Niehaus Knüwer and friends entdeckt für Sie Themen, Trends und Tipps rund um Marken, Menschen und Märkte in einer vernetzten Welt.
Im Februar: Berliner Start-ups, Mal-Wahn und Schlittschuhlaufen
in Miami
Was wir gerade lesen
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Das Handbuch für Urbanisten

Wussten Sie, dass allein im Jahr 2015 weltweit 106 Hochhäuser mit einer Höhe von über 200 Metern fertiggestellt wurden? Das sind sieben mehr als im vorherigen Rekordjahr 2014. Dies ist nicht nur als Häuserzählerei, sondern hat bedeutsame Auswirkungen auf Städte: Urbanisten diskutieren, ob eine hohe Dichte von Hochhäusern dazu beitragen kann, Städte grüner und energieeffizienter zu gestalteten.
 
Oder haben Sie gehört, dass es in Amsterdam einen „Nacht Bürgermeister“ gibt? Der ehemalige Club-Promoter Mirik Milan beschäftigt sich damit, eine Brücke zwischen der zwielichtigen Nachtszene, die für Sex, Crime und zu viel Lärm steht, und Anwohnern, Unternehmen und Politik zu bauen. Das funktioniert so gut, dass sich bereits andere Städte für das Modell interessieren. 
 
Wen solche Veränderungen städtischen Zusammenlebens interessierten, der findet im Blog Citylab  interessante und toll aufbereitete Reportagen und Analysen – ein bemerkenswertes Projekt des traditionsreichen Gesellschaftsmagazins The Atlantic.

Die top 100 Berliner Online Startups

Es ist beeindruckend, wie sich die Online-Startup-Szene in Berlin so entwickelt. Aber auch verwirrend, wer dort welche Rolle spielt, was ist erfolgreich, was floppt. Im gerade erschienenen Magazin THE HUNDERT VOL 7 kann man jetzt nicht nur nachlesen, was Startups bewegt, sondern sich auch visuell stimulieren lassen. Der Berliner Verlag NFK Media hat die Szene von acht Künstlern exklusiv für THE HUNDERT illustrieren lassen. Das Ergebnis ist sehenswert und kann auch nach Anmeldung auf der Internetseite heruntergeladen werden. Das Magazin soll zukünftig vierteljährlich erscheinen.

Draw me the news – ein Bild sagt mehr als tausend Worte

Täglich werden wir mit einer Flut an kleinen und großen Meldungen des Weltgeschehens konfrontiert. Die Kölner Illustratorin Sarah von der Heide schafft es, diese vielen Meldungen prägnant in einem Bild festzuhalten. Ihre kunstvollen Illustrationen treffen visuell den Kern der Nachricht – und sie verzichtet dabei fast ganz auf Text. Manchmal sagt ein Bild eben mehr als tausend Worte.
 
Zu sehen sind ihre Werke in ihrem Blog. Und den Jahresrückblick 2015 gibt es jetzt auch als Buch.
Viel Spaß beim Anschauen!
Was uns zum Denken anregt
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Begeisterndes Stadtmarketing

Die Innenstädte sterben aus und mit ihnen der Einzelhandel. Allerdings nicht überall, denn mit gutem Stadtmarketing schaffen es viele Städte und Gemeinden, durch besondere Anlässe Menschen anzuziehen und somit auch Kaufkraft. Anziehen ist ein gutes Stichwort, denn Shoppen rangiert auf Liste der Lieblingsbeschäftigungen ganz oben.
 
