielleicht mal hinterfragen, ob das alles sein muss, ob die statistischen und wissenschaftlichen Werte tatsächlich auf jeden zutreffen. Und vor allem: ob wir uns in wirklich jeder Lebenslage lenken lassen möchten, keine eigenen Entscheidungen mehr treffen wollen und uns nur noch auf festgelegte Werte verlassen.
 
„Früher war alles besser“ – das glauben wir nicht. Viele Apps machen unser Leben schöner, bunter, lustiger und besser. Wir brauchen aber keine Rund-um-die-Uhr-Kontrolle, um glücklich und gesund zu sein. Darum bleibt unser Bett in der Nacht Handy-freie-Zone. Und wenn wir morgens aufwachen, merken wir von ganz allein ob wir ausgeruht oder gerädert sind. Weniger ist mehr, das gilt auch für die Generation Smartphone.
Wo wir gerne hinsurfen
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Keine 08/15-Bouquets

Nach dem Foodhype kommt jetzt der neue Blumenkult! Tolle Blumendeko und hübsche Sträuße sind so angesagt wie nie. Blumen findet man zur Zeit überall – in der Kunst, Mode, im Design- und Wohnbereich, kaum ein Fashionblogger kommt ohne die obligatorischen Fotos von frischen Blumen aus. Großstädter strömen zu Flower Markets, lernen in Workshops, wie man Blumenkränze und Sträuße bindet, und wollen am liebsten Sträuße wie frisch vom Feld gepflückt.

Steht eine ganze Branche vor dem Aufschwung? Na ja, es kommt darauf an, was man aus den Blumen macht: Beliebt sind vor allem Floristik-Konzepte, die keine 08/15 Blumengestecke anbieten. Floristen, die es schaffen, mit den Blumen ein Lebensgefühl zu vermitteln, die Sehnsucht der Städter nach Natur zu stillen und etwas Außergewöhnliches zu kreieren. Ein tolles Beispiel dafür schien uns der Lieferdienst Bloomon zu sein. Das holländische Unternehmen verschickt deutschlandweit Blumensträuße im Abo: Jede Woche kreiert der „Blumen-Maestro“ Anton van Duijn einen neuen Blumenstrauß aus den frischesten Blumen der Saison, direkt vom Züchter, frisch gepflückt. Dabei verfolgen die Macher von Bloomon eine „Weniger-ist-mehr“-Philosophie: Die luftigen Sträuße sollen den Blumen die Möglichkeit zum Durchatmen geben, jede Blume soll einzeln wirken. Man kann zwischen drei Bouquet-Größen und der Lieferhäufigkeit wählen und den Service jederzeit kündigen oder pausieren. Die Blumen werden nicht in Kartons oder Boxen verschickt, sondern quasi unverpackt im Wasserkübel und bleiben deshalb besonders lange frisch. Wie der Strauß aussieht, erfährt man erst mit der Lieferung. Weitere Infos zu den Blumen stehen immer auf der beigelegten Blumenkarte.
 
Was sich so vielversprechend anhört ist einen Test wert. Wir haben es drei Wochen lang ausprobiert. Unser Fazit: Die Qualität der Blumen ist super. Sie kommen taufrisch mit geschlossenen Blüten und halten mindestens 10 Tage. Was uns fehlte war die Abwechslung in der Zusammenstellung der Bouquets und die ein oder andere Blume traf auch nicht unseren Geschmack. Darum gehen wir jetzt doch lieber wieder selbst zum Floristen und Stylen unsere Sträuße mit.

Princess Cheeto & a Bulldog

Oh nein, bitte keine Katzenbilder mehr aus dem Netz … na gut, ein letztes Mal …
Und Hunde kann ich auch nicht mehr sehen … ach, wenn er aber so nett ist ….

