Niehaus Knüwer and friends entdeckt für Sie Themen, Trends und Tipps rund um
Marken, Menschen und Märkte in einer vernetzten Welt.
Im September: hitchBOT, Wasabi Cooler und die Zukunft des Geldes
Was wir gerade lesen
nach obenNach oben

Print lebt

Die Septemberausgabe der deutschen VOGUE ist die umsatzstärkste Ausgabe aller Zeiten: 230 Anzeigenseiten bei insgesamt 402 Seiten. Also kein dünnes Heftchen, das wir gemütlich auf dem Sofa lesen können, da muss schon ein Tisch her.
 
Der redaktionelle Teil startet auf Seite 124, davor eine einzige Anzeigenstrecke. Print lebt, aber es gibt auch multimediale Vernetzung als schlaue Ergänzung: Zum ersten Mal zeigt VOGUE auch die Geschichte hinter den Geschichten als „Augmented Reality“. Mithilfe einer kostenlosen App können entsprechende Icons auf den Seiten gescannt werden – dann öffnen sich automatisch Videos zu den Reportagen.
Christiane Arp, Chefredakteurin, im Editorial: „Die neue Technik gibt uns die Möglichkeit, noch mehr VOGUE zu machen und die Grenzen zwischen analoger und digitaler Welt zu sprengen.“
Herzlichen Glückwunsch Condé Nast Verlag zu diesem Erfolg.

Der Circle

Leidenschaft, Partizipation, Transparenz… Das sind die Maxime des Kommunikationsunternehmen Der Circle, der die Geschäftsfelder von Google, Apple, Facebook und Twitter geschluckt hat. Mit „TrueYou“ hat der Circle alle Profile, Kreditkartendaten und Adressinformationen der Nutzer zu einem digitalen Ich zusammengeführt und die Firma so zum weltweiten Monopolisten sämtlicher Netzaktivitäten gemacht. Die junge Mae Holland wähnt sich am Ziel ihrer Träume, als sie einen begehrten Job ergattert, im angesagtesten Unternehmen der Welt, das scheinbar altruistisch „mit Hilfe von Social Media eine sicherere und vernünftigere Welt“ erschaffen möchte. 

Mitarbeiter werden dort zu begeisterten Anhängern, die gerne ihre Freizeit auf dem Campus verbringen, versüßt durch abendliche Konzerte angesagter Popstars, freie Übernachtungsmöglichkeiten, Sterne-Küche, Sportangebote und perfekter Gesundheitsversorgung. Dafür müssen sie neben ihrer Arbeit all diese Erlebnisse mit der Community teilen. Ständige Kommunikation ist Pflicht. Der „PartiRank“, der die Social Media Aktivität zeigt, wird zum Gradmesser für alle.
Auch Mae stürzt sich voller Elan in ihre Arbeit und nach anfänglichen Fehlern ihrerseits (wie kann sie Kanu fahren gehen und von diesem Erlebnis keine Fotos und Videos posten…), wird sie mehr und mehr zur Vorzeigemitarbeiterin, macht ihr Leben völlig transparent und entwickelt immer radikalere Ideen, um der Vollendung des Circles nah zu kommen. Jeder Ort der Welt wird mit kleinen Kameras bestückt, die ihre Aufnahmen permanent ins Internet übertragen und von der Community kontrolliert werden. Es werden immer mehr Informationen mit „TrueYou“ verknüpft: Gesichtserkennung ordnet Fotos automatisch Personen zu, Eltern können ihre Kinder über eingepflanzte Chips ständig tracken. Schließlich werden Geheimnisse zu Lügen und totale Kontrolle soll die Menschen erleichtern, denn „In einer Welt, in der schlechte Entscheidungen keine Option sind, haben wir keine andere Wahl, als gut zu sein.“
 