Was liegt also näher als das Stadtmarketing darauf auszurichten. Damit sind keine Einkaufszentren auf der grünen Wiese gemeint, denn diese entziehen dem Einzelhandel in den Zentren eher Kunden. Gemeint sind kluge Konzepte, die aus der Stadt, Geschäften und kulturellen Veranstaltungen ein Gesamterlebnis formen. Besonders aufgefallen ist uns in diesem Zusammenhang die Stadt Maastricht, als Hauptstadt der niederländischen Provinz Limburg schon immer ein Anziehungspunkt. Jetzt lockt Maastricht mit verkaufsoffenen Sonntagen und dem besonderen Shoppingcenter
Entre Deux mitten in der Altstadt zahlungskräftiges Publikum aus Deutschland und Belgien an. Ausgezeichnet als eines der besten Einkaufszentren Europas wurde das Entre Deux in alte Häuser und sogar in eine gotische Kirche integriert. Hier macht es einfach viel mehr Spaß einen Tag zu verbringen als in den künstlichen Welten der Shopping Malls in den Industriegebieten vor den Toren der Stadt. In Maastricht blüht der Einzelhandel und die Mischung aus gewachsenen kleinen Geschäften von shabby bis chic, von tollen Restaurants, Hotels, Museen und Freiluftmärkten ist ein Erfolgsgarant.
 
Hier unsere Top 5 für einen Tag in Maastricht:
1. Entre Deux – Born to shop
2. Strokstraatquartier – Eat, shop, repeat
3. Kruisherenhotel – Luxusdesign im Kloster
4. Boekhandel Dominicanen – Lesen und Kaffetrinken im Kirchenschiff
5. Bonnefantenmuseum – Tolle Ausstellungen im Aldo Rossi Gebäude
 
 Aber auch andere Städte gehen mit gutem Beispiel voraus.
Bad Münstereifel ist die erste Stadt Deutschlands, die 2014 ein City-Outlet-Center in seine historische Innenstadt integriert hat. Mittelalterliche Romantik ist im staatlich anerkannten Kneippkurort authentisch und muss nicht wie in vielen anderen Outlets künstlich nachempfunden werden. Über 40 Geschäfte mit Marken wie Puma, Levi’s, Wellensteyn oder Lego Wear liegen entlang der Fußgängerzone in der schönen Altstadt inmitten von Fachwerkhäusern, der Stiftskirche und einer Wassermühle – umgeben von einer imposanten Stadtmauer – und bieten ein tolles Einkaufserlebnis. Durch das Outlet wurde die kleine Kurstadt, der die Gäste und die Kaufkraft ausgingen, revitalisiert. Bereits in den ersten vier Monaten sollen eine halbe Million Besucher registriert worden sein, von denen auch einige der vorher ansässigen Einzelhändler profitieren konnten.
Auch die Stadt Wuppertal hat sich mit ihrem bundesweit ersten Projekt dieser Art, der
Online City Wuppertal auf die Fahnen geschrieben, den lokalen Handel zu stärken und Wuppertal als Einkaufsstadt zu beleben.

Lokalen Händlern und Einzelunternehmen aus Wuppertal wird auf der Internetplattform der „Online City Wuppertal“ die Möglichkeit gegeben, sich mit ihrem Geschäft zu präsentieren. Vorteil für den Kunden, er kann die Verfügbarkeit der Waren in dem ortsansässigen Geschäft seiner Wahl mit einem Klick online überprüfen und bestellen, später die Ware persönlich dort abholen oder aber den lokalen Lieferservice nutzen. Bei einer Bestellung vor 17 Uhr wird die Ware noch am selben Tag nach Hause geliefert. Eine clevere Verknüpfung von Online- und Offline-Handel.
 
