Niehaus Knüwer and friends entdeckt für Sie Themen, Trends und Tipps rund um
Marken, Menschen und Märkte in einer vernetzten Welt.
Im Juli: Ein Alligator
auf Reisen, tolle Liebhaber und Zahlen gegen Terrorangst
Was wir gerade lesen
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Absurder Atlas der Vorurteile

Über jedes Land und Volk gibt es jede Menge Stereotype und Vorurteile. Franzosen sind tolle Liebhaber, Deutsche essen Sauerkraut und Türken riechen nach Knoblauch.

Der bulgarische Designer Yanko Tsetov hat bereits den zweiten Altas der Vorurteile herausgebracht, in denen man die Welt aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten kann. Natürlich bissig und nicht ganz ernst zu nehmen.
 
z.B. Europa aus der Sicht von Schweden:
Deutschland = Menschen ohne Mode
Österreich = Süd-Deutschland
Frankreich = Beschissene Autos
Spanien = Hautkrebs
Balkanstaaten = Dealer
Griechenland = Kleptomanen
Norwegen = Verkrüppelte Eishockeyspieler
Italien = Komische Gesten

In 80 Fettnäpfchen um die Welt

Sommerzeit, Reisezeit. Und Zeit, sich mal richtig zu blamieren. Denn in vielen Ländern der Welt gelten andere Tischmanieren und auch der sonstige Alltag ist immer für Überraschungen gut. Damit das alles nicht zu peinlich wird, gibt es hier den Knigge für Weitgereiste. Auf humorvolle Art wird man vor dem Schlimmsten bewahrt.

Ich bin dann mal kurz weg …

Es muss ja nicht immer ein langer Urlaub sein … manchmal inspirieren uns gerade kurze Wochenendtrips. Da kommt uns die New York Times gerade recht – sie präsentiert im Buch „36 Hours“ (erschienen im Taschen-Verlag) 125 Tipps für Wochenendtrips in die schönsten Ecken Europas. Die Reisepläne sind mit lockerer Hand geschrieben und schick illustriert, detaillierte Karten führen zu allen Stopps. „Die Routen zeigen, wie man die Seele einer Stadt ergründet, auch wenn man nur sehr begrenzte Zeit hat“, heißt es im Vorwort zu dem Buch. Neben den klassischen Metropolen werden einem auch gut verborgene Schätze wie eine sommerliche Schlittenfahrt auf Madeira oder das Penthouse eines Hotels in Tallinn, in dem der KGB ein Spionagenest unterhielt, ans Herz gelegt. Sicher eine Reise wert!

Amore mio

Ein absolutes Muss für Italienfans. Ein Sommer wie damals ist viel, viel mehr als nur ein Kochbuch. Wie selten ein anderes Buch löst es eine unglaubliche Sehnsucht nach Unbeschwertheit und ganz viele Erinnerungen an eine fantastische Urlaubszeit aus. Das Kopfkino springt unvermeidlich an, wir erleben unseren Urlaub wieder, riechen, wie es vor der kleinen Trattoria duftet, hören das temperamentvolle Stimmengewirr und haben den Geschmack des weltbesten Gelato auf der Zunge. Ciao, bella Italia, bis ganz bald!
 

Ein Mann, eine Frau und ein Alligator auf Reisen

Diesen Unterhaltungsroman möchten wir Ihnen gerne ans Herz und in den Koffer legen: Albert muss nach Hause von Homer Hickam.

Hickam beschreibt eine irrwitzige Reise seiner Eltern von West-Virginia nach Florida. Mit von der Partie sind Albert, ein Alligator und ein Hahn. Eine echte Roadstory mit Witz und Tempo. Auch Elke Heidenreich ist begeistert: „Liebevoller kann man eine verrückte Geschichte nicht erzählen“.

Besser leben ohne Plastik

Ja gut, entspannte Lektüre für den Strand klingt anders … Aber gerade im Urlaub im Süden Europas wird der immense Plastik-Verbrauch bei jedem Einkauf und leider auch oft beim Blick auf Plastikmüll im Meer deutlich. Vielleicht also genau die Zeit, um sich inspirieren zu lassen, wie man ohne oder mit weniger Plastik (besser) leben kann.

