Zum Fest: Der Mars, vergötterte Vierbeiner
und 80 Lieblingsgerichte
Was glauben Sie, wird in diesem Jahr am häufigsten unter deutschen Weihnachtsbäumen liegen und die Beschenkten beglücken? Software? Unterhaltungselektronik? Smartphones? Computerspiele? Nein, nein, nein und nein. Die richtige Antwort lautet: Bücher. Ganze 42% der Verbraucher wollen zu Weihnachten genau die verschenken, hat die GFK ermittelt. Falls auch Sie dazu gehören, haben wir für Sie eine rein subjektive Entscheidungshilfe zusammengestellt.
Augenschmaus
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Der Mars ohne Männchen

Was ist eigentlich los auf dem Mars und was geht uns das an? Antworten gibt das aufwendig gestaltete Coffee Table Book Mars. Schon seit 2006 schießt die größte Kamera, die je einen anderen Planeten besuchte, mit einem Teleskop von 5 Metern Durchmesser faszinierende Bilder aus der Umlaufbahn des Mars.

Absicht ist es, Landeplätze für Roboter bei zukünftigen Marsbesuchen ausfindig zu machen. Neben Texten zur wissenschaftlichen Entdeckung und der Geschichte des weit entfernten roten Planeten begeistern uns vor allen Dingen die ästhetisch einzigartigen Fotos von Steinformationen, Kratern, Vulkanen, Dünen, Formen, Ströme und Tiefen. Einzigartig.

Vorhang auf

Rund 1,9 Millionen Zuschauer können sich dem Zauber nicht entziehen, wenn Kaiser Franzl und seine liebste Sissi Weihnachten für Weihnachten stolz und mit tränenverschwommenem Blick in der Königsloge der Mailänder Scala vom italienischen Volk verhöhnt werden. Für wen der Zauber allerdings weniger in der Darbietung von Nabucco als vielmehr in der opulenten Pracht des Opernhauses liegt, kann jetzt im Buch Die schönsten Opernhäuser der Welt
schwelgen.

Es ist für Opernfans eine wundervolle Reise, aber nicht nur nach Italien, sondern zu vielen anderen Sehnsuchtsorten in der ganzen Welt. Guillaume de Laubier zeigt uns nicht nur die prachtvollen Zuschauer- und Besucherräume der Opernhäuser, auch viele für die Öffentlichkeit sonst nicht zugängliche Räume werden vorgestellt. Detailverliebt und wunderschön geben die Bilder die besondere Atmosphäre von insgesamt 35 berühmten Häusern wie dem Palais Garnier in Paris, dem Bayreuther Festspielhaus, der Semperoper in Dresden, der Wiener Staatsoper oder auch der Mailänder Scala wider.

Sitz, platz und lies!

Alle Jahre wieder liegen große Pakete mit durchlöcherten Deckeln unter der Tanne, in denen es fiept, bellt und hechelt. Die Freude ist riesig und schon ist die Familie wieder ein Stückchen größer geworden. Hunde sind wunderbar, treuherzig, mutig, nervig, komisch, traumhaft schön, wild, sonderbar, ulkig und manchmal auch etwas eklig. Aber um das alles in den schönsten Bildern zu sehen, bedarf es keines eigenen Hundes, sondern nur dreier fantastischer Bildbände, jedes mit seinem ganz eigenen Charme.

Wild abgetaucht

Ein Aspekt, der gegen die Anschaffung eines Hundes spricht, ist „Der nasse Hund“ und die Geruchsentwicklung während des Trocknungsprozesses. Aber da gibt es ein wunderbares Buch des Fotografen Seth Casteel, in dem uns nasse Hunde nur Freude bereiten.

