Niehaus Knüwer and friends entdeckt für Sie Themen, Trends und Tipps rund um
Marken, Menschen und Märkte in einer vernetzten Welt.
Im Februar: Bring me sunshine, die neue Leere und ab auf den Affenfelsen
Was wir gerade lesen
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The Innovators

Alan Turing. Dieser Name sagte bis vor wenigen Wochen nur Informatik-Interessierten etwas – dann kam Benedict Cumberbatch. Der britische Schauspiel-Star bewegt in der bewegenden, großartigen Turing-Biographie „Imitation Game“ Kinobesucher und die Oscar-Jury: Er gilt als Top-Favorit in der Kategorie „Männliche Hauptrolle“. 
 
Turing war ein begnadeter britischer Mathematiker, der mit einer Dekodier-Maschine während des zweiten Weltkriegs die codierten Funksprüche der deutschen Armee entschlüsselte – und so maßgeblich den Kriegsausgang mit entschied.
Doch Alan Turing spielt auch eine wichtige Rolle in einem höchst empfehlenswerten Buch: The Innovators.

Walter Isaacson, Chef des Aspen Institus, begeisterte uns schon mit seiner Steve Jobs-Biographie. Nun beschreibt er die Geschichte des Computers und der Digitalisierung unserer Welt. Und die begann früher, als die meisten glauben. Isaacson beginnt mit Ada Lovelace, der Tochter von Lord Byron.
Die Mathematikerin entwarf 1843 als Erste die Idee einer Maschine, die nicht nur eine bestimmte Rechentätigkeit ausführen kann, sondern frei programmierbar ist und legte so den Grundstein für die Idee des Computers. 
Isaacson portraitiert eine ganze Reihe von Genies, die im deutschen Geschichtsunterricht keine Rolle spielen: John von Neumann, zum Beispiel, der ungarische Mathematiker, unter dessen Führung die Amerikaner John Presper Eckert und John William Mauchly den ersten Röhrencomputer entwickelten; den Analogrechner-Pionier Vannevar Bush; oder natürlich den deutschen Computer-Vordenker Konrad Zusa. Genauso aber die Innovatoren der neueren Zeit wie WWW-Erfinder Tim Berners-Lee oder Facebook-Gründer Mark Zuckerberg.
Dabei geht es Isaacson nicht um reine Biographien. Er will wissen, wie Innovationen entstehen: egal ob im englischen Salon des 19. Jahrhunderts, den Innovationslaboren von Großkonzernen oder dem Silicon Valley. Und wie er diese Puzzleteile zusammensetzt – das ist höchst lesenswert. 
Fast scheint es „The Innovators“ ist der Prolog für ein Projekt, das in diesen Tagen von zwei Österreichern gestartet wurde: Innovation Roadtrips. Anita Zielina, Ex-Chefredakteurin von Stern.de und ihr Mann, der Medienberater und Standard.at-Mitgründer Klaus Weinmaier, wollen um die Welt reisen und herausfinden, was Innovationen erzeugt und treibt. Ihre Erkenntnisse gibt es zum Nachlesen in ihrem Blog.

Im digitalen Tal

Christoph Keese, Wirtschaftswissenschaftler und Journalist bei Axel Springer, lebte ein halbes Jahr mit seiner Familie in Palo Alto, um dem Geheimnis der digitalen Revolution aus dem Silicon Valley auf die Spur zu kommen. Er traf Erfinder, Unternehmer, Wissenschaftler, Gründer, Kapitalgeber und Professoren und ging der Frage nach, warum die relevanten Innovationen jetzt aus Amerika und nicht mehr aus Europa kommen. Entstanden ist mit Silicon Valley ein wichtiges Buch für alle, die sich fragen was wir tun können, um in Deutschland nicht den Anschluss zu verpassen.
Dabei folgt man Christoph Keese fasziniert auf seinem Weg in das mächtige Tal mit seinem explosiven Gemisch aus Geist und Geld und lernt jede Menge über die digitale Kultur, die unser Leben, Denken und Fühlen in Zukunft mehr denn je bestimmen wird.