Viel wurde schon geschrieben über Dave Eggers neuen Roman, die FAS widmete ihm jüngst ein ganzes Feuilleton, Blogs und Zeitungen überschlagen sich mit Beiträgen über das Buch. Die Kritiken sind unterschiedlich, oft wird angemerkt, es wäre nicht konfrontativ genug. Aber zeigt nicht das gerade unsere Zeit? Da wo bei „1984“ der Feind noch böse ist, ist er hier nett und schleicht sich langsam ins Leben. Und wir sind nicht mehr weit davon entfernt: Es ist doch jetzt schon praktisch seine Laufaktivitäten zu tracken und sich von Google auf einen Stau aufmerksam machen zu lassen, weil Google im digitalen Kalender den anstehenden Termin gesehen und die Route dorthin schon mal berechnet hat. 
Das Buch stimmt nachdenklich, die Schauerversion der digitalen Zukunft ist gerade deswegen so beängstigend, weil sie von unserer Gegenwart gar nicht so weit entfernt ist und wir immer noch glauben, es könne uns schon nichts passieren, weil wir ja „nichts zu verbergen haben“. Eggers fordert unlängst neue Erklärung der Menschenrechte für die digitale Zeit. Jeder müsse das Recht haben, sein digitales Profil zu kontrollieren. Eine gute Idee!
Was uns zum Denken anregt
nach obenNach oben

Die Zukunft des Geldes?

Die virtuelle Währung Bitcoin scheint nur etwas für sehr, sehr vernarrte IT-Menschen zu sein – oder für Betrüger. Tatsächlich aber findet sie weltweit bereits Verwendung, zum Beispiel beim US-Onlinehändler Overstock, der in diesem Jahr Waren im Wert von einer Milliarde Dollar über Bitcoins verkaufen wird. 
 
Die Währung hat ja auch Charme: Sie ist fälschungssicher, schützt die Nutzerdaten und ist gefeit vor Inflation. Denn Bitcoins sind individuelle Codes, die in einem aufwendigen Verfahren errechnet werden. Dabei kann jeder mit Geld drucken. Nur: Je mehr Bitcoins es gibt, desto aufwändiger der Rechenvorgang – somit entstehen immer weniger Bitcoins und das verhindert Inflation.
 
Der heimische PC reicht schon lang nicht mehr, um Bitcoins zu erzeugen. Stattdessen sind vor allem in Asien Bitcoin-Minen entstanden, in denen ganze Serverschränke nichts anderes tun, als neue Bitcoins zu produzieren. Einen Einblick in diese Minen bietet das Blog The Coins Man.
Exklusiv zeigt es Bilder aus einer chinesischen Mine und sie lassen einen staunen: So groß ist die Anlage, dass die im Monat Stromkosten von 60.000 US-Dollar erzeugt, obwohl hier nur drei Personen arbeiten. Wir sehen einen Einblick in die Zukunft des Geldes.

Normcore vs. Glamcore

Die Fashionindustrie hat einen neuen Modebegriff und damit auch Trend ausgemacht: Normcore. Dieser Stilrichtung schließen sich offenbar immer mehr Menschen an, die das Wettrüsten der Fashionbranche nicht mehr mitmachen wollen und sich den vorgegebenen Dresscodes nicht weiter unterwerfen möchten.
 
Die ständige Suche nach dem Neuen, Besonderen, Auffälligen setzt viele Menschen unter Druck und das Überangebot in den Geschäften nervt. Darum entscheiden sich „Trendsetter“ ab jetzt für einen stilbefreiten Look. Normal, durchschnittlich und markenbefreit. Designer versuchen nun auch das Wettrüsten mit immer schnelleren Kollektionszyklen ihrer Branche zu stoppen. „Now is not the time for crazy”, sagte Miuccia Prada im Juni. Dieser Meinung schließen sich immer mehr Labels an und setzen zunehmend auf Qualität statt Massenware und sich ständig drehende Kollektionen.
Aber ist das nicht auch gähnend langweilig? Hardcore normal wollen wir nicht sein, aber jede Saison die Klamotten wechseln und angestrengt originell sein auch nicht. Glamcore, also hardcore glamourös, ist der Gegentrend zum Trend. Sie haben also ab jetzt die Wahl. 
Christiane Korte, Redakteurin auf Stylebook, sagt wie’s geht. Normcore: „Fleecepullover und Karottenjeans vom Kaufhauswühltisch und Sneaker Marke No-Name statt Designerstücke und Avantgarde.“ Glamcore: „Einfach das Abendkleid tagsüber tragen. Wer nicht ganz so mutig ist: Glamour-Heels, üppiger Schmuck oder eine elegante Clutch sind ein guter Anfang. (…) Setzen Sie glamouröse Teile reduziert ein, z. B. Paillettenrock zum grauen Sweater, Jeans zum Couture-Pulli usw.“
Aktuelle Umfrage bei Niehaus Knüwer and friends: 5:6 zugunsten Glamcore!
Wo wir gerne hinsurfen
nach obenNach oben

Ausgesetzt, mitgenommen, angekommen!