Casteel kam durch einen Zufall auf die Foto-Idee. Eigentlich wollte der 32-jährige preisgekrönte kalifornische Fotograf und inzwischen New York Times Bestsellerautor, den Cavalier King Charles Spaniel Buster ablichten. Dieser hatte allerdings mehr Spaß daran, seinen Ball in den Pool rollen zu lassen und selbst immer wieder hinterher zu tauchen als brav Modell zu stehen. Castell fragte sich, was im Wasser wohl so spannend ist, kaufte sich kurzerhand eine Unterwasserkamera und sprang damit hinterher. Das Ergebnis war der Anfang seiner Serie „Under Water Dogs“, in der er das Wilde und Ursprüngliche der Hunde einfängt, das sie unter Wasser ganz natürlich ausleben. Casteel „knipste nur zum Spaß“, aber durch das Internet verbreiteten sich die Aufnahmen rasant und er konnte sich vor Angeboten aus der ganzen Welt nicht mehr retten. In New York und Wien hat er schon ausgestellt und wer seine unglaublichen Bilder dort nicht sehen konnte, hat bestimmt sehr viel Vergnügen an seinem Bildband „Hunde unter Wasser“.

Shake it Baby

Der Name ist Programm. In Shake Hunde geschüttelt, zeigt uns die amerikanische Fotografin Carli Davidson, wie weit Hunde Tropfen jeglicher Konsistenz und Herkunft fliegen lassen können. Das ist nicht immer ganz appetitlich, aber jedes Mal urkomisch und äußerst unterhaltsam.

Inspiriert wurde Davidson, als sie mal wieder den Sabber ihres Mastiffs Norbert von der Wand putzte. Die 32-Jährige probierte aus, den Moment des wilden Schüttelns im Bild einzufangen und merkte beim Ansehen der Fotos, dass sie auf etwas „Spielerisches, Unbeschwertes und irgendwie auch Bizarres“ gestoßen war. Seitdem ist nicht nur Norbert ihr Model, sondern auch Hunde von Freunden und Vierbeiner aus dem Tierheim. Inzwischen sind es mehr als 70 geschüttelte Hunde, die uns in ihrem Buch bestens unterhalten. In gewisser Weise war die Arbeit für das Projekt aufwendiger als Fotoshootings mit menschlichen Models. Mancher Hund konnte sich mit Musik am besten entspannen, der andere beim Spielen, der dritte wollte mit Leckerchen motiviert werden. Wie sie die Hunde dazu bekam, sich zu schütteln, will sie nicht verraten. Nur so viel: eine kleine Dusche war manchmal auch nötig. Wir sind ganz gerührt und nicht geschüttelt.
Neben dem hohen Unterhaltungswert hat das Buch einen zusätzlichen Vorteil: Wenn Sie kurz davor sind, sich vom quängelnden Kind, vom begeisterten Partner oder vom eigenen Ich weichkochen zu lassen und einen Hund zu kaufen, blättern Sie einfach mal ein paar Seiten in diesem Bildband und denken Sie an die empfindliche Seidentapete. Oder schauen Sie schon einmal hier. Wuff.

Vergötterte Vierbeiner

Wo andere den Charakter eines Tieres in einem Foto einfangen, schafft es Tim Flach, Faszination und Verwunderung in seine Bilder zu bringen. Wie phantastisch er sein Metier beherrscht, haben wir schon in vielen Werbekampagen wie zum Beispiel bei Hermès gesehen.

In seinem großartigen Bildband Hunde setzt Tim Flach dem treusten Freund ein fotografisches Denkmal, wie es vielfältiger, ungewöhnlicher und schöner nicht sein könnte. Der englische Originaltitel „Dogs Gods“ macht schon deutlich, wie viele Menschen ihre Vierbeiner sehen und gerade diesen Aspekt arbeitet er in seinen Hundeporträts heraus. Er stellt jeden einzelnen Hund auf ein Podest, räumt ihm eine Bühne ein, zeigt ihn als Individuum, Diva, Zierde des Hauses oder skurril überzüchtetes Wesen. Ungarische Hirtenhunde werden zu schwebenden Wischmobs, afghanische Windhunde zu Haarmodellen und Pudel zu akkuraten Buchsbäumen. Er setzt die Tiere so in Szene, dass sie wie ein Spiegelbild von uns Menschen wirken.
Sofabegleitung
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Eine aberwitzige Abenteuergeschichte

Die Analphabetin, die rechnen konnte ist der Nachfolgeroman des Weltbestsellers „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ und Millionen begeisterte Leser können nicht irren. Die Hauptfigur ist diesmal nur bedeutend jünger. Ein südafrikanisches Mädchen aus den Slums von Soweto namens Nombeko nimmt den Leser mit auf eine unglaubliche Reise.