Things we love

Einmal in der Hand will man diesen Bildband gar nicht mehr weglegen. So schön ist die Welt von Kate Spade, in die wir hier eintauchen. Das Blättern ist ein einziges Schwelgen in Farben, Bildern und Inspiration. Vom Cocktailring, über Schleifen, die Farbe Pink oder Polka Dots zeigen die Designer von Kate Spade das, was sie lieben und was die Marke ausmacht. Wir freuen uns über 20 Kapitel voller Things we love, too.
Was uns zum Denken anregt
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Die neue Leere

Der Info-Overload betrifft uns alle: Informationen in den Städten nehmen Überhand, der Druck und das Überangebot in den Geschäften nerven uns, und auch digital werden wir mit Informationen überflutet. Dem tritt nun ein neuer, leise auffallender Trend entgegen: der Trend zum Weißraum, zum Minimalismus. Aus dem Gewimmel des konsum- und erlebnisorientierten Lebensstils stechen Arbeiten besonders hervor, die sich mit visueller Stille Gehör verschaffen.
 
Denn einfaches Design ist reduziert und trotzdem faszinierend. Der schon länger existierende Trend des „Flat Designs“ beschreibt die Kunst des Weglassens. Uns begegnen immer mehr Buchumschläge, Poster, Webseiten, die auf Schatten, Verläufe und alles Plastische verzichten und Platz für das Wichtige lassen.
 
Gestaltung braucht Luft zum Atmen, Elemente dürfen nicht aussehen, als wären sie nachträglich in die Lücken gequetscht worden. Ein lebendiger Umgang mit freien Flächen bringt oft erst so richtig Rhythmus und Spannung. Gerade durch „less is more“ wird Gestaltung zum Klassiker – siehe Braun, Chanel, Apple …
 
Zwei Beispiele, die die Page in ihrer aktuellen Ausgabe erwähnt, finden wir besonders treffend:
 
So zelebriert Apple z.B. schon lange großzügige, leere Flächen in seiner Kommunikation. Weißraum wird hier mit Luxus gleichgesetzt und avanciert zur Hauptsache, zum Gestaltungsmittel. Zum Launch von iOS7 trieb Apple es auf die Spitze und ließ riesige Banner plakatieren, die in erster Linie weiß waren – nur eine zierliche 7 erhob sich von der Fläche. Dieses Weglassen von Informationen wurde belohnt – die Banner erregten im Stadtraum die größte Aufmerksamkeit.
 
Gegen weihnachtliche Hektik und Opulenz rief das Kaufhaus Selfridges die No Noise Shopping Experience ins Leben. Durch Schaufensterinstallationen der Künstlerin Katie Paterson angekündigt, wurden im „Quiet Shop“ Produkte mit leeren Labels verkauft (z.B. Levi’s Jeans mit leerem Lederlabel und Heinz-Ketchup-Flaschen und Marmite-Würzpastegläser mit weißen Etiketten) und im „Silence Room“ fand man die absolute Ruhe (nachdem man Schuhe, Telefone, etc. vorher in Schließfächern abgelegt hatte). Dadurch wurden Shopping-müde Kunden per Debranding ins Kaufhaus gelockt um ihnen das Einkaufen wieder schmackhaft zu machen.
 
Aber auch im Alltagsleben schließen sich immer mehr Menschen dem Neo-Minimalismus an und huldigen dem „weniger ist mehr“ durch eine einfache, klare Lebensweise um sich von Konsumzwängen zu distanzieren und das persönliche Glück zu finden.
 
Also, packen wir es an und erfinden die Stärken des Weißraums neu – still und kraftvoll.
Ein Beispiel aus unserer Agentur zu diesem Thema lesen Sie unter Niehaus Knüwer inside/Neue Perspektiven.

Ab auf den Affenfelsen

Wie sieht das Büro der Zukunft aus? Nach einer Studie des niederländischen Design- und Architekturstudios von RAAAF ganz anders als heute. Statt Schreibtischen und Stühlen für jeden Mitarbeiter gibt es nur noch ein einziges Möbel.
 
Wir sitzen alle viel zu viel. Im Auto, in der Bahn, im Büro, vor dem Fernseher, im Restaurant … Ein großer grauer Kletterfelsen soll das Sitzen im Büro verändern. Er ist die Kompletteinrichtung des Büros, das die Studie „The End of Sitting“ entwirft. In diesem Felsen gehen die Flächen in unterschiedlichen Höhen und Winkeln ineinander über und bilden Stehhilfe, Sitzgelegenheit oder Ablagefläche. In diesem Felsen sollen eine experimentelle Landschaft und verschiedene Standpositionen erkundet werden. Wo wir unsere Computer, Telefone und Ablageflächen haben zeigt uns die Studie noch nicht – aber wer weiß, vielleicht haben wir in der Zukunft nur noch einen tragbaren Personal Assistant dem wir alle Arbeitsaufträge diktieren – bitte daran arbeiten, ihr Forscher und Entwickler. Danke.
Wo wir gerne hinsurfen
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Höre, Oh Internet!