Die Metropole New York hat ja schon oft mit außergewöhnlichem Stadtmarketing und ausgefallenen Grünflächen-Projekten auf sich aufmerksam gemacht.
Seit Jahren ist der Highline Park in Chelsea, eine ehemalige Hochbahntrasse, die zu einer 2,5 km langen grünen Erholungszone verwandelt wurde, ein Anziehungspunkt bei Touristen und Einheimischen. Jetzt gibt es Pläne eine verlassene unterirdische Straßenbahnendstation in der Lower East Side zur Lowline, dem weltweit ersten unterirdischen Park zu verwandeln. Initiatoren des Projektes sind ein ehemaliger Google-Manager und ein Architekt/Designer, der früher für die Nasa an der Entwicklung von Satelliten gearbeitet hat. Durch ein ausgeklügeltes Solarsystem soll Licht nach unten kommen, damit Pflanzen und Bäume wachsen können. An der Erdoberfläche stehen dabei eine Reihe von Stangen mit schüsselförmigen Kollektoren, die Sonnenlicht einfangen. Über Glasfaserkabel gelangt das Licht in den Untergrund, wo es dann von Distributoren an der Decke weitergeleitet wird und die alte Endstation erhellt. Das so gesammelte Licht soll ausreichen, um Photosynthese zu ermöglichen. Zurzeit wird das Projekt in einem leeren Lagerhaus, dem
Lowline Lab ausprobiert und ist noch bis März zu besichtigen.
Die Lower East Side, eine der am wenigsten begrünten Gegenden Manhattans, hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Sie ist vom Arbeiterviertel zum In-Viertel mit schicken Bars, Restaurants und Hotels geworden. Fast direkt oberhalb der geplanten Lowline soll bis 2024 ein riesiger Immobilienkomplex mit einer Stadtfarm auf dem Dach und Geschäften, Büros und Appartements entstehen. Das Lowline Projekt, dessen Finanzierung bisher noch nicht gesichert ist, würde zu einer weiteren Aufwertung des Stadtviertels führen und zeigen, was man alles aus unterirdischen Flächen machen kann.

Alle sind im Mal-Wahn

Malbücher gibt es schon lange, und das nicht nur für Kinder. Sie fanden aber bisher keinen großen Anklang. Erst das richtige Marketing macht sie jetzt zum Massenphänomen. Die Zielgruppe sind Stressgeplagte, die nach Yoga, Achtsamkeits-
training und Meditation jetzt das Ausmalen für sich entdecken. So heißt es z.B. im Klappentext des Art Therapy Colouring Book „Nehmen Sie sich ein paar Minuten, wo auch immer Sie sind und malen Sie sich Ihren Weg zu Frieden und Ruhe.“ Ooommmm.
Gerade Menschen, die den ganzen Tag vor ihrem Monitor sitzen, fliehen aus dieser digitalen Welt und entschleunigen, wenn ein neues Bild nicht mehr nur einen Mausklick entfernt ist, sondern sich nach mühevoller Kleinarbeit und einigen Stunden entwickelt.
Während Frauen lieber Zauberwälder, Gärten und Naturmotive ausmalen, bevorzugen Männer dunklere Bilder im Tattoostil. Diese Erfahrung machte die Bestsellerzeichnerin/-autorin Johanna Basford, die von ihrem Erfolg selber überrascht ist. Wer etwas ungewöhnlichere Motive sucht, wird hier, hier, oder hier fündig. Wer danach immer noch nicht tiefenenspannt ist, findet sogar ungewöhnliche Tapeten für das neue Hobby. Dieser Zweig des Handmade-Trends macht aber nicht nur die Malenden glücklich, viel mehr freuen sich Verlage und Produzenten von Buntstiften. Aber auch die digitale Welt gibt sich nicht so schnell geschlagen. Es kursieren schon Apps, die Fotos in Schwarz-weiß-Vorlagen umwandeln. Also, Stifte gespitzt, wir entspannen jetzt.
Wo wir gerne hinsurfen
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Die Welt im Wandel

Unsere Erde verändert sich stetig – nicht nur was unser alltägliches Leben angeht, sondern vor allem auch geografisch. Gletscher schmelzen, durch unser Eingreifen entstehen und wachsen Städte (sogar in der Wüste), Wälder werden gerodet und die Landschaft wandelt sich.
 
Google zeigt uns nun in Kooperation mit dem TIME-Magazine Timelapse-Videos, die uns im Zeitraffer mit einem Blick „von oben“ verbildlichen, was seit 1972 auf unserem Planeten passiert ist.
Erstellt wurden die nachdenklich stimmenden Videos innerhalb von vier Jahren aus über 2 Millionen Satellitenbildern der NASA mit Hilfe der Google Earth Engine Technology.