Gute Geschichten

Der ehemalige Washington Post-Afghanistan-Korrespondent Rajiv Chandrasekaran wechselte 2015, nachdem er im Jahr zuvor das Buchprojekt „For Love of Country: What Our Veterans Can Teach Us About Citizenship, Heroism, and Sacrifice“ mit Starbucks CEO Howard Schulz umgesetzt hat, als Executive Vice President zu dem Kaffee-Unternehmen. Hier setzt er weiterhin seine journalistischen Kompetenzen ein. So hat er ein Reportage-Format entwickelt, in dem positiver Journalismus betrieben wird. „The Upstanders“ ist eine tolle Sammlung von Kurzgeschichten, Filmen und Podcasts, in denen Menschen portraitiert werden, die in ihrem Umfeld Positives geleistet haben. Die Serie soll den Zuschauer dazu inspirieren, selbst ein besserer Bürger zu werden.
Wo wir auftanken
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Amrum – Insel der Freiheit …

So steht es im Internet, wenn man Amrum als Suchbegriff eingibt.
Und es stimmt. Auch uns hat die Weite der Insel, der schier unendliche, einzigartige Amrumer Kniepsand und dieses Gefühl von Freiheit in den Bann gezogen. Ob Radfahren, stundenlang am Strand laufen, im Sand buddeln oder einfach mit einem guten Buch in den Strandkorb fläzen, alles ist erlaubt und keiner hat das Gefühl, irgendetwas zu verpassen. Zwischendurch gibt’s im Café „Kaffeeflut“ in Wittdün superleckere Kaffeespezialitäten, eine Auswahl an selbstgebackenen Kuchen und Waffeln (auf Wunsch auch gluten- und laktosefrei) und die leckersten Florentiner ever.

Wenn Sie jetzt das Fernweh packt, dann haben wir auch zwei Unterkünfte, die wir gern weiterempfehlen: Besonders schön sind die in moderner Architektursprache entworfenen Ferienhäuser Dünenhaus in Wittdün. Lichtdurchflutete Räume, offene Küchen und Einrichtung mit Designklassikern bieten Wohlfühlatmosphäre für alle, die das Gradlinige mögen. Und wer es urig mag, ist in der sanierten historischen Villa Helgoland, einem Relikt der Amrumer Bäderzeit, gut aufgehoben. Die ehemalige Kapitänsvilla liegt direkt am Wattenmeer, sodass man vom Wohnzimmer oder der Terrasse aus den Wechsel der Gezeiten hautnah miterleben kann.

Klein aber oho: Mosquito

In Barcelona kann man hervorragend Tapas essen. So weit, so gut, aber nicht gerade neu. Dass im Mosquito köstliche asiatische Tapas serviert werden, wissen eher die Insider. Die auf den ersten Blick eher unscheinbare kleine Bar im Herzen El Borns ist aber leicht an der Schlange zu erkennen, die sich bis spät in die Nacht vor ihr bildet, um die Spezialität – die hausgemachten Dim Sums – zu genießen. Für das flüssige Wohl sorgt eine sehr große Bierauswahl, die sich auch immer wieder ändert, da das Mosquito-Team sehr experimentierfreudig ist.

Obstparadiesisch picknicken

Wer Lust hat, einmal ganz idyllisch unter Obstbäumen oder am Wasserlauf ein Altländer Picknick zu genießen, ist auf dem Obsthof Schuback goldrichtig. Im Alten Land, kurz vor Hamburg, kann hier ein Picknick oder Grillpicknick telefonisch vorbestellt, abgeholt, mit einem Bollerwagen auf den reservierten Platz gezogen und in ländlicher Idylle genossen werden. Wenn Eva das gewusst
hätte …

skinny people are easier to kidnap – stay safe, eat pizza

Wir haben die beste Pizza Münchens entdeckt! Wo wir die gefunden haben? Im Trendlokal H’ugo’s am Promenadenplatz! Die authentische italienische Esskultur bietet jedoch nicht nur Pizza und Pasta, sondern auch Fleisch, Fisch, Salate und Frühstück. Wir haben alles querbeet getestet und entschieden: wirklich yummie!