1999 verfassten Doc Seals und David Weinberger ihr berühmtes Cluetrain-Manifest zum sinnvollen Umgang mit dem Internet. 16 Jahre später melden sie sich nun wieder zu Wort mit 121 New Clues, die das Verhältnis von Kunden und Unternehmen im digitalen Zeitalter beleuchten. Zum Beispiel beklagen sie die Macht von Google und facebook, die mittlerweile glauben, das Internet und all seine Daten gehören ihnen. Seals und Weinberger mahnen zum kritischen Umgang mit diesen big playern, denn das Internet gehört schließlich uns allen.

We love Vincent!

In diesem Jahr werden wir eine ganze Menge von Vincent van Gogh sehen, denn am 29. Juli jährt sich sein Todestag zum 125. Mal. Worauf wir uns schon jetzt freuen, ist eine Gemäldeanimation in Spielfilmlänge, die uns mit auf eine Reise  durch van Goghs Leben nimmt. In Loving Vincent sehen wir Menschen, die von ihm gemalt wurden und von ihm erzählen. Das Besondere aber ist, dass das 20 Millionen Dollar-Werk aus knapp 56.000 Aufnahmen bestehen wird, wobei jede für sich ein auf Leinwand gemaltes Bild ist. Im Stil van Goghs malen momentan 51 Maler, überwiegend Absolventen der Kunstakademie. Durch PAWS (Painting Animation Work Station), eine Technik, die traditionelle Malerei – Öl auf Leinwand – mit Animation verbindet, werden dann mehr als 100 van Gogh-Gemälde zum Leben erweckt. Welch eine Liebeserklärung!

Die Geschichte der Typografie in 2.400 Bildern

Einen Crash-Kurs der Geschichte der Typografie von den Anfängen bis in die Neuzeit zeigt dieser wunderbar animierte Kurzfilm. Der Designer Ben Barret-Forrest hat mehr als 290 Buchstaben ausgeschnitten und erklärt in 2.400 Bildern nicht nur die Unterschiede zwischen Old Style, Transitional und Modern, sondern demonstriert auch die Notwendigkeit von guter Typografie!

Momentum

Menschliche Bewegungen in Echtzeit bildlich übersetzen – hier ist es eindrucksvoll gelungen: In diesem interaktiven Framework werden die Bewegungen eines Menschen zu einem synästhetischen Erlebnis aus Musik, Klang und Visuals. In einem sich stets verändernden System aus einzelnen Modulen wird der Mensch und seine Umwelt zu einem fließenden Wesen. So entsteht eine virtuelle Realität, in der Bewegung zu Musik wird und die Materie sich aufzulösen scheint.

Ein Trip in die Arktis

Wollten Sie immer schon mal eine Forschungsreise in die Arktis machen? Polar Sea 360°, die Website eines Crossmedia-Projekts des TV-Senders arte, zeigt mit 360°-Videos die ökologischen und kulturellen Veränderungen, die durch die globale Erderwärmung in der Arktis entstanden sind. 
Das Besondere an den 30-minütigen Dokumentationen über die Nordwestpassage der Arktis ist, dass man seine Perspektive selbst einstellen und wechseln kann – sozusagen seine eigene 360°-Rundum-Ansicht erlebt. Noch besser ist das Ganze in der zugehörigen App  zu erleben, dort wechselt die Perspektive, je nachdem, wie man das Smartphone dreht.
Wo wir auftanken
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Mhhhhhhhuse chocholat!

In den Bergstraßen in Heppenheim haben wir diese zauberhafte Patisserie entdeckt. Versteckt in einem restaurierten Fachwerkhaus liegt das Muse chocolat. In einer ekletischen Mischung aus Landhausstil und Renaissance
genießen wir in einer kuscheligen Sofaecke einen wunderbaren Schokoladenoverkill – heiße Schokolade an Schokoladentorte – und fühlen uns wie im siebten Himmel. Leider waren wir danach so wohlig satt, dass wir weitere Tartes und Törtchen einfach nicht mehr essen konnten und für das tolle Frühstücksangebot war leider kein nächster Morgen geplant. Also: wir kommen wieder.