Jeder Deutsche produziert 300kg Plastikmüll im Jahr, Plastik verdreckt Meere, lagert in Fischbäuchen, klebt in Marsriegeln und fließt in Menschenblut. Selbst Honig ist mit Mikroplastik belastet. Besser Leben ohne Plastik ist kein fanatisches Ökobuch mit erhobenem Zeigefinger, sondern ein informativer Ratgeber für den Hausgebrauch. Die Autorinnen Anneliese Bunk und Nadine Schubert leben mit ihren Familien seit zwei Jahren weitgehend plastikfrei. Ihre Tipps und Rezepte zeigen, wie man besser essen, trinken, einkaufen, waschen, wohnen und sich pflegen kann und das oft ohne großen Aufwand.
Nadine Schubert suchte übrigens im ersten Italienurlaub nach dem Plastikverzicht vergeblich Wasser in Glasflaschen und hat sich seitdem abgewöhnt, im Urlaub nach Ersatz zu suchen. Ihre Tipps teilt sie weiterhin auf ihrem Blog oder in Workshops.

Kleine Erzischung gefällig?

Wir wissen alle, dass wir täglich bis 1,5 Liter Wasser trinken sollten, aber Wasser ist und bleibt nun mal langweilig, ob sprudelnd, medium oder still. Damit es wieder richtig zischt, wird es jetzt gepimpt. Mit Früchten, Kräutern, Beeren und Gewürzen rückt Tove Nilsson, eine renommierte Sommelière, der Langeweile auf den Leib. In ihrem erfrischend schön gestaltetem Grundlagenbuch Zisch stellt sie kultige Sodas und Limonaden vor. Der Sommer kann kommen!

Von der Stulle zum Take away

Endlich, der Sommer ist da. Nach den langen Regentagen wollen wir nur noch eines: RAUS! Da hält uns auch kein schönes Essen zu Hause! Jetzt sind die Gerichte perfekt, die wir einfach auf die Hand nehmen und genüsslich im Park, am Rhein oder auf dem nächsten Hochhausdach vertilgen können. Unkomplizierte Take-aways frisch zubereitet, raffiniert hausgemacht und soooo lecker.
Was uns zum Denken anregt
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Vor den Ferien: Zahlen gegen Terrorangst

Die Deutschen sind nicht nur Reiseweltmeister, sie sind auch spitze bei Ängsten und Bedenken. Viele fragen sich, ob sie angesichts allgemeiner Terrorgefahr noch in den Urlaub fahren oder lieber zu Hause bleiben sollen.

Hilfreich fanden wir in diesem Zusammenhang ein Spiegel-Interview mit dem englischen Risikoforscher David Spiegelhalter. Er erläutert die Wahrscheinlichkeit bei einem bestimmten Ereignis ums Leben zu kommen, gemessen in Micromort, seit 1980 die Maßeinheit für Risiken.
 
1 Micromort (Mm) = die Wahrscheinlichkeit von eins zu einer Million (0,000001), dass ein Mensch zu Tode kommt.
 
Das größte Risiko auf seiner Urlaubsreise ums Leben zu kommen geht man demnach auf dem Weg mit dem Auto zum Flughafen ein. Ein Micromort erreicht man bereits bei einer Strecke von 520 km. Mit dem Flugzeug müssten Sie 12000 km zurücklegen – erst dann erreichen Sie die Wahrscheinlichkeit von eins zu einer Million ums Leben zu kommen.
 
Bei einem ganzjährigen Aufenthalt in Frankreich betrug das Terrorrisiko 2015 nur 2 Micromort.
 