Es beginnt mit einer tragischen Kindheit – Waise mit zehn und mit fünfzehn unschuldig zu langjähriger Strafarbeit verurteilt. Mit etwas Glück und Verstand hat sie auf einmal die Chance, die Welt zu verändern. Denn eine Gabe hat das junge Mädchen: Sie kann mit Zahlen umgehen, wie kaum eine andere. Was sie mit dem Talent erreicht, was sie sogar verändert, ob positiv und negativ, das wollen wir hier noch nicht erzählen. Aber eins dürfen wir verraten: Dieses Buch wird Ihr Leserherz auf charmante Art erobern.

Reise zum Mittelpunkt der Seele

Zwei parallele Geschichten, zwei verschiedene Blickwinkel. Auf der einen Seite der einsame Mann, auf der anderen Seite das Tagebuch seiner verstorbenen Frau. Im neuen Roman von Terézia Mora Das Ungeheuer, nimmt der Mann eine lange Reise auf sich, um die Urne seiner Frau am richtigen Ort begraben zu können.

Je länger er unterwegs ist, desto besser lernt er seine verstorbene Frau durch das Tagebuch kennen und entdeckt ihr ungeheures Schicksal. Die Menschen und Orte auf seinem Weg geben dem Mann Kraft, immer weiter zu reisen und niemals aufzugeben. Es entwickelt sich eine Geschichte voll unerwarteter Wendungen und wirft einen Blick auf unsere Welt, die neben all dem Schlechten vor allen Dingen eins hat: wahre Schönheit. „Solche Geschichten gibt’s, zu Hauf. Ingenieur gewesen, Job verloren, Frau verloren, auf der Straße gelandet“, merkt sogar der Verlag an. Aber hier geht es um weit mehr als um einen Roadtrip: um eine existenzielle Erfahrung.

Unermüdlich im Auftrag ihrer Majestät

Für alle James Bond-Fans und solche, die es werden wollen, gibt es jetzt einen neuen Roman. In Solo wird die wohl bekannteste Agentenfigur allerdings auf Normalmaß gestutzt. Der Aston Martin hat ausgedient, Bond fährt U-Bahn und mixt neben Wodka-Martinis auch gerne Salatsauce.

Trotzdem ist der Roman des Londoner Autors William Boyd, spezialisiert auf Spionageliteratur, raffiniert, spannend und ganz nach 007-Art voll unerwarteter Wendungen. Natürlich dürfen auch die Bondgirls nicht fehlen. Boyd ist der bekannteste Schriftsteller in der Nachfolge des Bond-Erfinders Ian Flemming und sogar von Flemmings Erben autorisiert. Wir empfehlen das Buch als Geschenk zusammen mit einer Flasche Wodka und Martini. Und wenn Sie jetzt ernsthaft fragen „Gerührt oder geschüttelt?“, halten wir es mit Bond-Darsteller Daniel Craig in Casino Royal: „Sehe ich so aus wie jemand, den das interessiert?“

Das Grauen vor dem menschlichen Wesen

Odessa Star, der neue Thriller des niederländischen Bestseller-Autors Herman Koch, erzählt von dem Spießer Fred Moormann, der sich mit einem Mafia-Boss anfreundet. Zumindest denkt er das.