Food follows stones

Stadtplanung verändert auch immer die Gastronomieszene der Städte. Wo große Immobilienprojekte die Viertel verändern, siedeln sich auch schnell Supermärkte und Restaurants an. Zwei neue Küchen haben uns in Düsseldorf besonders gut gefallen:
Neben dem im Bau befindlichen Andreasquartier in der Altstadt öffnete Ende 2014 die Brasserie Stadthaus. Hier gibt es klassische französische Bistro-Küche auf hohem Niveau. Meeresfrüchte, Terrinen, Fischsuppe, Steak Tartare und nicht zu vergessen eine köstliche Crème Brûlée. Das alles verspeist man in einem schönen, hohen Raum unter der wohl schönsten Kassettendecke Düsseldorfs.
Im Le Flair, im gleichnamigen Viertel, kocht Jean Claude Bourgeuil-Schüler Dany Cerf ganz wunderbare französische Küche und bietet dazu köstliche Weine.

Burgermania

Gefühlt gibt es seit zwei Jahren keinen Monat in dem nicht ein neuer Edel-Burger-Laden eröffnet. Besonders schön und lecker ist das Bob & Mary im Düsseldorfer Hafen. Der Sweet Goat Burger mit zerlaufenem französischem Ziegenkäse, karamelisierten Birnen und roter Zwiebelkonfitüre sei hiermit wärmstens empfohlen. Dazu Süßkartoffel fries und ein Tannenzäpfle – Yummiiii.

Lust auf eine frische Brise?

Wie wäre es mit einer Mini-Kreuzfahrt nach Norwegen? Von Kiel aus startet die Color Line täglich hinaus aufs Meer. Hier erwarten Sie dann zwei Tage und Nächte an Bord, die durch eine Vielzahl an Unterhaltungsangeboten zu einem echten Erlebnis werden. Shoppingerlebnis pur bieten der Taxfree-Market und die 160 Meter lange Shopping-Promenade, außerdem begeistern glamouröse Shows im internationalen Showtheater, ein Casino, ein Nightclub sowie 12 verschiedene Bars & Restaurants. Wer abschalten möchte genießt ein wenig Wellness in der großzügigen Badelandschaft oder tobt sich am Golfsimulator aus. Wunderbar entspannend ist es aber auch, einfach nur einen Blick über die Reling zu werfen und über das weite Meer zu schauen.
 
Nach der ersten Übernachtung an Bord in Norwegen angekommen, sollte man es sich nicht entgehen lassen, mit dem Taxi in die Altstadt Oslos zu fahren, um den Flair der norwegischen Großstadt zu erleben – denn nach vier Stunden Aufenthalt geht es bereits wieder zurück durch die Fjorde auf das Meer, um am nächsten Morgen wieder ganz entspannt in Kiel anzulegen.
 
Unser Tipp: Unbedingt das Buffet (morgens und abends) gleich mitbuchen – traumhaft lecker in toller Atmosphäre!
Termine, die wir nicht verpassen
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Olééééé, wir fahr’n zur Offf nach Barcelona …

Vom 28. bis zum 30. Mai saugen wir uns mit Inspirationen voll – auf der Offf in Barcelona. Dieses Design-Festival der Extraklasse wird im futuristischen Disseny Hub veranstaltet, im Schatten des bunt schillernden Architekturwunders Torre Agbar – welch ein würdiger Rahmen für dieses Spektakel.
 
Hochkarätige Kreative aus aller Welt wie Erik Spiekermann, Stefan Sagmeister und Neville Brody präsentieren hier in spannenden Vorträgen sich und ihre Projekte. Das reicht von Grafikdesign über digitale Kunst, elektronische Musik und Bewegtbild zu visueller Kommunikation. Ein Hauptaspekt des Festivals ist es, dass sich hunderte von Künstlern aus der ganzen Welt zum kreativen Arbeiten und Experimentieren treffen und die neuesten Trends der digitalen Welt diskutieren. Es wird also skurril, kreativ, laut, leise, bunt und beeindruckend – es wird alles, nur bestimmt nicht langweilig.
 
Wir freuen uns auf drei Tage Inspiration, Sonne und kreative Spannung – natürlich ganz zu schweigen von den exzellenten Tapas.