Schneller als geplant ging die Reise von hitchBOT, dem trampenden Roboter, durch Kanada zu Ende – begleitet von mehreren tausend Facebook-Fans und Twitter-Followern.
 
HitchBOT ist eine sympathische „eiserne Frau“, wie er vom Stamm der kanadischen Ureinwohner „Wikwemikong“ getauft wurde. Viele freundliche Menschen hat er getroffen. Menschen, die ihn an ihrem Leben teilgehabt haben lassen und ihn seinem Ziel Stück für Stück näher gebracht haben. Und so lautet am Ende die Antwort auf die Frage „Können Roboter den Menschen vertrauen?“: Ja, und ob!
Wer dieses Kunstprojekt verpasst hat, kann sich nachträglich auf Facebook einen Eindruck der ereignisreichen Reise verschaffen. Chapeau, kleiner Roboter. Du hast Dich gut durch den Menschendschungel geschlagen!

Der Rassist in uns

Wie entsteht Rassismus? Wie entstehen Vorurteile? 40 Teilnehmer werden zu einem Workshop eingeladen, landen aber stattdessen in einem sozialen Experiment und werden gezielt diskriminiert und erniedrigt. Dieser Bericht macht deutlich, wie schnell Täter zu Opfern werden können. Workshop-Leiter und Anti-Rassismus-Trainer Jürgen Schlicher zeigt den Teilnehmern wie sich Fremdenfeindlichkeit anfühlt.

Für experimentierfreudige Gourmets

Du bist was Du isst! In Deutschland hält der Trend an, sich gut zu ernähren. Das Hamburger Startup Foodist reagierte auf diesen Trend und liefert Überraschungspackete mit einer feinen Auswahl an Delikatessen aus ganz Europa bis an die Haustür. Jeden Monat überrascht die Box aufs Neue mit verschiedenen Lebensmitteln bzw. Genussartikeln wie Saucen, Getränken, Süßigkeiten und Knabbereien und bringt so eine Menge Abwechslung in den Speiseplan.
 
Foodist ist der führende Anbieter für Aboboxen im Delikatessenmarkt. Kernstück ist die Foodist Box im Abonnement: Immer zum 15. des Monats werden 6–8 internationale Delikatessen versendet. Das Ganze kostet 24 Euro (inkl. Versand), der Warenwert der monatlichen Foodist Boxen übersteigt dabei immer mindestens 30 Euro. Der Fokus liegt jedoch nicht auf der Preisersparnis, sondern auf der Überraschung und dem Entdecken von hochwertigen Lebensmitteln aus kleinen Manufakturen.
Jeder Foodist Box liegt ein Magazin bei, das die Besonderheiten der Produkte und die Hintergrundgeschichten der ausgewählten Produzenten erzählt. Lieblingsprodukte können im Delikatessen-Shop auf foodist.de nachbestellt werden. Praktisch dabei: das Abo kann monatlich gekündigt werden.
 
Außerdem kann man die Foodist Box zu Anlässen wie Geburtstagen und Hochzeiten verschenken oder saisonal wechselnde Themenboxen bestellen. So gibt es eine Ladies’ sowie eine Gentlemen’s Box, Griller- und Picknick-Boxen (auch alkoholfrei) oder die Vegan Box. Die Kosten dafür liegen zwischen 24 und 50 Euro.
 
Themenboxen eignen sich auch als hochwertiges Geschenk für Kunden, Dienstleister oder Mitarbeiter. Auf Kundenwunsch werden sogar individuelle B2B-Boxen zusammengestellt, die perfekt auf den Zweck des Geschenks abgestimmt sind.
 