Moorman steckt mitten in der Midlife-Crisis, sein Leben langweilt ihn, sein halbwüchsiger Sohn findet ihn schon lange nicht mehr toll und seine Frau denkt sogar laut darüber nach, wie ihr Leben noch sein könnte, wenn Moormann tot umfiele. Gute Voraussetzungen also, die Amsterdamer Unterwelt faszinierend zu finden und Stoff für ein hochspannendes Buch, in dem Herman Koch wieder einmal an der bürgerlichen Fassade kratzt, oft tiefer, als man ertragen will.
Koch arbeitet nicht nur als Autor, sondern auch als Fernsehmacher, Kolumnist und Comedian. Angerichtet einer der meistverkauften Romane europaweit und steht aktuell in den Top Ten der New York Times-Bestsellerliste. Sommerhaus mit Swimmingpool (2011) steht auf der Spiegel-Bestsellerliste.
Appetithappen
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Ein Muss für kulinarische Weltenbummler

In seinem Buch In 80 Gerichten um die Welt nimmt der bekannte Food-Fotograf David Loftus (hat für fast alle Jamie Oliver-Bücher fotografiert) den Leser und Hobbykoch mit auf die Weltreise von Phileas Fogg – dem Romanhelden von Jules Vernes.

80 Lieblingsrezepte befreundeter Starköche begleiten Fogg auf seiner Reise von Europa nach Ägypten, über den Nahen Osten, nach Amerika und schließlich über den Atlantik zurück in Richtung Großbritannien, zuletzt dorthin, wo die Reise begann, nach London. Die Rezepte sind eine Mischung aus Klassikern und internationalen Inspirationen. Passend zu den Stationen hat Loftus Gerichte gewählt, von denen er glaubt, dass Fogg sich an diesen gern erfreut hätte. Sei es ein gefüllter Camembert von Danyel Couet für ein Picknick in Paris oder eine ägyptische Linsensuppe von Andy Harris bei der Überquerung des Suezkanals. Zwischen den durchweg sehr appetitlichen Fotografien finden sich in diesem Kochbuch immer wieder Auszüge aus den originalen Romantexten. Let’s travel!

Zum Dahinschmelzen

Ok, dieses Buch ist entweder für das nächste Weihnachten oder Sie kaufen es sich schon vorher und verschenken es ganz uneigennützig mit der Vorfreude auf das Ergebnis am Heiligen Abend. Aber vorenthalten wollen wir es Ihnen auf keinen Fall. Paul Løwes erzählt in seinem wunderschön fotografierten Weihnachts-Buch aus seiner Heimat Norwegen. Paul, der sich in Deutschland mit seinem Magazin Sweet Paul als Kult-Foodstylist einen Namen gemacht hat, zeigt eine inspirierende Mischung aus Dekorationsideen, Vorschlägen für Geschenkverpackungen, Weihnachtsschmuck, Getränken und winterlichen Gerichten.

Die meisten Ideen können mit einfache Mitteln umgesetzt werden und zaubern eine fröhliche Stimmung, die wir uns in der kalten Jahreszeit zu Hause wünschen und auch nach Heilig Abend. Gerade die nordische Atmosphäre ist ein wenig anders als unsere deutsche Standard-Weihnacht. Unser Liebling ist der weiße Sangria. Schmeckt gut, wärmt das Herz und macht einfach glücklich.
Querkultur
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Das tägliche Drama

Jean-Philippe Delhomme ist eigentlich Maler und Illustrator, steckt aber selbst mitten in der Mode- und Designszene. Daher gelingt es ihm hervorragend, die beiden Welten schön böse zu persiflieren. Bereits in seinem Blog porträtiert er VIPs, das „hippe“ Großstadtleben und die ach so tolle Modeszene – immer mit Humor und etwas Sarkasmus.

Umso schöner, dass er dieses Prinzip in Das Drama mit der Deko auf die Einrichtungsbranche oder besser „Interior Design-Szene“ und unseren überdrehten, designfixierten Lifestyle anwendet. Modernes Design ist ein Minenfeld. Mit Fragen wie „Welchen Tisch kombiniert man mit Gerrit Rietvelds Zig-Zag-Stühlen?“, „Gehören Kunstwerke von Marcel Duchamp tatsächlich ins Badezimmer?“ und „Wie kann man einer puristisch eingerichteten Küche den Herd vom Kühlschrank unterscheiden?” setzt sich Jean-Philippe Delhomme mit bissigem Humor und feiner Beobachtungsgabe auseinander. Wunderbar dramatisch.