Webcam-Spaß für Zwischendurch

Mit dieser Website wird jede Webcam zum Spielzeug!
Wir sind begeistert von den mehr als 80 verschiedenen tollen Effekten, die teilweise sogar mit den Menschen vor der Kamera interagieren.
 
Einfach ausprobieren und die vielen Filter testen – zum Beispiel den Nachtsicht-Effekt, den Comic-Style, Farbeffekte, Körpertausch oder Schnee, der über den Bildschirm rieselt und sich auf die Haare legt. Suchtgarantie, wenn man einmal angefangen hat!

Descape – ein Kurztrip in einen Traumjob der Wahl

Falls Ihr Jobs kein Traumjob mehr ist oder einfach nur mal nervt, können Sie jetzt auf Descape für einen Tag als Winzer, Tischler, Modedesigner oder Konditor ihrem Alltag entfliehen.
 
Das Start-Up aus Kreuzberg verspricht ein „Abenteuer fernab des Schreibtisches“ und vermittelt einen Tag oder eine Woche in einer anderen Branche. Angebote gibt es in ganz Deutschland, einige sogar weltweit. Ganz Mutige buchen einen 3-Tages-Trip als Kakaobauer in Belize oder sieben Tage als Wildliferanger in Costa Rica – eine Fernreise ist da natürlich vorausgesetzt!

Sag’s mit Torten statt mit Worten

Im Online Shop des Wiener Tortenhersteller Biskitty kann man nicht nur herrliche Minnie Mouse Torten kaufen, sondern vor allem eigene Torten mittels 3D-Konfigurator designen – die Torte wird gleichzeitig räumlich visualisiert und man sieht sofort das Ergebnis.
 
Dabei sind mehrere tausend Optionen der persönlichen Traumtorte möglich: sechs verschiedene Geschmacksrichtungen, verschiedene Farben, Verzierungen, Muster, Schriftzüge und Toppings. Dazu kann man sich noch beim Zubehör austoben: Mit Pom Poms und Tortengirlanden wird die Torte garantiert unvergesslich. Yummie!
Wo wir auftanken
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Schlittschuh laufen in Miami

Wehende Palmen vor türkisfarbenem Meer, weißer Sand zwischen den Zehen, lachende Gesichter, sanftes Wellenrauschen oder Hiphop, welcome to Miami.
 
Wem aber Miami Beach mit Sand und Strand nicht genügt, dem bietet das The Miami Beach Edition das Top on the Top. Der Style des Hotels ist ein Mix einer Homage an die 1950er Jahre und aktuellem Design. Restaurants von Chef Jean-Georges Vongerichten sorgen für kulinarische Highlights. Neben den traumhaften Zimmern, die angenehm zurückhaltend mit hellen Holztönen und Weiß eingerichtet sind, stylischen Hallen, den schönsten Pools und einem sensationellem Service, konnten wir sogar Schlittschuh laufen. Entspannung pur im Hotel der unbeschränkten und ungeahnten Möglichkeiten. We’ll come back!!!

The „earth“ without „art“ is just „eh“

Jedes Jahr findet in Miami in den ersten zwei Dezemberwochen die Kunstmesse Art Basel statt. Dann ist besonders viel los im ultimativen Szeneviertel Wynwood. Kunst, wohin das Auge blickt.
 
Bunte Sprüche zieren den Asphalt, Restaurants erstrahlen in grellen Farben, verrückte Skulpturen faszinieren und Wände und Häuserfassaden werden mit sensationellen Graffitis geschmückt. Jedes Jahr werden diese Kunstwerke ergänzt oder übermalt, bis auf die kultige Original Gangsta Wall. Diese wurde seit 2008 nicht mehr verbessert. Ein Besuch lohnt sich zu jeder Zeit, denn Wynwood ist Kunst durch und durch.