Zum Unternehmen:
Alexander Djordjevic, Ole Schaumberg und Andreas Brandt gründeten Foodist im Oktober 2012 in Hamburg als UG, die gerade in eine GmbH umgewandelt wird. Zunächst über privates Eigenkapital finanziert, brachte Crowdfunding dem Start-up satte 175.000 Euro ein. Derzeit läuft eine zweite Finanzierungsrunde auf Companisto um die Internationalisierung des Geschäftsmodells nach Dänemark und Österreich voranzubringen – wer möchte, kann also Anteile an dem jungen Startup erwerben.
 
Wo wir auftanken
nach obenNach oben

TouchTable

In London hat uns das inamo begeistert. Hier gibt es asiatisch orientalische Fusionsküche in einer ganz neuen Dimension. Nach der Begrüßung durch die super freundliche Empfangsdame, übernimmt die vornehme Technik die Gastbetreuung. Unser Tisch strahlt uns in kunterbunten Farben an und erst im zweiten Moment sehen wir das Besteck, den weißen, leeren Teller und eine ungewöhnliche kreisförmige kleine Fläche. Nach einem kurzen Tipp unserer Tischnachbarn, erkennen wir, dass der Kreis ein Touchpad ist, mit dessen Hilfe wir uns durch die Speisenkarte navigieren und unsere Auswahl bestellen können.
Schon wuseln wir uns fleißig durch die Gerichte und erleben die nächste Überraschung. Das ausgewählte Gericht wird auf den Teller projiziert, wodurch wir einen ersten bildhaften Eindruck erhalten. Die Menüführung umfasst neben der Speisenkarte weitere Kategorien. Unter Extras gibt es eine Auswahl an visuellen Spielen – die zu einer Runde „Schiffe versenken“ führte. Über die Funktion einer Live-Cam, die ebenfalls auf den Tisch projiziert wird, können wir in die Küche schauen und beobachten, wie die Köche unser Essen zubereiten. Außerdem gibt es die Möglichkeit die Tischoberfläche in unterschiedlichen Farben leuchten zu lassen.
Da das Inamo mit einer großartigen Bar ausgestattet ist, finden wir in der Kategorie Getränke nicht nur alkoholische und non alkoholische Getränke, sondern auch eine Vielzahl an exotischen Cocktails. Der „Wasabi Cooler“ ist wirklich sehr zu empfehlen. Hicks.

Cavos – der Partygrieche

Feiern wie die Griechen beim Griechen. Das kann man im Cavos mitten in München. Zum Essen sitzt man an eng gestellten, weiß lackierten Holztischen. Die ganze Taverne ist in warmes Kerzenlicht getaucht. Durch die Enge fühlen sich alle gleich zusammengehörig, wie bei Freunden. Das Essen ist köstlich, griechisch, aber modern interpretiert. Eigentlich könnte der Abend so gemütlich ausklingen. Punkt 22.30 Uhr dann – plötzlich – werden die Tische abgeräumt und die Kellner verteilen stapelweise Servietten an alle Gäste und Mitarbeiter, das Licht wird gedimmt, die Musik wird laut und die griechische Taverne verwandelt sich innerhalb von Sekunden in einen Nachtclub. Alle Gäste tanzen auf Tischen und Stühlen, werfen mit Servietten um sich und der Ouzo fließt bis in die späten Morgenstunden. Jamas, was für ein Vergnügen!
 

So cool

Für Ihren nächsten Münchenbesuch empfehlen wir den Verrückten Eismacher in der Amalienstraße. Hier ist der Name Programm. Neben den „normalen“ Eissorten, wie gebrannte Mandel, Kinder Bueno oder Apfelmus-Pfannkuchen gibt es alles, was im Brauhaus normalerweise ungefroren auf dem Teller oder in der Maß landet: Weißwurst, Spargel, Käsespätzle mit Röstzwiebeln, Sauerkraut oder Weißbier. Dies sind nur ein paar Beispiele seiner Eisspeisekarte. Sein Handwerk hat Matthias Münz bei einem italienischen Eismeister gelernt. Und weil er auch dort, wie heute noch immer, mit Zylinder behütet auftauchte, war er der verrückte Spaßvogel. Keinen Spaß versteht er, wenn es um die Qualität seines Eises geht. Ausschließlich frische und natürliche Zutaten kommen in die kühle Köstlichkeit. Seine Kunden begeistern sich auch über witzige Aktionen wie den „kostenlosen Schwangerschaftstest“. Der geht so: Die Dame probiert das Essiggurke-Nutella-Eis und wenn es schmeckt – ja genau. Die Trefferquote ist allerdings nicht bekannt. Wir, garantiert unschwanger, haben traditionell gewählt: Schwarzbär (superintensives Johannisbeereis) und Limette (das beste, sauerste Eis schlechthin). Sensationell!!!!