Für unser Überholspurzeitalter

Warum 600 Seiten lesen, wenn es auch ein einziger Satz tut? Wie viel Zeit können wir so sparen und sind trotzdem im Bilde (zumindest im Ansatz)? In Werke der Weltliteratur aufs Äußerste gekürzt werden Klassiker der Weltliteratur frech, lustig, teils tiefsinnig gekürzt und bleiben doch erkennbar.

Erraten Sie diese drei Beispiele? Loch gegraben, 
Bronze rin, Glocke fertig, 
bim 
bim 
bim.
Sieben Jahre Sanatorium. Däne kann sich nicht entscheiden.

Wofür Schriftsteller wie Homer oder Shakespear bis zu tausend Seiten brauchten, reicht Siebel & Städele eine Doppelseite. 44 Werke stellen sie vor. Von Homers „Odyssee”, Manns „Zauberberg“, Schillers „Die Glocke”, die „Bibel” über „Stolz und Vorurteil” zu „Moby Dick” und zum „Fänger im Roggen”. Unterstützt wird dieser restliche Text noch durch unterhaltsame Typografie. Große Weltliteratur kann so einfach sein.

Die Welt ganz neu entdecken

Für alle diejenigen, die im digitalen Zeitalter gern wieder mit dem Finger über eine Landkarte streifen wollen, sich dabei köstlich amüsieren und an schönen Illustrationen erfreuen möchten, haben wir genau das Richtige: A Map of the World.

Auf über 200 Seiten zeigen internationale Illustratoren, Designer und Kartografen wunderschön gestaltete Karten. Die einen erzählen Geschichten, die anderen laden auf Entdeckungsreisen ein. Zusätzlich findet man auch Bars, Restaurants, Sehenswürdigkeiten und vieles mehr.
Brainfood
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Logisch Denken à la Sherlock Holmes

In Russland geboren und in den USA aufgewachsen hat die studierte Psychologin Maria Konnikova parallel zu ihrer Dissertation angefangen, die beliebte Kolumne „Lessons from Sherlock Holmes“ für die Zeitschrift Scientific American zu schreiben.

Mit ihrem ersten Buch Die Kunst des logischen Denkens, das sich wie ihre Kolumne mit der Beobachtungs- und Kombinationsgabe des bekannten Meisterdetektivs beschäftigt, stieß sie auf großes allgemeines Interesse. Denn anders als viele andere Bücher, die sich mit dem Thema „Logisches Denken“ beschäftigen, stützt sie ihre wirkungsvollen mentalen Strategien für klareres Denken auf aktuelle Resultate aus Psychologie und Neurowissenschaft. Sie beschäftigt sich tiefgründig mit Holmes einzigartigen Methoden und erklärt, wie unser Verstand arbeitet und wie wir ihn – im Sinne von Holmes – einsetzen können, um Probleme kreativer zu lösen und im Alltag Höchstleistung zu erzielen. Ganz nach dem Motto: Die beste Waffe ist unser Verstand.

Experimente künstlerische Art

Improvisieren, Fehler machen, die Kontrolle abgeben oder sich einfach fallen lassen – das sind alles Dinge, die den meisten eher schwer fallen bzw. die man lieber vermeidet. Doch genau dazu fordert die Bestseller-Autorin Keri Smith in ihrem „Mitmach“-Buch Mach Mist auf.