Die großzügige, ganz in Weiß gestylte Lounge auf der Terrasse lädt zu langen Sommernächten ein. Im Winter genießen wir bald das Essen neben gemütlich knisternden Kaminen. Unser persönliches Highlight: zu jeder Jahreszeit verwandelt sich die exklusive Location ab etwa 23 Uhr zu einer wilden Party.
 
Ganz besonders freuen wir uns auf die bald anstehende Eröffnung des H’ugo’s in Düsseldorf - Trüffelpizza und legendäre Partys, we like it!
Termine, die wir nicht verpassen
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Die ganze Menschheitsgeschichte gequakt

Eine geheimnisvolle Entensippe, die „interDucks“, lebten offenbar unerkannt parallel zur Menschheit. Jetzt ist das Weltkultur-Enten-Erbe in der umfangreichen Ausstellung DUCKOMENTA im Neanderthal Museum bis zum 30. Oktober zu sehen.

„Parallel zu den Menschen hat sich eine mysteriöse Entensippe, die Anatiden, menschenähnliche Enten, bisher unauffällig in der Weltgeschichte, verewigt. Die DUCKOMENTA bringt sie ans Licht der Öffentlichkeit. Diese Enten sind den Weg vom Neandertal durch alle Hochkulturen der Antike, des Mittelalters, bis in die Moderne gegangen. Und dabei scheinen sie öfter in die Geschicke der Menschheit eingegriffen zu haben, als es die offizielle Geschichtsschreibung zugeben mag.“* Von der Gletschermumie Dötzi über Duckfretete bis zu Duckstein – diese Ausstellung hält unserer Hochkultur den Spiegel vor und macht natürlich viel Spaß. „Eine witzige und lehrreiche Entdeckungsreise sozusagen zum Schnabel der Welt.“
 
*Hinter der amüsanten Umdeutung der Weltgeschichte steht die Berliner Künstlergruppe interDuck. Sie widmet sich seit 1986 in immer neuen Facetten dem Enten-Universum. Neben dem Gründer, Prof. Dr. Eckhart Bauer, emeritierter Professor der Kunstsoziologie, gehören Ommo Wille, Prof. Volker Schönwart, Rüdiger Stanko und Anke Doepner der Gruppe an. Die interDuck-Künstler malen seit vielen Jahren für die DUCKOMENTA und zwar mit unglaublicher Liebe zum Detail und auf höchstem Niveau. Inzwischen umfasst der Enten-Kosmos knapp 500 Exponate. Um die Meisterwerke der Kunstgeschichte ins Entische zu übersetzen, muss man sich intensiv mit den Originalen, ihrer Entstehungsgeschichte und den Menschen befassen, die in der Zeit lebten, als sie geschaffen wurden. (Neanderthal Museum)

Kö-Bogen Lifestyle-Night

Das Erfolgsformat geht in die dritte Runde. Pünktlich zum dritten Geburtstag der Architektur- und Lifestyle-Ikone von Stararchitekt Daniel Libeskind wird am 14. Oktober am Kö-Bogen wieder gefeiert. Von 12.00 bis 22.00 Uhr bieten Shops und Gastronomie besondere Aktionen, von Cocktails über fetzige DJ-Sounds und XXL-Geburtstagstorte. Na dann: Shop till you drop.

Der Hier-finde-ich-alle-Weihnachtsgeschenke-auf-einmal-Markt kommt nach Düsseldorf

Am letzten Novemberwochenende findet in den wunderschönen Alten Schmiedehallen der DaWanda Designmarkt 2016 statt. Pünktlich vor dem Weihnachtsrummel können wir uns hier schon mit vielen Ideen und originellen Geschenken eindecken, die alle mit viel Liebe gefertigt sind. Wer da an Topflappen oder Mini-Gobelins denkt, liegt ganz falsch. 200 Aussteller zeigen Kreatives aus den Bereichen Mode, Schmuck, Kunst, Papeterie und Deko. Und zwei dieser 200 zeigen, was sie tun, wenn sie nicht bei Niehaus, Knüwer and friends arbeiten: Sabine Zimmermann und Andrea Hipler. Ho, ho, ho.