Wo Birdies ins Nest fallen

Nach einem mehr oder weniger nervenaufregenden Golfspiel bleiben wir oft noch zum Ausklang am 19. Loch, d.h. auf der Terrasse eines schönen Golfrestaurants oder -hotels. Von flüssigen und festen Leckereien erfrischt, lassen wir den Blick über die Anlage schweifen, die Vögel zwitschern und wir genießen die herrliche Ruhe. Um diesen Flair nicht nur für eine Stunde, sondern für eine Woche zu haben, sind wir direkt da geblieben und stellen Ihnen hier zwei sehr schöne, familiäre Hotels für Urlaub auf dem Grün vor.
 
Zum einen das Petit Hotel ses Cases de Pula auf Mallorca. Das ehemalige Herrenhaus von 1581 befindet sich außerhalb von Son Servera direkt am inzwischen sehr gepflegten und anspruchsvollen Golfplatz „Pula Golf“. Das Greenfee ist übrigens im Preis inbegriffen. Die zehn Zimmer und Suiten sind alle unterschiedlich geschnitten und sehr gemütlich und individuell eingerichtet. Da, der gemeine Golfer etwas verrückt ist und solange wie möglich den Schläger schwingt, war der Pool im ruhigen Teil des großen Gartens verwaist und eine Oase der Stille, bis auf den weit entfernten Klang der Abschläge und der vereinzelten Flüche.


Nach den guten Erfahrungen in diesem alten Gemäuer hat es uns in ein anderes an der Ostsee gezogen. Schon im Jahre 1280 wurde das Gut Beusloe (bitte nicht von der Website abschrecken lassen, in natura ist es viiiieeeeel schöner) urkundlich erwähnt. Da es auch auf einem Gut viel angenehmer ist, zu golfen, statt zu ackern, kam irgendwann der Golfplatz Brodauer Mühle dazu (Hotelgäste zahlen die Hälfte des Greenfees). Die herzlichen Gutsherrschaften vermieten sechs gemütliche Appartments in verschiedenen Größen. Die Woche dort war Entspannung und Entschleunigung pur. Morgens weckten uns das Rauschen der uralten Kastanien und die zankenden Spatzen, dann hingen schon die frischen Brötchen in Stoffsäckchen an der Tür. Ob man den Tag auf dem Golfplatz verbringt, eine Radtour zum Strand auf den zum Haus gehörenden Fahrrädern macht oder im großen Garten liegt, alles hat seinen ganz eigenen Rhythmus.
 
Mallorca oder Ostsee, Hauptsache schönes Spiel.
Termine, die wir nicht verpassen
nach obenNach oben

MCD 6.0

Der Marketing Club Düsseldorf feiert in diesem Jahr sein 60stes Jubiläum. MCD 6.0 steht dabei für digitale Quantensprünge im Marketing. Am 12. September findet eine Gala mit der Verleihung des 1. Marketing Award Düsseldorf in den Rheinterrassen statt. Wenige Restkarten können hier bestellt werden.
 

Celebration of the City

Am 17. Oktober startet die 1. Kö-Bogen Lifestyle Night mit vielen Aktionen im und rund um den Kö-Bogen. Dazu können wir shoppen bis zum Umfallen. Bis 24 Uhr haben die Geschäfte geöffnet.