Hier noch einige Beispiele:
35000 Mm  >  Besteigung des Mount Everest
16000 Mm  >  Bypass Operation
170 Mm  >  ein Kaiserschnitt
7 Mm  >  Marathonlauf (pro Rennen)
1,7 Mm  >  Ecstasy-Einnahme
1 Mm  >  40 km Radfahren
1 Mm  >  43 km Zufußgehen
1 Mm  >  16000 km Zugfahren
0,7 Mm  >  1 Tag Skifahren
 
Unser Fazit: Wir fahren weiter fröhlich in den Urlaub. Nach Frankreich, in die Türkei oder auch nach Ägypten. Dort freuen sich die Menschen über unerschrockene Touristen, die sich von der allgemeinen Terrorangst nicht verrückt machen lassen. Die Pyramiden von Gizeh z.B. hatten wir in diesem Frühjahr fast für uns alleine.
Ansonsten essen wir mediterran und liegen nicht den ganzen Tag am Strand. Sein Leben kann man nämlich auch verlängern. Das wird dann in Microlife (Ml = 30 Minuten lebensverlängernd oder verkürzend) gemessen:
 
plus 1 Ml >  Trinken von einem Glas Wein/10g Alkohol (jedes weitere Glas minus 0,5 Ml)
plus 4 Ml  >  Essen von mindestens 5 Portionen Obst und Gemüse pro Tag
plus 2 Ml  >  20 Minuten mittelschwerer Sport pro Tag
minus 1 Ml  > Verzehr von 85g rotem Fleisch
minus 1 Ml  > 2 Stunden Herumsitzen
minus 10 Ml  > Rauchen einer Schachtel Zigaretten
 
Wir wünschen allen einen unbeschwerten Sommer. Schreibt uns doch mal eine Postkarte aus den Ferien. Der Gang zum Briefkasten kann Leben verlängern!

Ganz großes Tennis

Wenn die größte Kirmes am Rhein in diesem Jahr in Düsseldorf gefeiert wird, gibt es neben Riesenrad, Achterbahn, Bierzelten und gebrannten Mandeln eine nicht alltägliche Kirmesattraktion: einen Tenniscourt.

Damit wollen der Düsseldorfer Rochusclub und die Sportstadt Düsseldorf gemeinsam Stadt- und internationale Sportgeschichte schreiben. Die Idee ist nämlich neu. Noch nie zuvor wurden Tennismatches mitten auf einem Volksfest ausgetragen. Mit einer zu erwartenden Besucherzahl im Millionenbereich ist der Center Court auf der Rheinkirmes über zehn Festtage hinweg Deutschlands kontaktstärkster Tennisplatz. Ziel dieser außergewöhnlichen Maßnahme ist es, den Tennissport wieder unters Volk zu bringen, zum Zuschauen und Mitmachen, und somit zugänglich für alle interessierten Gesellschaftsgruppen zu machen. Das Konzept entwickelte die auf innovative Sportmarketing-Konzepte spezialisierte Agentur Jung von Matt/sports. Der Platz bietet Tennis-
angebote für Kinder, offene Spielzeiten für alle Tennis-Aktiven in der Region sowie Highlights mit Bundesligaspielern aus dem Rochusclub und Prominenz aus Sport und Gesellschaft. Wir sind gespannt, wie das Angebot bei den Besuchern angenommen wird und freuen uns schon darauf, wenn „The Next Boris Becker“ den Center Court in Wimbledon rockt.
Wo wir gerne hinsurfen
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Frau Ziii inspiriert

Was im Sommer bei uns auf den Tisch kommt? Am liebsten eine abwechslungsreiche, hausgemachte Küche. Immer neue Ideen holen wir uns dafür zum Beispiel im Foodblog ziiikocht.at der Wienerin Susanne Zimmel. „Frau Ziii“, wie sie sich nennt, verpackt jedes Gericht in großartig formulierte Geschichten rund um sie und ihre Familie (die aus Herrn Ziii und dem Fräulein Ziii besteht) und perfektioniert ihre Rezepte mit wunderbar komponierten Fotografien, die grundsätzlich Lust aufs Nachkochen machen. Für einen lauwarmen Sommerabend im Garten oder auf dem Balkon empfehlen wir Ihnen das „Lachstatar mit Orangen und Radicchio oder Das Tüpfelchen auf dem i“ oder die „Wassermelone und Feta oder Was ich eigentlich nie essen wollte …“.
 