CeBIT 2015

Vom 16.–20. März findet in Hannover wieder die CeBIT statt, die weltweit größte Messe zur Darstellung digitaler Lösungen aus der Informations- und Kommunikationstechnik. Das diesjährige Topthema d!conomy beschäftigt sich mit der allgegenwärtigen Digitalisierung, die das berufliche und gesellschaftliche Umfeld immer stärker vernetzen: Big Data, Cloud Computing, Mobile sowie Social und Security greifen immer mehr ineinander und wirken auf Wirtschaft und Gesellschaft ein. Nicht verpassen werden wir in Halle 6 die Innovationen unseres Kunden Secusmart, dem führenden Experten in der Entwicklung und Implementierung kompletter Abhörschutzlösungen in Wirtschaft und Politik.

Im schönen Schein

Vom 6. Februar bis zum 15. März verwandelt sich zum sechsten Mal der Grugapark in Essen, bei Einbruch der Dunkelheit, in ein großes Licht-Szenario. Fünf Wochen kann man bei Parkleuchten Lichtkunst pur betrachten und die ohnehin schon beeindruckende Landschaft eines der schönsten Stadtparks Deutschlands illuminiert erleben. Der Aufwand von Illuminator Wolfgang Flammersfeld ist riesig: Mehrere Kilometer Kabel werden verlegt und tausende Leuchten und Strahler montiert, um die zum Teil metergroßen Objekte in Szene zu setzen. Es lohnt sich bereits bei Dämmerung zu kommen, denn ausgeschaltet wird sonntags bis donnerstags um 21 Uhr und freitags und samstags um 22 Uhr.
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Verstärkung für unser Team gesucht

Sie sind Account Manager und lieben Ihren Job? Aber Sie würden gern auch für unsere tollen Kunden arbeiten? Dann freuen wir uns sehr auf Ihre Bewerbung. Hier geht’s zur Ausschreibung: The way out

Herzlichen Glückwunsch

Julia Thoenes ist im Januar zum Senior Art Director befördert worden. Sie entwickelt mit Leidenschaft und herausragender konzeptioneller Denkweise Konzepte, Kampagnen und Corporate Design, das uns und unsere Kunden begeistert. Herzlichen Glückwunsch, Julia, wir sind froh, dass Du in unserem Team bist.
 
Als eine der Besten ihres Jahrgangs hat Sarah Nowozin die Ausbildung zur Kauffrau für Marketingkommunikation abgeschlossen. Wir gratulieren von Herzen und freuen uns, dass Sarah noch eine Weile in unserem Team bleibt – bis sie sich in die USA aufmacht, um neue Perspektiven zu entdecken.

Sie ist wieder da – bald

Wir freuen uns schon wie Bolle auf den 10. März. Dann ist Tanja Schön wieder da. Ben und Nick gehen in den Kindergarten und Tanja kommt nach Ihrer Elternzeit als Account Manager zurück. Alle Kunden, die sie kennen, wissen warum wir darüber so glücklich sind und freuen sich ganz sicher mit.

Neue Perspektiven

Unter dem Slogan „Neue Perspektiven“ startet unser Kunde Messe Essen mit einem Markenrelaunch in das neue Jahr. Das neue Logo im Flat Design sowie der gesamte Auftritt entspricht dem aktuellen Trend zu mehr Weißräumen in der Kommunikation. Die Hintergründe dieses Trends beschrieben wir ausführlich unter „Was uns zum Denken anregt – Die neue Leere.“ Der Relaunch ist die zweite Weiterentwicklung des Corporate Designs, das wir 1997 entwickelt haben. Ausgangsimpuls war das Ausbauprojekt.

Erfolge ernten

Die IPM Essen ist die Weltleitmesse des Gartenbaus. Hier treffen sich die Marktteilnehmer der grünen Branche aus der ganzen Welt. Nur auf der IPM Essen finden Aussteller und Besucher die gesamte Wertschöpfungskette aus einer Hand. Von der Pflanzenproduktion, über Gartenbautechnik, die neuesten Floristiktrends bis zur Ausstattung am Point of Sale. Diesen USP haben wir im Erscheinungsbild, in einem Keyvisual bildlich übersetzt. Der neue Slogan der Messe: „Ideen säen, Erfolge ernten“ formuliert das Leistungsversprechen der Weltleitmesse des Gartenbaus. Für die Messe haben wir eine Kampagne entwickelt, die international geschaltet wurde. Erfolg konnte auch die Messe Essen ernten. Die 33. IPM Essen endete am 30.01. als erfolgreichste Veranstaltung in der 33-jährigen Geschichte. Noch nie haben so viele Aussteller ihre Neuheiten vorgestellt und noch nie kamen so viele Besucher von Außerhalb Deutschlands.