Thomas Ruff. Lichten

Nach ihrem Erfolg im Genter S.M.A.K zeigt die Kunsthalle Düsseldorf ab 20. September anhand von fünf Serien, wie Ruff, einer der führenden Vertreter der Düsseldorfer Fotoschule, in verschiedenen Werkphasen dem Licht und der Magie des Lichts auf der Spur geblieben ist - ob echt, ob simuliert, ob natürlich oder virtuell. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht der grundlegende Wandel, der die Fotografie in den vergangenen 30 Jahren geprägt hat: das allmähliche Verschwinden des Lichts während der Wende von der analogen zur digitalen Fotografie. Die Ausstellung zeigt unter anderem seine erste Fotoreihe „Interieurs“ (1979-83), seine nachfolgenden Werke „Sterne“ (1989-1992) und „Nächte“ (1992-96) sowie seine aktuelle Serie „Photogramme“ (seit 2012).
Niehaus Knüwer inside
nach obenNach oben

Der Gattungsbegriff für Sicherheitstechnologie

Secusmart-Produkte stehen für Sicherheit, und zwar für (abhör)sichere Kommunikation. Seit Juni diesen Jahres läuft die von uns entwickelte Secusmart-Anzeigenkampagne „Schutzschild“, mit der das Ziel, Secusmart zum Gattungsbegriff für Sicherheitstechnologie zu etablieren, verfolgt wird.

In Love with Kö-Bogen

Im Frühjahr haben wir uns mit der Umpositionierung des Kö-Bogens beschäftigt. Unsere Markenanalyse hat gezeigt, dass die Architektur-Lifestyle-Ikone, die erfolgreich vermarktet wurde, inzwischen viel mehr ist: Der Kö-Bogen ist einzigartig in und für Düsseldorf. Neben der Architektur stehen seine exponierte Lage an der Spitze der Königsallee, die hohe Aufenthaltsqualität – nirgends sitzt man schöner als am Wasserspiegel mit Blick auf den Hofgarten oder die Libeskind-Architektur – und der vielseitige Angebotsmix für seine herausragende Attraktivität. Urbaner als am Kö-Bogen geht es nicht. Er ist das pulsierende Herz der City. Treffpunkt für Jung und Alt und ganz unterschiedliche Personengruppen.
Der Kö-Bogen ist für alle offen (alle Geschäfte und Restaurants haben Fensterfronten nach Außen), hochwertig, aber nicht abgehoben. Und er ist vielseitig. Der Kö-Bogen steht für Lifestyle, Architektur, Shopping, Genuss, Events und Business. Diese Markenwerte haben wir in das Corporate Design übersetzt. Das Logo ist in verschiedenen Farben einsetzbar, die für die unterschiedlichen Themen stehen. Eingebettet in die stilisierte Silhouette Düsseldorfs ist er als Herz der Stadt sichtbar.
 
Ab sofort Online ist auch die neue Internetseite:
Wir haben sie als Lifestyle-Online-Magazin konzipiert, das neben Information viel Emotion beinhaltet, einen gefühlsmäßigen Mehrwert schafft und Begehrlichkeiten weckt. Aktuelle Themen stehen neben denen des Kö-Bogens. So werden nicht nur Visitors auf die Kö-Bogen Website kommen, die in einer Suchmaschine „Kö-Bogen“ eingeben, sondern auch diejenigen, die Mode- oder Lifestylethemen suchen. Herzlich willkommen!
 

Goodbye und hello

So schnell vergeht die Zeit. Stefan Mesenboock hat unser Team, nachdem er seine Ausbildung zum Kaufmann für Marketingkommunikation bei uns als einer der Besten seines Jahrgangs mit der Note 1,1 abgeschlossen hat, fast zwei Jahre als Junior Account Manager bereichert. Im Oktober zieht es ihn an die Uni, wo er ein BWL-Studium aufnehmen wird, das er mit Sicherheit sehr gut abschließen wird. Danach sehen wir ihn sicher bald wieder. Erste Angebote gibt es schon. Wir wünschen Dir viel Erfolg, Stefan!
Sie ist wieder da! Schon während ihres Praxissemesters hat Kim Klein ein halbes Jahr bei uns gearbeitet. Nach ihrem Abschluss als Diplom Grafikdesignerin war sie vier Jahre lang erfolgreich bei den Argonauten für Kunden wie die Deutsche Bahn im Einsatz. Jetzt bereichert Kim unsere Kreation als Art Director.
 
Vanessa Risse unterstützt uns als Junior Account Manager. Nach ihrem International Leisure Management Studium an der NHTV University of Applied Sciences Breda in den Niederlanden hat sie in verschiedenen Agenturen Erfahrungen gesammelt, zuletzt im Account Management bei Butter.
 