Die 10 schönsten Strände Europas

Falls Sie noch keine Pläne für den Sommer haben – hier kommen zehn Inspirationen der schönsten Strände Europas, gekürt vom Kult-Reiseführer „Lonely Planet“.
 
Auf Platz 1 findet man den Jaz Beach in Montenegro. Nicht nur das glasklare Wasser zieht Sonnenhungrige und Partypeople an: Vom 15. bis 18. Juli findet hier das Sea Dance Festival statt. Aber es gibt noch andere Geheimtipps und Überraschungen. Unser Favorit: Sandwood Bay in Schottland auf Platz 7.

Sommerparty selbstgemacht

Im Sommer zieht es uns nach draußen in den Garten oder in die Parks. Die beste Zeit für Partys mit Familie und Freunden und um gesellige Abende unterm Apfelbaum zu verbringen.

Besonders schön wird’s, wenn die Leckereien aus der eigenen Küche stammen und auch die Dekoration selbstgemacht ist. Wir sind durch Lifestyle-, Food- und DIY-Blogs gesurft und haben ein paar köstliche Ideen zum Nachmachen für eine Sommerparty gesammelt: Wie wäre es zum Beispiel mit einer Melonenbowle als Willkommensgruß? Aufs Buffet kommen herzhafte Parmaschinken-Brötchen, toskanischer Brotsalat und verschiedene Sorten Grillbutter. Zum Dessert werden süße Himbeer-Tartes und fruchtiges Blaubeereis gereicht. Und fürs Drumherum lassen sich Girlanden, Namensschildchen und allerlei Party- und Buffet-Dekoration wunderbar selbst gestalten. Lassen Sie sich inspirieren!

Go to Rio

Irgendwann saßen Nicola und Thomas Knüwer mit Freunden beisammen und schwärmten einander von Reisen vor, von Hotels, von kleinen Restaurants. Und wir waren uns einig: Eigentlich gibt es keinen Reiseführer, der uns passt. Daraus wurde gotorio, eine subjektive Sammlung von Reise-,
Ess-, Trink- und Einkaufserlebnissen. Für uns als Tagebuch und für jeden, der mitlesen mag, als Tipp.
Wo wir auftanken
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Einfach Wow

Allein der Besuch der Villa Carvois in Croix, vor den Toren von Lille, ist die Reise ins französisch-niederländische Grenzgebiet wert.

Der Textilindustrielle Paul Carvois ließ sie 1929 von Robert Mallet-Stevens für seine Familie bauen. Es entstand ein modernes architektonisches Meisterwerk, das seiner Zeit weit voraus war. Mallet-Stevens entwarf dabei nicht nur das Haus sondern auch das komplette Design der Möbel. Erst 2015 wurde die Villa, die nach der Besetzung der Deutschen Armee im zweiten Weltkrieg und dem Verkauf an einen Projektentwickler im Jahr 1985 im Inneren komplett zerstört war, für die Öffentlichkeit zugänglich. Nachdem sie 1990 zum historischen Monument erklärt und im Jahr 2001 vom französischen Staat gekauft wurde, erfolgte die 13 Jahre umfassende komplette Restaurierung (die Arbeiten werden in einem Film in der ehemaligen Garage gezeigt).
Leider ist die Villa "nur" für eine Besichtigung zugänglich – auch, wenn wir am liebsten sofort und für immer eingezogen wären. Die Nachbarstadt Lille bietet dann aber noch einiges für ein perfektes Wochenende. Eine bezaubernde Altstadt mit dem wunderbaren Salon des Thé von Méert, Restaurants mit regionaler Küche wie das Le Barbue d'Anvers oder für den Kunsthunger das Palais des Beaux-Arts de Lille, das zweitgrößte Museum Frankreichs nach dem Louvre.