Ihre These: Wir wachsen in einer Gesellschaft auf, in der immer alles richtig, perfekt und ordentlich zu sein hat. Chaos und Kontrollverlust sind nicht erstrebenswert. Allerdings – so ihre Auffassung – bremst uns diese Einstellung aus und verhindert die Entfaltung des vollen Potenzials, das in uns steckt. In diesem Sinne animiert sie dazu, einfach mal die Kontrolle aufzugeben, sich locker zu machen, loszulassen und zu schauen, was der Augenblick bringt. Das kreative Potenzial zu erkunden, welches das Ungeplante, Unperfekte und Misslungene in sich bergen bzw. mit sich bringen. Denn einfach mal so richtig Mist zu bauen, kann auch sehr produktiv sein. Dabei kommt es nicht auf das Ergebnis an, sondern vor allem auf den kreativen Prozess, der entsteht und Neues entstehen lässt. Der Weg ist also das Ziel. Und wer sich mit dem Chaos anfreunden kann, wird die Höhen und Tiefen des Lebens entspannter genießen.
Zeitzeichen
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Run Run Run ….

… das ist unser Motto im nächsten Jahr (schließlich haben wir uns mit zwei Staffeln beim Düsseldorf Marathon angemeldet und üben schon kräftig!). Darum haben wir uns besonders gefreut, als wir diesen originellen Laufkalender entdeckt haben.

Die Tage, an denen man gelaufen ist, können freigerubbelt werden, so sieht man auf einen Blick seine läuferische Jahresbilanz! Für ganz besonders Motivierte gibt es noch eine Übersicht mit den Terminen der wichtigsten deutschen und internationalen Marathons im Jahr 2014. Auf geht’s!

Das selbst gezeichnete Moleskine Buch

Eigene Zeichnungen zu verschenken ist immer besonders schön. Mit dem iPad zu zeichnen und die Bilder in einem bedruckten Buch zu verschenken, noch schöner.

Das geht jetzt wunderbar mit der App Paper by FiftyThree. Illustrationen malen, ein Buch mit den schönsten Exemplaren zusammenstellen und dann ein Moleskine Notizbuch damit individuell bedrucken lassen. Mit einer persönlichen Widmung versehen, ist das ein ideales Geschenk!

Carpe Diem

Jeder Tag ist ein Besonderer! Diesen Eindruck bekommt man auf jeden Fall im Kalenderbuch 365x, denn dort ist jeder Tag so liebevoll illustriert, als handele es sich um einen persönlichen Feiertag. Bestimmt ist das auch genau die richtige Einstellung fürs neue Jahr!
Geschenkeexpress
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daWanda Designmarkt

Wer jetzt noch nicht genügend Anregungen bekommen hat, sollte am nächsten Wochenende nach Essen fahren: Der Online-Marktplatz für Design und Handgemachtes DaWanda begibt sich offline und veranstaltet am 7. und 8. Dezember 2013 den ersten DaWanda Designmarkt in der dortigen Zeche Zollverein.

92 daWanda-Designer werden mit ihren Eigenkreationen begeistern: Von handgemachten Deko- und Einrichtungsprodukten, über Mode und Accessoires bis hin zu Ideen für Babys und Kinder wird alles dabei sein. Perfekt für außergewöhnliche Weihnachtsgeschenke und Inspirationen für die Festtags-Deko!

Heartwork

Wenn die schreibende Kunst nicht die wahre Freude bei den Beschenkten hervorruft, dann schafft es bestimmt die bildende Kunst. Nach den großen Erfolgen in den letzten Jahren wird es am Montag, den 9.12.2013 zum elften Mal eine Benefiz-Kunstauktion im K21 Ständehaus der Kunstsammlung NRW in Düsseldorf geben. Künstler wie Günther Ücker, Alex Grein, Claus Föttinger u.v.m. lassen ihre Werke provisionsfrei versteigern, Machen Sie doch schon einmal eine virtuelle Vorbesichtigung und suchen Sie sich Ihr Lieblingswerk aus. Und damit nicht nur Sie sich über ihr Unikat freuen, kommt der Erlös Menschen mit HIV und Aids zu Gute. Eintrittskarten bekommen Sie am Montag von 10.00 bis 17.00 Uhr bei Heartbreaker. Bieten Sie mit!
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