Yasmine Weber haben wir beim Azubi-Speeddating der IHK in Düsseldorf entdeckt. Im August startete sie bei uns ihre Ausbildung zur Kauffrau für Marketingkommunikation und begeistert uns mit ihrem Engagement und ihren Ideen. Die Tipps „Cavos“ und „Inamo“, die Sie in der Rubrik „Wo wir Ausspannen“ finden, hat Yasmine entdeckt.
Was bewegt Willi Keinhorst?
nach obenNach oben
Bertolt Brechts Geschichten von Herrn Keuner mag ich sehr. Das sind kleine Prosastücke, in denen durchaus die großen Fragen des Lebens durchdacht werden. Vor allem diese hier war mir immer eine Lebenshilfe: „Ein Mann, der Herrn K. lange nicht gesehen hatte, begrüßte ihn mit den Worten: ,Sie haben sich gar nicht verändert.’ ,Oh!’ sagte Herr K. und erbleichte.“

Das ist eine Geschichte, wie geschaffen für einen Medienmenschen.
Wir erleben gerade eine der größten Umwälzungen in unserer Branche, und man muss leider feststellen, dass viele Vertreter unseres Berufsstandes eher nicht wie Herr K. reagierten, sondern Veränderungen jahrelang eher skeptisch gegenüberstanden. Unsere Blätter werden nicht mehr gekauft, die Anzeigenumsätze sinken? Das muss die Schuld der Konsumenten oder des Internets sein. 

Eine jüngst erschienene Studie von Andreas Vogel im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung hat allerdings belegt, dass es nicht unbedingt die Attraktivität digitaler Medien ist, die den Niedergang besonders der Tagespresse ausgelöst hat. Vielmehr sind Veränderungen in unserer Gesellschaft verantwortlich und gleichzeitig das zögerliche Verhalten vieler Medienhäuser, auf Veränderungen adäquat zu reagieren. 

Dabei geht es nicht immer nur um Technik, sondern ganz einfach um die Antwort auf die Frage des Konsumenten, die der Medienwissenschaftler Klaus Schönbach formuliert hat: „Was können welche Medien für mich in welcher Situation tun?“

Also: Es geht darum, neue Wege zu gehen, Veränderungen nicht als Belastung, sondern als Chance zu sehen. Mich bewegt derzeit neben der Arbeit an der Printausgabe der „Welt am Sonntag“ NRW und dem Online-Angebot der „Welt“ NRW vor allem die Neupositionierung unseres Lifestyle-Magazins im Lande. Das hieß bis vor kurzem „FeineWELT“, im November wird nun die erste Ausgabe von „NRWselect“ erscheinen.
Wir reagieren auf Veränderungen im Markt und in der Leserschaft. Wir ändern deshalb nicht nur den Titel, sondern packen auch Neues hinein. Wir haben dazu neue Partner gewonnen. Die Agentur „Niehaus Knüwer and friends“ gestaltet das Magazin, die Agentur „Textschwester“ betreut die Redaktion. Gemeinsam werden wir  das Medium „Regionales Lifestyle-Magazin“ neu definieren. Darauf sind wir gespannt, darauf freuen wir uns. Wie aufregend Veränderung doch sein kann.
© 2014 Niehaus Knüwer and friends GmbH Werbeagentur

www.niehausknuewer.de


Das Verwenden von Ausschnitten, Bildern oder Texten ist ohne ausdrückliche Genehmigung der Niehaus Knüwer and friends GmbH verboten. Alle hier verwendeten Marken und Produktnamen sind Warenzeichen oder eingetragene Warenzeichen der jeweiligen Inhaber. Irrtümer sind vorbehalten. Niehaus Knüwer and friends übernimmt keine Gewähr. Niehaus Knüwer and friends übernimmt keinerlei Haftung für Folgeschäden, die durch die Nutzung dieses Newsletters entstehen. Es gelten die Bestimmungen und rechtlichen Hinweise in unserem Impressum.

Die aktuelle Gesetzeslage (§ 107 Abs. 2 TKG) setzt voraus, dass Sie unsere Informationen per E-Mail wünschen. Sollten Sie von uns keine weiteren Informationen per E-Mail erhalten wollen, klicken Sie hier oder senden Sie uns eine E-Mail mit dem Wort NEIN im Betreff.