Barcelona kulinarisch

Wenn Sie zufällig einmal in Barcelona vorbeikommen, sollten Sie unbedingt einen Tisch in der „Bar del Pla“ reservieren. Einheimische und Touristen stehen jeden Abend Schlange, um hier einen Platz zu ergattern. Einheimische und Touristen stehen jeden Abend Schlange, um hier einen Platz zu ergattern. Das Ambiente ist zwar recht einfach und rustikal gehalten, die Küche jedoch einsame Spitze. Probieren Sie unbedingt das Thunfisch-Tatar mit Avocado (TÁRTAR DE ATUN) und den Champignon-Wasabi-Salat (CHAMPIS, WASABI …) und lassen Sie sich den exzellenten Hauswein schmecken – Sie werden es nicht bereuen. Mögen Sie es ausgefallen, dann legen wir Ihnen die CROQUETAS DE CALAMAR ans Herz – mit Tintenfisch-Tinte gefärbte Kroketten, die durch ihre dunkle Farbe und den außergewöhnlichen Geschmack bestechen.

Übers Wochenende nach Noordwijk aan Zee

Von Düsseldorf aus sind es nur gut 2,5 Stunden Autofahrt bis Noordwijk aan Zee. Überraschend modern hat sich das niederländische Seebad in den letzten Jahren entwickelt. Neben dem ersten Boutique-Hotel an der holländischen Küste haben sich am Strand inzwischen einige exklusive Beachclubs angesiedelt.

Tagsüber laden diese mit Lounge- und Chilloutmusik und gemütlichen Outdoormöbeln zum Relaxen ein. Weit weg von den traditionellen Frikandeln und Pommes Spezial verwöhnen sie abends die hungrigen Nordseeurlauber mit sehr guter gehobener mediterraner Küche, wie z.B. das Strandrestaurant Bries oder, etwas urbaner und mit ebenfalls sehr moderner Küche, der Branding Beach Club. Ob allein oder mit Kindern, die Atmosphäre ist total entspannt, da man sowohl den Sonnenuntergang am Meer als auch die spielenden Kinder am Strand im Blick hat.

Mad about Juice?

Die seit Januar 2016 bestehende Smoothie- und Saftbar „Mad about Juice“ wartet im wunderschönen hamburgischen Winterhude auf einen Besuch aller Superfood- und „Healthy Lifestyle“-Liebhaber unter uns.

Ein kleines Designwunder mit harmonischen Farben, Metallic-Akzenten und sehr viel Lichteinsatz ist der beschauliche Laden im Mühlenkamp 12. Dank aktueller Postings auf Facebook und Instagram, weiß die „Mad about Juice“-Community über die Verwendung von frischen Zutaten, Gemüse, Obst und vor allem die aktuell beliebte Mischung aus beidem (Green Smoothies) genauso Bescheid wie über den Durchbruch der Acaibowls in der Superfood-Szene. Auf nach Hamburg!

Hometown Summer

Fernweh aber kein Urlaub in Sicht? Wem das so geht und wer Lust auf einen Ausflug ins beschauliche Monheim im Düsseldorfer Raum hat, der sollte sich die Mühe machen und einen Berg besteigen – den MonBerg.

Der 20 Meter hohe, einer riesigen Düne ähnliche Berg, wurde von Menschenhand geschaffen und ermöglicht den Besuchern eine bezaubernde Aussicht über den Rhein und darüber hinaus. Sogar ins weitentfernte Köln, kann, wer will, seinen Blick schweifen lassen.

Auf einer Fläche von 2800 qm setzten Frank Klement und seine Kollegen Erik Ludwig und Bayram Avucu ein viergliedriges Gastronomiekonzept um, welches unterteilt wird in MonStrand, MonBiergarten, MonEvent und die MonBerg-Hütte. Wie dieses Konzept schon verrät, gibt es zahlreiche Möglichkeiten um ein paar Stunden die Zeit zu vergessen und auf dem MonBerg zu verweilen. Wer seine Hochzeit feiern, gut speisen oder einfach nur einen frischen Cocktail im Liegestuhl genießen will, der sollte viel gute Laune und Lust auf einen abwechslungsreichen Tag oder Abend mitbringen und den Aufstieg wagen.