Tapas Time

Wer mag „vietnamesische Tapas“? Diese ungewöhnliche Variation gibt es im Scaramanga’s, einem vietnamesischen Restaurant in Düsseldorf Friedrichstadt, in dem tatsächlich noch die Mama in der Küche steht.
 
Anstelle von Speisekarten gibt es große Bilderkarten, die einem ein Memoryspiel ähnlich auf den goldenen Tischen ausliegen. Auf der Rückseite befinden sich alle Inhaltsstoffe, sowie die Beschreibung der Zubereitung. Jetzt kann fröhlich gemischt und kombiniert werden, je nach Lust und Hunger. Bei der Bestellung gibt man dem Kellner nur noch einen Zettel mit den Nummern der Gerichte. Hier wird die schier unendliche Vielfalt der vietnamesischen Küche erlebbar, wenn wir uns doch nur entscheiden könnten...

Ab ins Kloster

Zur Entspannung oder zum Abschalten geht so mancher den Jakobsweg oder aber ins Kloster. Alle, die himmlische Entspannung in einem Kloster suchen und nicht auf den weltlichen Luxus verzichten wollen, können jetzt beides genießen und zwar in Maastricht im Kruisherenhotel.
 
Hier trifft Gotik auf modernes Design. Die Einrichtung umfasst Möbel von Philipp Stark oder LeCorbusier, das Lichtkonzept kommt von Ingo Maurer. Im Restaurant im Zwischengeschoss kann man einen Blick auf die Wand- und Deckengestaltung des ehemaligen Kirchenraumes werfen. Wer’s nicht glaubt, sollte unbedingt hinfahren.
Termine, die wir nicht verpassen
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Düsseldorf Photo Weekend 2016

Zum fünften mal laden am Wochenende vom 12. bis 14. Februar mehr als 50 Galerien, Museen, Institutionen und Off-Räume zum Düsseldorf Photo Weekend ein. Das NRW-Forum zeigt eine umfassende Retrospektive vom König der Modefotografie Horst P. Horst, einem der bedeutendsten Modefotografen des 20. Jahrhunderts. Eine „versteckte“ Ausstellung der Düsseldorfer Künstlerin Mareike Foecking in direkter Nähe zur großen Modeausstellung, zeigt eine Art B-Seite der glamourösen Welt der Hochglanzfotos.
 
„Horst: Photographer of Style“ zeigt 250 fotografische Werke aus 60 Jahren Schaffenszeit, mit Bildern aus seiner Zeit als Vogue-Fotograf, Portraits von Stars, Natur-Aufnahmen und Reisebildern.
Mareike Foekings Ausstellung „Reality hung up so I Called“ handelt vom Digitalen Wandel, hinterfragt Sehgewohnheiten und die Oberfläche des fotografischen Bildes. „Ihre Arbeit führt vor Augen, dass sich nicht nur die Bilder verändert haben, sondern auch die Bilder vom Menschen und davon, wie der Mensch in Zukunft mit Bildern umgehen wird“, so das NRW-Forum zu Ausstellung .

Musikantenstadl war gestern, jetzt kommt der Internetstadl

Pussyalarm in Düsseldorf: Katzenvideos sind der Hit im Netz und in den USA ist das „Internet Cat Video Festival“ schon Kult. Erstmals veranstaltet das „NRW Forum“ am 19. Februar im Rahmen der neuen Veranstaltungsreihe Internetstadl – das lustige IRL-Fest der Netzkultur 2016 in Kooperation mit dem Walker Art Center (Minnesota) das erste deutsche Katzenvideofestival. Präsentiert werden die weltbesten Katzenvideos und am Ende wird auch noch der „Goldene Kratzbaum“ für das beste Video verliehen.
Noch mehr Netzphänomene und Innovationen digitaler Querdenker gibt’s dann jeden Monat zu sehen: z.B. geht es am 11. März um Foodhacking und die Nahrung der Zukunft und im April wird der Internet-Flohmarkt Yami-Ichi vorgestellt.
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Vier B2B-Messen im Portfolio