Schon mal vormerken: Nächstes Jahr baden wir in der Ruhr

Das Ruhrgebiet hat viele grüne Seiten. Und einen schönen Fluss: Die Ruhr. Bis jetzt konnte man an seinem Ufer spazieren gehen, radeln oder auch auf ihm rudern und mit Booten fahren. Nur leider durfte man nie in ihn hinein springen. Das wird sich 2017 ändern.

Die Stadt Essen, Grüne Hauptstadt Europas 2017 und die Interessengemeinschaft „Baden in der Ruhr“  haben alle Vorbereitungen abgeschlossen und eröffnen zur nächsten Badesaison eine Steganlage im Seaside Beach am Baldeneysee. Ein Traum wird wahr, denn bis jetzt konnten wir dort nur im Sand liegen und auf den Baldeneysee schauen. Baden verboten! Das war an heißen Tagen so grausam, dass wir lieber gleich zu Hause blieben. Aber jetzt wird alles anders, denn ab 2017 ist die Ruhr das größte Freibad im Westen Deutschlands. Danke an alle, die drei Jahre dafür gekämpft haben.

Zeitlos gut: Willy Fleckhaus

Dass das FAZ Magazin eine riesige Fangemeinschaft hatte, war vor allen Dingen Willy Fleckhaus zu verdanken. Wie kein Zweiter hat der Grafikdesigner von 1960 bis in die achtziger Jahre das Editorialdesign geprägt. Das Museum für Angewandte Kunst zeigt in Köln bis zum 11. Dezember Fotografien, Illustrationen, Bücher und Plakate.

Zu den bekanntesten Magazingestaltungen neben der des FAZ Magazins gehören unter anderem Magazine wie „twen“ und „Quick“. Diese Ausstellung ist die erste museale Würdigung eines begnadeten Kreativen und ein absolutes Muss für Liebhaber guter Gestaltung. Willy, wir kommen!
Niehaus Knüwer inside
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And the winner is …

Wir haben gemeinsam mit unserem Kunden Messe Essen allen Grund zu feiern. Die Messe Essen hat die International Fair Poster Competition der UFI (Global Association of the Exhibition Industry) gewonnen. Wir haben uns mit unserem Motiv „Roboter“ unter 100 Bewerbungen aus 20 Ländern in der Kategorie „Generic poster promoting the exhibition industry as a whole“ durchgesetzt. Wir sind stolz und freuen uns riesig.

Herzlich willkommen im Team

Gleich zwei neue Auszubildende unterstützen uns seit Anfang August.

Paula Sandkaulen hat nach ihrem bilingualen Abitur für das Studium „International Marketing“ in Venlo begonnen. Und weil sie sich hier vor allem für Marketing und Werbung begeisterte, hat sie sich für die Ausbildung zur Kauffrau für Marketingkommunikation entschieden. Richtig toll findet sie, dass sie jetzt greifbare Kommunikation entwickeln kann. Inspiration bekommt Paula durch das Lesen von Lifestyle-Blogs wie „Kenza“ – hier liest sie auch, wie sie Träume verwirklichen kann. Wir freuen uns sehr, dass sie ihren Berufsausbildungstraum bei uns verwirklicht.