Der perfekte (Familien-) Tag

Falls sich die Sommerferien einmal ziehen sollten: von Juli bis Oktober lädt das Irrland in Kevelaer-Twisteden nahe der niederländischen Grenze zum Entdecken, Spielen, Klettern, Matschen, Plantschen und Grillen ein. Seinen Ursprung nahm der Freizeitpark im Jahr 1999 – aus einem Bauernhof mit einem Maislabyrinth wuchs über die Jahre ein Park mit einer Fläche von etwa 300.000 m² heran, der ständig ausgebaut und erweitert wird.

Zu sehr humanen Preisen (6 Euro Tagestarif/1 Euro für ein kaltes Getränk) kann man es sich hier gutgehen lassen. Man läuft über Sandwege durch die Anlage, kann seine Sachen bequem in den dafür leihbaren Bollerwagen verstauen und entdeckt an jeder Ecke neue Attraktionen wie ein Maisschwimmbad, Wasserrutschen, verschiedene Tiere, die man sogar füttern darf, Spielscheunen, bespielbare Helikopter oder den Sandmatschberg. Selbst das Grillen von mitgebrachtem oder vor Ort erstandenem Grillgut (ein Würstchen kostet 1 Euro) ist erlaubt – da kommen auch die Väter nicht zu kurz. Also, raus aus dem Alltag, rein ins Irrland!

„Das Runde muss ins Eckige“

Hier muss das Runde ins Runde. Fußballgolf oder auch Soccergolf genannt, kombiniert wie der Name schon sagt Fußball und Golf. Nicht mit einem Schläger, sondern mit dem Fuß wird der Ball dabei möglichst zielgerichtet in einzelne Löcher auf dem Platz, spezielle Netze oder höher gelegene Töpfe befördert.

Wie beim richtigen Golfspiel gewinnt am Ende derjenige, der das Ende einer Bahn – das letzte Loch – mit so wenigen Schüssen wie möglich erreicht hat.
Üblicherweise werden, wie beim Golf, nacheinander 18 Bahnen gespielt. Deren Länge beträgt jeweils zwischen 50 und 250 Meter. Der Sport hat seinen Ursprung in Schweden, die ersten Anlagen dort entstanden in den 1980er Jahren. Seitdem wurden vor allem in Skandinavien über 50 Anlagen errichtet.
 
Wer nicht bis nach Skandinavien reisen möchte, findet auch hier bei uns in der Nähe Plätze, zum Beispiel in Berrendorf oder in der Stiftung Zollverein.

Live Escape Games …

… eignen sich nicht nur für den nächsten Kindergeburtstag, sondern auch für Firmen, die ihre Teamarbeit professionell unter Beweis stellen und Teambuilding-Events durchführen wollen.

Die ersten Live Escape Games sind 2007 in Japan entstanden. Vorher spielte man Room Escape Games nur am Computer. Das Spielprinzip ist sowohl bei der digitalen als auch bei der realen Variante des Spiels gleich: Kleine Personengruppen werden gemeinsam in einem Raum oder eine kleine Anzahl Räume eingesperrt und müssen ihr Gefängnis innerhalb einer vorgegebenen Zeit (zumeist 60 Minuten) mit Hilfe der darin versteckten Hinweise und Gegenstände wieder verlassen. Es gibt auch Anbieter, bei denen die Gruppen nicht eingesperrt werden, sondern eine Hauptaufgabe mit Hilfe von vielen aufeinander aufbauenden Rätseln innerhalb der vorgegebenen Zeit lösen müssen. Dabei werden sie über Kameras von einer Person beaufsichtigt, die über ein Funkgerät oder mit Bildern auf einem Monitor im Raum eingreifen kann. Die Spieler können meist auch selbst aktiv werden und Hinweise beim Spielleiter anfordern.