Im letzten Jahr hat die Messe Essen im Rahmen einer EU-Ausschreibung um die B2B-Fachmessen IPM Essen, Internationale Pflanzenmesse, SHK, Sanitär Heizung Klima, DEUBAUKOM, die wichtigste Baufachmesse Westdeutschlands und acqua alta, die Fachmesse und Kongress für Hochwasserschutz, Klimafolgen und Katastrophenmanagement gepitcht.
Wir konnten uns dabei gegen vier Wettbewerber durchsetzen und haben für die DEUBAUKOM einen neuen Auftritt entwickelt, der die Kompetenzzentren der Messe innerhalb der Baubranche widerspiegelt und die Ausrichtung der Messe verdeutlicht. Die acqua alta ist mit neuem Key Visual an den Start gegangen, das die Thematik der Messe zusammenfasst.
Was bewegt Antonia Krisp?
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Gewalt gegen Frauen auf der ganzen Welt

Laut UNICEF nimmt die Gewalt gegen Frauen auf der ganzen Welt immer mehr zu. Insbesondere in Afghanistan, wo zum Beispiel einer 18-jährigen Frau von ihrem Ehemann und ihrem Schwager die Nase und beide Ohren abgeschnitten wurden. Sie erhielt Hilfe in einer Zufluchtsstätte für Frauen, lebt nun in den USA und lässt sich ihr Gesicht operieren. Ich finde gut, dass es Frauen gibt, die sich für andere Frauen einsetzen und mit alternativen Mitteln versuchen, Frauen Mut zu machen. Smita Sharma zum Beispiel riskiert ihr Leben dafür.
Seit November 2014 reist die Fotojournalistin, der fast das selbe passiert ist, durch ganz Indien um vergewaltigte Frauen und deren Angehörigen zu porträtieren. Sie arbeitet mit vielen Hilfsorganisationen, Ärzten, Anwälten, Psychologen und der Polizei zusammen, um Menschen zu finden, die sich trauen, fotografiert zu werden.
Smita Sharma fotografiert die Frauen oder deren Angehörige immer so, dass man die Gesichtszüge der Betroffenen nicht erkennen kann und zeigt damit ihren Respekt vor den Menschen. Dabei spielt sie mit dem Licht im Raum und mit ihrer Umgebung. Unter ihre Bilder schreibt sie bewegende Texte die jeden mitreißen. Sie wird erst aufhören, wenn sich die Situation in Indien ändert.
Smita Sharma: „ Hermanti lebt im Distrikt Jaunpur im Bundesstaat Uttar Pradesh. Im Jahr 2013 erzählte ein Bekannter aus dem Dorf ihrer 20 Jahren alten Tochter Sumana, dass eine Familie in der Stadt ein Kindermädchen suche. Sumana solle sich hübsch machen, er werde sie zu der Familie bringen. Sumana ging mit – und wurde von dem Mann und zwei Freunden in einem Feld außerhalb des Dorfes mehrfach vergewaltigt. Danach erstachen sie die junge Frau und schütteten ihr Säure ins Gesicht. Ihre Leiche wurde erst nach drei Tagen gefunden. Die Täter, die einer höheren Kaste angehören, versuchten, die Familie zum Stillhalten zu zwingen. Der Vater bestand auf einer Anzeige und wurde vergiftet. Hemanti sagt, sie werde lieber sterben, als auf ihr Recht zu verzichten. Alle drei Täter sind derzeit im Gefängnis.“
Smita Sharma: „Sonia, 14, und einer gleichaltrigen Freundin wurde von Lastwagenfahrern, die ihre Familie kannten, angeboten, sie ins nächste Städtchen mitzunehmen, damit die Mädchen dort auf den Markt gehen können. Nach Einbruch der Dunkelheit hielten die Männer an einer verlassenen Hütte an der Landstraße an. Sie vergewaltigten die Mädchen und ließen sie verletzt und blutend liegen. Die Mädchen schleppten sich in zerrissenen Kleidern zu Fuß nach Hause.“

Quelle: spiegel.de
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