Karina Hormann hat ihre kreative Neigung bereits in der Schule entdeckt und darum ihr Fachabitur für Gestaltung gemacht und direkt die Ausbildung zur gestaltungstechnischen Assistentin angeschlossen. Und weil das ja noch nicht alles sein kann, hat sie sich nach der vielen Theorie für die Praxis in der Ausbildung zur Mediengestalterin Digital und Print entschieden. Besondere Kenntnisse bringt sie schon im Bereich Packaging mit. Jetzt dürfen wir uns über ihr Talent und ihre Begeisterung für den Beruf freuen.

All you need is love

Julia hat geheiratet und wir gratulieren von ganzem Herzen. Nach ihrer wunderschönen Hochzeit mit anschließender Hochzeitsreise durch Italien ist sie von Wolke sieben als Julia Engler wieder in der Jägerhofstraße gelandet.
Was bewegt Claudia Roggenkämper?
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Was geschieht mit uns?

Da schlage ich morgens die Zeitung auf und lese, dass Rettungssanitäter auf dem Weg zum Einsatz vor Gewalt geschützt werden müssen; Menschen, die anderen zu Hilfe eilen; die es zu ihrem Beruf gemacht haben, zu retten. Hilflose Tiere werden im Zoo zu Tode gefüttert, geschlagen und gequält. Alte Menschen und kleine Kinder werden Opfer von dreisten Diebstählen. Was geschieht mit uns? 

Im Straßenverkehr lassen wildfremde Menschen ihren Gefühlen und Aggressionen freien Lauf. Sie beschimpfen einander aufs Übelste, der „Stinkefinger“ wird wie nichts und ohne Hemmungen präsentiert, man brüllt sich an und schreckt nicht einmal davor zurück, sich zu schlagen. Geschweige denn, dass sich jemand bedankt oder sogar selbst einen anderen vor-, bzw. einfahren ließe. Spaziert man aus Versehen auf dem Radweg, wird man von Radfahrern angepöbelt und beschimpft.

Diese mehr und mehr zunehmende Verrohung macht mir Angst.
Früher hatten wir Respekt. Respekt vor Sanitätern. Respekt vor älteren Menschen. Respekt vor dem Eigentum anderer. Respekt vor Lehrern. Auch vor unseren Eltern hatten wir Respekt und wurden zuallererst von ihnen erzogen. Und dadurch, dass wir Respekt vor unseren Lehrern hatten, hatten auch diese die Chance, uns weiter zu schulen.

Früher hatte ich manchmal Nachsitzen und wenn ich dann verspätet zuhause ankam, fragte meine Mutter mich, was ich angestellt hätte. Heute erteilt ein Lehrer Nachsitzen und wird von den Eltern verklagt! Wie sollen also Schüler Respekt vor ihren Lehrern haben und wie sollten diese in der Lage sein, die Kinder und Jugendlichen zu erziehen, wonach so viele rufen?

Respekt und Höflichkeit sollten die Basis unseres Umgangs miteinander sein. Sie machen das Leben erfreulicher und leichter. Und das fängt schon zuhause an. Meine Freundin nennt sie das „soziale Schmierfett“! Das Wort gefällt mir. Läuft denn nicht alles besser, wenn es „wie geschmiert“ geht? Wenn wir einander wieder mit etwas mehr Respekt entgegen treten, die kleinen Wörtchen „Bitte“ und „Danke“ wieder verwenden und uns gegenseitig einen schönen Tag wünschen? Wir vergeben uns doch nichts dabei und erwiesenermaßen hilft ein Lächeln sowohl dem Lächelnden als auch dem Empfänger des Lächelns.
An solchen Tagen wünsche ich mir ein wenig dieser amerikanischen Art des Fragens nach meinem Befinden, selbst wenn es oberflächlich ist. Es macht mir dennoch eine Freude und bringt ein Lächeln in mein Gesicht!

Claudia Roggenkämper ist Dipl.- Ing Architektin und Gesellschafter/Partner bei HPP Hentrich-Petschnigg & Partner GmbH + Co. KG
© 2016 Niehaus Knüwer and friends GmbH Werbeagentur

www.niehausknuewer.de


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