Quexit, ein Anbieter für Escape Games hat seinen Sitz in Düsseldorf. An zwei verschiedenen Standorten stehen hier gleich acht verschiedene Escape Rooms zur Auswahl, bei deren Entwicklung sich die Rätselexperten von beliebten Hollywood-Filmen inspirieren ließen. In einigen der Düsseldorfer Escape Rooms von Quexit können bis zu 15 Personen zusammen spielen – eine tolle Alternative für Teams, die lieber gemeinsam als gegeneinander spielen möchten.
Termine, die wir nicht verpassen
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To do: Nothing!

An dieser Stelle schreiben wir regelmäßig über Ausstellungen, Kino, Oper, Theater oder Konferenzen, die wir besuchen und somit empfehlen. Zum Beginn der Sommerferien unsere persönlichen Highlights:

Ins Kino? Wenn schon, dann Open Air. Oder einfach mal in den Himmel schauen.
 
Ins Museum? Wenn schon, dann Freiluft. Oder selber Bilder in den Sand malen.*
 
Zur Konferenz? Klar, ins Grill-Innovation-Lab mit Freunden auf der Terrasse.
 
Ins Konzert? Gerne. Hört mal wie die Vögel zwitschern.
 
Ins Theater? Das schönste Bühnenbild bietet der Sonnenuntergang über dem Meer.
*… oder Entspannen beim Ausmalen am Strand mit dem Vogue Malbuch. Darin kann man die handgezeichneten Illustrationen der schönsten 50er-Jahre-Entwürfe von Dior, Givenchy oder Chanel colorieren und verzieren und sich dabei über die charmant-skurrilen Original-Stiltipps der Zeit amüsieren.
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Rebecca Rohrbach ist jetzt Mediengestalterin!

Herzlichen Glückwunsch, liebe Rebecca, zur sehr erfolgreich bestandenen Prüfung als Medien-
gestalterin. Als eine der Besten in ihrer Klasse hatten wir zwar nichts anderes erwartet, aber so schwarz auf weiß bekommt der Abschluss der Ausbildung mit super Noten erst den richtigen Glanz.

Vor der Aushändigung des Gesellenbriefs ging es allerdings erst mal zum Gautschen. Dieser bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgbare Buchdruckerbrauch steht auch heute noch am Ende der Ausbildung zur Mediengestalterin Digital und Print in Düsseldorf. Der Auszubildende wird hier im Rahmen einer Freisprechungszeremonie mit zwei Eimern Wasser übergossen, auf einen nassen Schwamm gesetzt, und zu guter Letzt in einer Bütte untergetaucht. Damit sind dann alle schlechten Gewohnheiten der Lehrzeit abgewaschen. In der ursprünglichen Bedeutung bezeichet „Gautschen" den ersten Entwässerungsschritt nach dem Schöpfen des Papiers.

Rebecca wird nun also perfekt vorbereitet ab dem Sommer in die Welt ziehen um ihre Berufserfahrungen zu vertiefen und zu erweitern. Wir wünschen ihr nur das Allerbeste und freuen uns, dass die kreative Branche um eine weitere Mediengestalterin bereichert wird.

Gelungener Start für die hortivation

Die Weltleitmesse IPM ESSEN hat ein im Markt einzigartiges, neues Konzept entwickelt: die hortivation by IPM ESSEN, die neue Innovationserlebniswelt für die grüne Branche. Vom 13. bis 15. Juni 2016 fand die hortivation by IPM ESSEN in der Messe Kalkar zum ersten Mal statt. Die Fachmesse für Züchter, Gärtner und Handel legt den Fokus auf die umsatzfördernde Gestaltung des Point of Sale, macht Megatrends erlebbar und bietet als Netzwerkplattform den direkten Austausch unter Experten. Wir haben uns vor Ort von den Sonderpräsentationen zu den Themen Urban Gardening und Garden Living beeindrucken lassen und Impulsvorträgen in der Speakers’ Corner gelauscht. Als Leitagentur der IPM ESSEN konnten wir das Corporate Design für die hortivation entwickeln und in unterschiedlichen Kommunikationsmaßnahmen für Aussteller und Besucher umsetzen. Wir gratulieren dem hortivation Team zum gelungenen Auftakt und freuen uns schon auf die nächste Ausgabe in 2017.