Bring me sunshine

Für die Goldschmiede Schubart haben wir in einem mehrstufigen Prozess eine neue Positionierung und eine passende Kommunikationsstrategie entwickelt. „Wenn eine Frau ein neues Stück von SCHUBART in Besitz nimmt, kreuzen sich zwei Wege: Der Weg des Schmuckstücks und der Weg der Trägerin. Sie treten eine gemeinsame Reise in die nächste Gegenwart an“. Die Kampagne, die unter anderem in der Vogue und AD sowie auf Premium Citylights geschaltet wurde und die neue Website brachten direkten Verkaufserfolg. So haben sich zum Beispiel verschiedene Leserinnen der Vogue gemeldet, die unbedingt den in der Anzeige gezeigten Ring erwerben wollten. Und ja, wir wollen ihn auch.
Was bewegt
Denisa Richters?
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Abschied von Mutter und Vater

Sprache ist mächtig. Deshalb ist es auch richtig, Wörter, Sätze und Ausdrücke immer wieder zu hinterfragen, politische Korrektheit, das Vermeiden von Diskriminierung sollten selbstverständlich sein. Doch es muss Grenzen geben. Dass eine Frau ihren Abschluss als Bankkaufmann macht, ist erst wenige Jahrzehnte her und heute kaum vorstellbar. Ebenso das Ringen um die richtige Bezeichnung der politischen Vertreterinnen im Stadtrat: Ratsherrinnen oder Ratsfrauen? Letzteres setzte sich durch – auch bei den Ratsherren. Mit einem amüsanten Nachspiel im vergangenen Sommer, als zwischen dem rein männlichen Heimatverein namens Düsseldorfer Jonges und der Chefin der Liberalen genau darüber ein Streit entbrannte. Die FDP-Frau, vom Herrenverein als Ratsherrin angeschrieben, entgegnete messerscharf, Leder, Latex und Peitsche gehörten nicht zu ihrem Repertoire. Doch meist geht es bei solchen Debatten um das richtige Wort, nicht mehr um Gleichberechtigung von Mann und Frau, sondern um Diversity-Management, das Spiegeln der menschlichen Vielfalt in der Sprache. Und das treibt bisweilen skurrile Blüten.
Dabei reden wir nicht vom großen I, das männlichen Bezeichnungen gerne ein „Innen“ hintanstellt. Auch nicht vom weit verbreiteten, ermüdenden Wiederholen beider Geschlechtsbezeichnungen – Schülerinnen und Schüler, Bürgerinnen und Bürger, Zuschauerinnen und Zuschauer. Gähn. Als ob es bei der Gleichstellung nicht andere Probleme gäbe! Dass das Wort „Heulsuse“ nicht mehr verwendet werden soll, weil es weiblich und deshalb als Schimpfwort die Diskriminierung bereits in sich trägt – nun ja.
Neu war uns aber die zutiefst diskriminierende Wirkung der harmlos scheinenden Wörter Mutter und Vater. Bis zur jüngsten Sitzung des Gleichstellungsausschusses im Düsseldorfer Rathaus. Dort trug nämlich das Forum „Schwulen-, Lesben- und Transgruppen“ vor, die Stadt möge doch bitte künftig in Formularen, Verwaltungsvorlagen und Broschüren nur noch von „Elternteil 1“ und „Elternteil 2“ sprechen. Andernfalls könnten sich rein männliche oder weibliche Elternpaare benachteiligt fühlen. Wow, dachten wir, und hörten schon Kleinkinder in der Kita heulend nach ihrem „Elternteil 1“ verlangen. Warum eigentlich 1 und 2? Ist nicht schon das allein eine Rangfolge und deshalb ungerecht? Was ist mit Patchworkfamilien? Gibt es dann Original-Elternteile und Reloaded-Elternteile? Und überhaupt. Teil, ist das nicht maskulin und damit höchst diskriminierend? Mama! Papa! Entschuldigung, Elternteil 1 und 2, Hilfe!!! Doch der Duden ist schon viel weiter. Dort steht, es könne „der Teil“ ebenso heißen wie „das Teil“. Aber ganz ehrlich: Als „die Teil“ dieser Gesellschaft fühlen wir uns da doch etwas zurückgesetzt.
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