Entdeckersuiten

Mitten in der Düsseldorfer Carlstadt, am alten Hafen, in der Nähe zum Rhein gelegen entsteht das Neubauprojekt Carlstadtufer mit sechs verschiedenen Wohnungstypen, die vermarktet werden sollten. Wir haben dafür ein Vermarktungskonzept entwickelt, das Herz und Verstand der potenziellen Käufer anspricht.

Moderne Entdecker sind die Menschen, die wir als Zielgruppe für das Objekt analysiert und definiert haben. Die einzelnen Wohnungen werden darum als Suiten die nach berühmten Entdeckern benannt sind vorgestellt. Denn wenn man die Lebensgeschichte der großen Entdecker liest, dann waren sie alle auf der Suche nach dem Neuen, dem Einzigartigen. Den Interessenten wird die Einzigartigkeit der verschiedenen Wohnungstypen durch genau auf die jeweilige Zielgruppe ausgerichtete Einzelexposés im Zeitungsformat präsentiert. Das Projekt kommt im Markt an. Ein großer Teil der Suiten ist bereits verkauft.

Uefa Euro 2016 – wir tippen mit!

Seit vorgestern wissen wir endlich, welche vier Teams im Halbfinale der Fußball-EM stehen. In den letzten Wochen tippten wir fleißig, fieberten uns durch die Vorrunde, versuchten zu verstehen, welche dritten Plätze das Achtelfinale erreichen, erfreuten uns an Zwergenaufständen und waren im Herzen alle Isländer. Huh-huh-huh!!

Auf den führenden Plätzen sind übrigens allesamt Frauen, die drei männlichen absoluten Fußballexperten der Agentur befinden sich abgeschlagen auf den hinteren Plätzen … ;-)
3 Spiele gibt es noch, Jungs!
Was bewegt Katja Schnabel?
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Superfood = supergut?

Tropische Beeren aus Brasilien, Heilsamen von den Mayas, eine getreideartige Pflanze, auf die bereits die Inkas schworen – Lebensmittel müssen heutzutage nicht mehr nur satt machen und schmecken, sondern gleich ewige Gesundheit, ein langes Leben, Schönheit und Zufriedenheit versprechen. Warum hierzulande unbekanntes Gemüse, Pflanzen und Obst, das bereits seit Jahrhunderten ganze Volksstämme ernährte, als sogenanntes „Superfood“ gegen sämtliche körperliche und geistliche Beschwerden gehyped wird, können  wahrscheinlich am ehestens Marketingexperten beantworten. 

Was ich darüber denke? Superfood ist supergut! Aber es müssen keine Exoten sein. Gesundheitsfördernde, nährstoffreiche Lebensmittel gibt es auch bei uns. Leinsamen, Nüsse und Brokkolisprossen enthalten mindestens genauso viele Vitamine und Mineralstoffe, wie Chia-Samen und Co. und haben dabei sogar noch einen erheblichen Vorteil: sie sind frischer, leichter erhältlich und zudem noch günstiger. Ich setzte privat und beruflich schon lange auf regionale Produkte. Das beginnt beim lokal gebackenen Brot, Eiern und Käse vom benachbarten Bauern, traditionell zubereiteten Fruchtaufstrichen von der lokalen Feinkostmanufaktur bis hin zu Honig von heimischen Bienen. Ich möchte wissen, woher mein Essen kommt und unter welchen Bedingungen es produziert wird. Für mich zählen Qualität und Geschmack und beides bekomme ich in der Nachbarschaft. Gerade jetzt im Sommer setze ich auf regionales Obst, wie Brombeeren, Heidelbeeren und Johannisbeeren – heimische Vitaminbomben, die gesund für Körper und Geist sind – super, oder?!

Katja Schnabel ist Direktorin des „Hotel Indigo“, Düsseldorf.
© 2016 Niehaus Knüwer and friends GmbH Werbeagentur

www.niehausknuewer.de


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